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Abzocke per Apps


© Deutsche Bank

Smartphones und Co.: Abzocke per Apps?

Unumstritten: Der Siegeszug von aktuellen Smartphones ist gepflastert mit Apps, eben jenen zumeist kleinen Zusatz-Programme, die jedem Nutzer mit wenigen Handgriffen sein mobiles Telefon auf seine Bedürfnisse zuschneiden. Das wissen auch Cyber-Kriminelle und versuchen sich in der Abzocke per Apps.

Denn besagte Klientel weiß sehr wohl um die Leichtgläubigkeit vieler Smartphone-Nutzer, welche ihrerseits oftmals kaum um die zahllosen Nutzungsmöglichkeiten ihrer modernen Handys Bescheid wissen. Bei der genaueren Betrachtung der APPzock-Möglichkeiten fällt nämlich schnell auf: Die Tricksereien sind äußerst vielseitig.

Keine Abzocke, doch das Datenvolumen sinkt

Im Gegensatz zu kostenpflichtigen Applikationen ist bei vielen kostenlosen Apps auf den ersten Blick nicht klar, wie sie finanziert werden. So gibt es Smartphone-Programme, die von Entwicklern im Sinne von Eigenwerbung bewusst kostenlos angeboten werden, um eine gewisse Bekanntheit unter den Nutzern zu erlangen und vielleicht weitere Projekte an Land ziehen zu können.

Zahlreiche Kostenlos-Apps werden allerdings über mobile Werbeeinblendungen finanziert. Diese werden während der Programm-Nutzung gelegentlich eingeblendet und entstammen Servern aus dem Internet – zwacken also Downloadvolumen ab. Der exzessive Nutzen eines auf den ersten Blick kostenlosen Spiels kann also im schlimmsten Fall dazu führen, dass am Ende des Monats ein Großteil des bereitstehenden HSDPA-Volumens für die Einblendung von Werbung verschwendet wurde. Gerade bei oft genutzten Apps macht es daher häufig Sinn, über den Kauf eben dieser nachzudenken, um die Werbung von vornherein auszublenden.
 
Gibt es noch echte Abo-Fallen?

© wolterfoto

Das Problem bei der mobilen Werbung: Abzocker geben sich in den seltensten Fällen als ebendiese zu erkennen, sodass ein versehentliches Berühren einer Anzeige schon ausreichen kann, um in die Abo-Falle zu tappen. Dies merken viele Nutzer erst anhand der nächsten Handy-Rechnung, die in der Regel dann deutlich höher ausfällt als die vorherigen.
 
Immerhin: Die Abzocker rechnen das Abo-Entgelt als Sonderleistung über den Mobilfunkanbieter ab. Tauchen also auf einer der nächsten Rechnungen unklare Positionen auf ist es ratsam, den Mobilfunkanbieter zu kontaktieren und der Zahlung der vakanten Posten zu widersprechen. Auch kann es ratsam sein, beim Mobilfunkanbieter nach einer etwaigen Sperre derartiger Abbuchungen nachzufragen.
 
Fazit: Verzicht auf kostenlose Apps

Wer rund um das Thema Abo-Fallen gänzlich auf Nummer sicher gehen will, verzichtet von vornherein auf kostenlose, weil werbefinanzierte Apps. Zumindest so lange, bis Gesetze sich eindeutig gegen die Rechtmäßigkeit der dubiosen Rechnungsschreibung der Abzocker aussprechen.

 Vorsicht bei weiteren Handy-Kostenfallen



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