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Apple Handy Testberichte

Apple iPhone X 64GB

Apple iOS | 5.8 Zoll | 12 MP
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Apple iPhone X im Test: Display weit und breit

Die ersten Finanz-Analysten haben ihre Prognosen für Apple gesenkt, weil der hohe Preis für das iPhone X anscheinend doch mehr Leute abschreckt als in den ersten Monaten noch angenommen. Wie sich das teuerste iPhone aller Zeiten im Alltagstest von handytarife.de schlägt, erfahren Sie in unserem ausführlichen Testbericht.

Mit 1149 Euro für 64 Gigabyte und 1319 Euro für 256 Gigabyte internem Speicher wird von Apple für das iPhone X eine hohe unverbindliche Preisempfehlung aufgerufen. Mit einem Mobilfunk-Vertrag müssen sich Interessenten auf monatliche Effektivkosten von über 50 Euro einstellen. Dafür erlaubt sich Apple trotz Schnellladefunktion das passende Ladegerät und das dafür benötigte Kabel nicht mitzuliefern. Hierfür müssen weitere 88 Euro gezahlt werden. Etwas günstiger mit rund 30 Euro klappt das auch mit einem universellen Ladegerät und einem USB-Type-C auf Lightning-Kabel, wobei darauf geachtet werden muss, dass "Power Delivery" (PD) unterstützt wird.

 

Design & Verarbeitung: Rahmenloser als die Konkurrenz

 

19,5:9 und somit noch etwas gestreckter als zum Beispiel das Samsung Galaxy S9 mit 18,5:9 oder das Huawei Mate 10 Pro mit 18:9 beträgt das Seitenverhältnis des Bildschirms des iPhone X. Damit erstreckt sich die 5,8 Zoll Anzeige beinahe über die gesamte Front. Bei den Konkurrenten von Android bleibt bisher wenigstens ein Steg an der Unterkante stehen. Beim iPhone X ist es die sogenannte „Notch“, an der sich die Geister scheiden. In ihr sind die Front-Kameras, Helligkeitssensor und Hörmuschel untergebracht.

Das iPhone X gibt es in schwarz und in silber - © handytarife.de

Der Rahmen dieses iPhones besteht aus Edelstahl, während Front und Rückseite von kratzfestem Glas bedeckt sind. Das erweitert die Gefahr eines Bruchschadens auf die Rückseite, allerdings ermöglicht so der Lade-Standard „Qi“ das drahtlose Aufladen des Akkus. Ein wertiges und gleichzeitige schickes Smartphone, das die mittlerweile altbackene Design-Sprache aus Cupertino endlich ablösen kann. Dass die Kameras auf der Rückseite aus dem Gehäuse herausstehen ist zwar typisch für Apple, stört aber dennoch die fließenden Formen.

 

Apps & Bedienung: Wischgesten haben den Home-Button ersetzt

 

Der 5,8 Zoll OLED-Bildschirm löst mit 2436 mal 1125 Pixeln auf. Das entspricht aufgrund des Seitenverhältnisses FullHD+. Die Konkurrenz setzt teilweise auf eine höhere Auflösung. Da das iPhone X trotz zwei verbauter Akkus aber nur auf 2716 mAh kommt und diese nur eine mittelmäßige Ausdauer gewährleisten, ist die Entscheidung zur niedrigeren Auflösung nachvollziehbar. Im Alltag fallen weniger Pixel kaum auf. Vielmehr ist die sich anpassende Farbtemperatur des „True Tone“ Displays eine begrüßenswerte und augenschonende Maßnahme.

Die Gesichtsentsperrung FaceID ersetzt den Fingerabdruck - © Screenshot / handytarife.de

Der große Bildschirm hat den Home-Button mit Fingerabdrucksensor wegfallen lassen. Das Entsperren mit dem Gesicht funktioniert aber zuverlässig. An den Wegfall des Home-Buttons als Taste muss man sich gewöhnen. Apple-Veteranen werden sich daran vielleicht auch noch etwas länger stören, aber die Wischgeste vom unteren Bildschirmrand nach oben, um zum Home-Screen zurückzukehren ist recht schnell in Fleisch und Blut übergegangen. Dass die Power-Taste nun mehrere Funktionen ausführt, bedarf hingegen eines Umdenkens. Zum Beispiel werden durch zweimaliges Betätigen der Einkäufe im App-Store bestätigt, durch gedrückt halten Siri gestartet und nur bei gleichzeitigem Drücken einer Lautstärketaste erscheint der Bildschirm zum Ausschalten des iPhones.

 

Foto & Video: Gute Automatik, aber Schwächen bei Dunkelheit

 

Wie im Apple iPhone 8 Plus sind im iPhone X eine f1.8 Weitwinkel- und eine f2.4 Telelinse verbaut. Sie werden von Saphirglas geschützt und rahmen den 4-fach LED True Tone Blitz ein. Beide Linsen lösen mit 12 Megapixel und stabilisieren das Bild mithilfe eines optischen Bildstabilisators. Hochauflösende Video-Aufnahmen sind in bis zu 4K und mit 60 Bildern pro Sekunde möglich. Das ist mit Android erst seit kurzem, zum Beispiel mit dem Samsung Galaxy S9, aber auch nur 5 Minuten lang möglich. Dafür nimmt es besonders langsame Zeitlupen-Videos mit maximal 960 Bilder pro Sekunde auf. Das iPhone X schafft „nur“ 240 Bilder pro Sekunde.

 

Apple iPhone X
Apple iPhone X
     
Die Automatik greift dem Nutzer unter die Arme, um ein sehenswertes Foto machen zu können, ohne dass es...
(Klick zum Originalbild)
...nachbearbeitet werden muss. Und der einfache optische Zoom holt das Motiv bei Bedarf auch näher heran.
(Klick zum Originalbild)

 

Da eine Minute 4K-Film-Material aber gut und gerne 400 Megabyte Speicherplatz auf dem iPhone verschlingen rächt sich hier die fehlende Möglichkeit den Speicher aufzurüsten. Ein Schmankerl ist die 7 Megapixel Selfie-Cam, die nun auch die Funktion "Porträtlicht", die uns schon beim iPhone 8 Plus so gut gefallen hat, dank FaceID unterstützt. Animoji - also mithilfe des eigenen Gesichtes animiert Emoji - sind eine nette Spielerei. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Bei schwachem Licht zeigt sich mittlerweile am ehesten ein Nachteil gegenüber der Konkurrenz – allerdings auf einem dennoch sehr hohen Niveau.

 

Internet, E-Mail & Multimedia: Arbeitstier für lange E-Mails

 

Glücklich schätzen können sich Besitzer des teuren iPhones über die IP67-Zertifizierung. So wenig Glasrückseite und-front vor Stürzen gesichert sind – und deren Austausch jeweils rund 300 Euro kosten – der Badegang bis 1 Meter Tiefe für 30 Minuten soll der Technik nicht anhaben können. Gefunkt wird über das schnelle WLAN-ac, Bluetooth 5.0 und LTE mit bis zu 600 Mbit/s, wenn der eigene Mobilfunkvertrag dies überhaupt zulässt. Der große, in die Länge gezogene Bildschirm lädt geradezu zum Scrollen durch Blogs, E-Mails und die Newsfeeds ein.

Grenzenloses Surfen mit dem iPhone X und seinem nahezu rahmenlosen Bildschirm - © Screenshot / handytarife.de

Die metaphorischen Pantoffeltierchen, die Urzeitkrebse aus denen vor über 10 Jahren das erste iPhone hervorging sind beim iPhone X immer noch präsent: der iPod fügte der DNA von Apple die Musik hinzu, bevor der Begriff CRISPR erstmals auftauchte. Das iPhone muss zwar weiterhin ohne Equalizer auskommen, doch was über die Lightning-Buche ausgegeben wird, ist über verschiedene Genres ab Werk beeindruckend ausgeglichen – dafür sollte man aber nicht die im Lieferumfang enthaltenen Kopfhörer verwenden und lieber per mitgelieferte Adapter bessere Exemplare anschließen.

 

Fazit: Dieser Luxus hat seinen Preis

 

Der A11 Bionic Prozessor fliegt der Konkurrenz derzeit davon. Da kommen Erinnerungen an das iPhone 5S hoch, dessen Testbericht wir mit “Vergiss die technischen Daten, es bläst alles weg!“ überschrieben. In Benchmarks erreicht das iPhone X heute eine fast 30-mal so hohen leistungs-Wert. Damit ist das iPhone X wie auch das iPhone 8 und das iPhone 8 Plus auch für zukünftige, rechenintensive Apps und Funktionen gut gerüstet. Seinen Geschwistern hat das 10er-Modell aber eindeutig ein moderneres Design voraus.

 

Und auch wenn Hersteller von Android-Smartphones nachziehen, sie haben es bisher nicht geschafft auf den Rand unter dem Bildschirm zu verzichten. Anfangs erscheint die Bedienung mit Gesten etwas unhandlich, doch daran gewöhnt man sich. Auch wenn das iPhone X nach der IP67-Zertifizierung staub- und wasserdicht ist, Reparaturen sind sehr teuer und sollten tunlichst vermieden werden. Am Ende gilt - wie so häufig bei Apple-Produkten – rein objektiv lässt sich der Kauf zu den aufgerufenen Preisen nicht begründen. Dennoch handelt es sich um eins der besten Smartphones auf dem Markt.

 

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Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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