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© Screenshot Apple Special Event / handytarife.de

Apple: Der Fingerabdrucksensor ist (fast) Geschichte

Gehen Apple die Ideen aus? Mit behutsamen optischen Veränderungen hat Apple am Mittwochabend die Apple Watch Series 4, das iPhone Xs, iPhones Xs Max und das iPhone XR vorgestellt. Der Chef-Designer des Unternehmens trat schon gar nicht erst auf die Bühne, weil er für die neuen Produkte nicht gebraucht wurde.

Das aufregendste am Apple Event im Steve Jobs Theatre am Firmensitz in Cupertino war der Vorspann, in dem hinterlegt von der Titelmusik der Mission-Impossible-Filme die rechtzeitige Übergabe des Presenters an Tim Cook inszeniert wurde, damit er die hinter ihm auf einer großen Leinwand auf der Bühne stehend die Präsentation weiterklicken kann.

 

Apple Watch Series 4 mit EKG-App vorerst nur in den USA

 

Die zweitaufregendste Neuerung hat die Apple Watch Series 4 bekommen. Der Chief Operations Officer Jeff Williams stellte die neue Smartwatch vor, die bei kaum größerem Gehäuse einen 32 bis 35 Prozent größeren Bildschirm beherbergt. Um die Funkeigenschaften der Version mit eSIM und LTE-Modem zu verbessern, besteht nun auch die Rückseite aus Glas. Das Besondere war aber die noch deutlichere Positionierung der Uhr als Gesundheitshelfer, der in den USA als medizinisches Produkt zertifiziert wurde. Das verbesserte Gyroskop erkennt nun Stürze und so ruft die Apple Watch selbständig Hilfe, wenn über eine Minute nach dem Sturz keine Reaktion erfolgt.

Neue individualisierbare Watchfaces gibt es auch für die Apple Watch. - © Screenshot Apple Special Event / handytarife.de

Die interessanteste Funktion kommt aber vorerst nicht nach Deutschland und erst zum Ende des Jahres auf die neue Smartwatch. Dabei handelt es sich um eine EKG-App. Sie kann durch Betätigen und halten der Taste in der Krone am rechten Gehäuserand ein Elektrokardiogramm erstellen, weil dabei ein Stromkreis zwischen Elektroden am Gehäuseboden am Handgelenk des einen Arms und dem Finger am Ende des anderen Arms geschlossen wird. Je nach Ausführung kostet die Uhr zwischen 429 und 799 Euro. Die Telekom und Vodafone sollen laut Apple die Variante mit eSIM unterstützen können. Vorbestellungen sind ab dem 14. September möglich. Die Auslieferung startet am 21. September.

 

Nichts Neues bei drei neuen iPhones

 

„iPhone X has changed the industry“ sagte Tim Cook und leitete damit den Teil der Präsentation ein, durch den dann Philip W. Schiller als Senior Vice President Worldwide Marketing führte, um zunächst das iPhone Xs und iPhone Xs Max vorzustellen.

 

Die wichtigsten technischen Daten in aller Kürze:

  • 5,8“ bzw. 6,5“ Super Retina OLED Diplay
  • Neuer A12 Bionic Prozessor
  • 12 Megapicel Dual-Kamera
  • 7 Megapixel Selfie-Cam
  • Face-ID
  • 30 Minuten bzw. 1:30 Std. längere Laufzeit als iPhone X
  • Dual-SIM
  • 54, 256 oder 512 GB Speicher
  • Farben: Space Grau, Silber und Gold

Wie bisher mit 5,8 Zoll oder in der Max-Version mit 6,5 Zoll setzt Apple noch mehr auf große Bildschirme. - © Screenshot Apple Special Event / handytarife.de

Das iPhone X kehrt in die ewigen Jagdgründe ein und wird nicht weiterverkauft. Bisher hatte Apple den Vorgänger im Programm gelassen, nun wird er ersatzlos gestrichen. Das könnte daran liegen, dass die Unterschiede zu den neuen Smartphones so marginal sind, das kaum jemandem der Unterschied aufgefallen wäre, das iPhone Xs somit keine Abnehmer gefunden hätte. Denn der neue Prozessor soll zwar nochmal schneller sein als der Vorgänger, allerdings erschien die Vorstellung der neuen, angeblich nun möglichen Apps mit hohem Bedarf an Rechenleistung der Präsentation aus dem letzten Jahr bei der Vorstellung des A11 Bionic Chips im iPhone X sehr ähnlich und die Anzahl der Nutzer, denen dieser Prozessor zu langsam ist, die mehr Power brauchen, dürfte sich in Grenzen halten.

 

Auch das Kamera-Setup hat sich auf dem Datenblatt nicht geändert. Apple behauptet mit den darunter liegenden Sensoren und der Software große Schritte nach vorne gemacht zu haben, aber den Beweis werden Sie im Praxistest erbringen müssen. Das iPhone Xs Max hat trotz ein Zoll größerem Bildschirm als beim iPhone 8 Plus ein annährend gleichgroßes Gehäuse. Beide iPhones sind nun Dual-SIM-fähig, wobei Apple einen weiteren Schritt geht, um die eSIM auch bei Smartphones salonfähig zu machen. Weiterhin besitzen die Handys einen Slot für eine Nano-SIM-Karte, doch zusätzlich kann per eSIM ein weiterer Handytarif verwendet werden. Da diese Technologie in China noch nicht verwendet wird, baut Apple für diese Region sogar eigene Versionen der neuen iPhones mit zwei SIM-Karten-Slots.

 

R wie Rückkehr: Das farbenfrohe iPhone ist zurück

 

Für den kleinen Geldbeutel gab es mal das iPhone 5C mit abgespeckter Technik, mit Kunstsoff-gehäuse in vielen verschiedenen Farben. Nun gibt es das iPhone XR. Dieses Handy sieht von vorne aus wie ein iPhone X und von hinten wie ein iPhone 8. Die Maße des Gehäuses liegen zwischen dem iPhone 8 und dem iPhone 8 Plus, damit das 6,1 Zoll Display darin Platz findet. Es handelt sich im Gegensatz zu den anderen beiden Bildschirmen nicht um einen OLED-Panel, sondern um einen LCD, der niedriger auflöst und auch nicht über 3D Touch verfügt, Apples Technologie, um unterschiedliche Befehle bei verschieden starkem Druck auf den Bildschirm auszulösen.

Revival der bunten Farben mit dem iPhone XR - © Screenshot Apple Special Event / handytarife.de

Statt einem Edelstahlrahmen kommt eine Aluminiumlegierung zum Einsatz und statt bis zu einer Tiefe von zwei Metern hält das iPhone XR bei Tauchgängen bis einem Meter dicht. X bedeutet, dass es auch hier keinen Fingerabdrucksensor mehr gibt. Verbaut ist dieselbe Gesichtserkennungstechnologie wie in den beiden anderen Smartphones. Auch der Prozessor ist identisch. Als Kamera kommt auf der Rückseite nur eine Linse mit 12 Megapixeln zum Einsatz. Selbstporträts werden mit maximal 7 Megapixeln angefertigt. Durchhalten soll das Handy eine Stunde und 30 Minuten länger als das iPhone 8 Plus. Deswegen wiegt es mit 197 Gramm wohl auch nur fünf Gramm weniger.

 

Bis zu 1649 Euro für ein iPhone

 

Da das iPhone X nicht weiter angeboten wird, bleibt das iPhone 7 im Programm. Es kostet nun ab 519 Euro ohne Vertrag. Es folgt das iPhone 8 ab 679 Euro. Das iPhone XR kann ab dem 19. Oktober in weiß, schwarz, blau, gelb, koralle oder rot vorbestellt werden. Die Auslieferung beginnt eine Woche später. Dafür wandern in der Version mit 64 Gigabyte Speicher 849 Euro über die Ladentheke. Mit 128 Gigabyte sind es 909 Euro, mit 256 Gigabyte 1019 Euro. Dem setzt das ab Freitag vorbestellbare iPhone Xs noch einen drauf. Hier beginnen die Preise bei 1049 Euro für 64 Gigabyte, 256 Gigabyte kosten 1319 Euro, 512 Gigabyte 1549 Euro. Für das günstigste iPhone Xs Max verlangt Apple 1249 Euro., 1419 Euro bzw. 1649 Euro. Die Auslieferung des Xs-Modelle beginnt am 21. September.

 

Update:

 

Vorbestellungen für das iPhone Xs und iPhone Xs Max nehmen u.a. entgegen:

 

1&1: Niedrigster Durchschnittspreis im LTE S3 GB mit 63,32 Euro im Monat (49,99 Euro Anzahlung)

 

DeinHandy: Niedrigster Durchschnittspreis im Vodafone Smart XL (smart) inklusive 11 GB 60,24 Euro im Monat (599 Euro Anzahlung)

 

Maxxim: Niedrigster Durchschnittspreis im LTE 1000 58,24 Euro im Monat (29,99 Euro Anzahlung)

 

Mediamarkt/ Saturn: Niedrigster Durchschnittspreis im MD Vodafone RED M inklusive 4 GB 79,11 Euro im Monat (419 Euro Anzahlung)

 

O2: Niedrigster Durchschnittspreis im O2 Blue Basic inklusive 200 MB 63,78 Euro im Monat (1 Euro Anzahlung)

 

Preisboerse24: Niedrigster Durchschnittspreis in der Otelo Allnet-Flat Max inklusive LTE und 10 GB 64,11 Euro im Monat (659 Euro Anzahlung)

 

Telekom: Niedrigster Durchschnittspreis im MagentaMobil XS inklusive 750 Megabyte mit 74,53 Euro im Monat (1029,95 Euro Anzahlung)

 

Vodafone: Niedrigster Durchschnittspreis im Red XS inklusive 1 GB 67,49 Euro im Monat (649,90 Euro Anzahlung)

 

Das unter den iPhone Xs und Xs Max Modellen angesiedelte iPhone XR kann ab dem 19. Oktober vorbestellt werden. Um diesen Termin nicht zu verpassen und zu den Ersten bei der Registrierung zu gehören, bieten o2 und die Telekom eine Vorregistrierung an.

 

Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de

Nützliche weiterführende Informationen:

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