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Apple Handy Testberichte

Apple iPhone XR 64GB

Apple iOS | 6.1 Zoll | 12 MP
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Apple iPhone XR im Test: Das bunte iPhone

Die Redaktion von handytarife.de hat das Billig-iPhone getestet. Dieser Satz wird dem Smartphone nicht gerecht, denn 849 Euro sind wohl kaum "billig". Doch kann das günstigste Modell der neuen iPhone-Generation den hohen Ansprüchen gerecht werden? Unser ausführlicher Testbericht klärt auf.

Zum Zeitpunkt unseres Testes war das iPhone XR sogar insgesamt das günstigste Smartphone, das Apple verkaufte, weil aufgrund einer Patentstreitigkeit mit dem Chiphersteller Qualcomm das iPhone 7 und das iPhone 8 aus dem Sortiment genommen wurden. Letzteres hat den Erfolg des iPhone XR geschmälert, weil das Vorjahresmodell sich weiterhin großer Beliebtheit erfreute. Erschienen den Apple-Fans die Neuerungen nicht groß genug, liegt es daran, dass es nicht als Statussymbol taugt, solange das iPhone Xs teurer ist? Werden die Fähigkeiten des iPhone XR vielleicht sogar verkannt und ist es deswegen ein Geheimtipp? Diese Fragen versucht der Testbericht von handytarife.de zu beleuchten.

 

Design & Verarbeitung: Update des iPhone 8

 

Das Design hat Apple im Vergleich zum iPhone 8 nicht geändert. Dafür aber die Form. Die Maße des Gehäuses ordnen sich zwischen dem iPhone 8 und dem iPhone 8 Plus ein, wobei das iPhone XR in Sachen Gewicht sich stark dem Plus-Modell annähert. Am auffälligsten ist der Unterschied zum einen, wenn eine der auffälligeren Farben Blau, Gelb, Koralle oder Rot das iPhone XR zieren. Unauffälliger sind hingegen die klassischen Gewänder in Weiß oder Schwarz. Der Aluminium-Rahmen - beim iPhone Xs besteht er aus Edelstahl - ist in der Gehäusefarbe eloxiert oder beim weißen Modell klassisch silber.

Das großflächige Display erinnert an die teureren Modelle, auffällig sind jedoch die deutlich breiteren Ränder. - © handytarife.de

Zum anderen sieht man den Unterschied zum Vorgänger, sobald der Bildschirm eingeschaltet wird. Das 6,1 Zoll LCD-Display nimmt beinahe die gesamte Front ein. Das kennen wir bereits vom iPhone X, allerdings sind die Ränder um die Anzeige herum deutlich breiter. Außerdem hat auch das iPhone XR eine Notch, in der die Frontkamera, die Hörmuschel und die Sensoren für das Entsperren per Gesicht untergebracht sind. Mit dieser Technologie hat Apple den Fingerabdrucksensor ersetzt. Sie funktioniert sehr zuverlässig, auch bei Dunkelheit, und unterstützt die Frontkamera bei Selfies.

 

Apps & Bedienung: Das Gesicht als Code

 

Schickt man das iPhone XR auf den Leistungsprüfstand, dann fallen die Ergebnisse kaum schwächer aus, als bei dem teureren iPhone Xs. Dass die Performance vergleichbar ist, liegt in erster Linie daran, dass alle Apple-Smartphones aus dem Jahr 2018 den neuen Prozessor verbaut haben. Das XR hat zwar etwas weniger Arbeitsspeicher, doch dieser Unterschied fällt im alltäglichen Gebrauch nicht ins Gewicht. Viel eher ist es das Fehlen von 3D-Touch. Apple hatte die Funktion bei der der berührungsempfindliche Display ja nach Druck unterschiedliche Befehle ausführt mit dem iPhone 6S eingeführt und hat an dieser Stelle nun den Rotstift angesetzt.

Face-ID hat den Fingerabdruck ersetzt und kann zum Login bei verschiedenen Funktionen genutzt werden. - © Screenshot / handytarife.de

Mit den neuen iPhones hat Apple die eSIM-Funktion in allen drei Modellen eingeführt. Die fest verbaute SIM-Karte wird über einen QR-Code eingerichtet, den man einscannt, indem man in den Sinstellungen unter „Mobile Netze“ dann "Mobilfunktarif hinzufügen" auswählt. Da zusätzlich auch noch eine Nano-SIM-Karte verwendet werden kann, ist das iPhone XR also ein Dual-SIM-Handy. Allerdings liefert bisher nur Vodafone den Code zur Einrichtung einer eSIM zum Neuvertrag mit. Bei der Telekom und o2 können die Unterlagen zur Einrichtung der eSIM nachträglich bestellt werden. Bei Mobilcom-Debitel gibt es die eSIM abhängig vom gewählten Tarif nur als sogenannte Multi-Card.

 

Foto & Video: Bessere Selfies

 

Beim iPhone XR ist nur eine Kamera-Linse auf der Rückseite zu finden. Dabei handelt es sich um dieselbe 12 Megapixel Weitwinkel-Kamera wie zum Beispiel im iPhone Xs Max. Bei der Vorstellung der sagte der Marketing-Vizepräsident von Apple, dass es sich um dieselbe „Advanced bokeh Depth Control“ handle wie im iPhone Xs und Xs Max. Kann das iPhone XR also genauso gut fotografieren, wie die teureren Modelle? Dem ist nicht so, denn während mit der Dual-Kamera tatsächlich Informationen über die Tiefe des Raums gewonnen werden können, kann sich die Software  nur an bekannten Objekten orientieren.

 

Apple iPhone XR
Apple iPhone XR
     
Das iPhone aus der Hosentasche ziehen und einfach abdrücken für eine vorzeigbare Aufnahme ist bei ausreichender Helligkeit kein...
(Klick zum Originalbild)
...Problem für das iPhone XR, dessen Frontkamera dank Face-ID den größeren Schritt nach vorne gemacht hat.
(Klick zum Originalbild)

 

Im Falle des iPhone XR sind das Menschen. Deswegen ist der angesagte Bokeh-Effekt mit einem unscharfen Hintergrund nur im Porträt-Modus möglich, wenn eine Person erkannt wird. Dann kann der Effekt auch noch nachträglich angepasst werden. Bei Objekten muss das iPhone XR aufgeben. Insgesamt macht das iPhone aber gute Fotos, wozu eine gute HDR-Automatik und der optische Bildstabilisator beitragen. Außerdem gelingen mit der 7 Megapixel Selfie-Cam im Zusammenspiel mit der verbauten 3D-Sicherheitstechnologie sehr schöne Selbstporträts.

 

Internet, E-Mail & Multimedia: 74 Euro Aufpreis für schnelles Laden

 

Der LCD-Bildschirm des iPhone XR bewegt sich auf dem Niveau des Vorgängers. Durch die gewachsene Bildschirmdiagonale eignet sich die neue Generation mehr für Spiele und Videos, allerdings ist die Auflösung 1792 mal 828 Pixeln nicht mehr zeitgemäß. Aufgeladen werden kann das iPhone auch drahtlos. Das mitgelieferte Netzteil lädt das iPhone XR in 1:30 Stunden auf 50 Prozent und in unerträglich langen 3:30 Stunden auf 100 Prozent. Dass Apple hier kein Schnelladegerät mitliefert, sondern dieses nur optional anbietet ist unverschämt.

Apple hat die Tastatur höher gelegt, womit sich zwar die Anzeigefläche darüber verkleinert, das Tippen insbesondere in der untersten Zeichenreihe aber erleichtert wird. - © Screenshot / handytarife.de

Dafür ist die Ausdauer immerhin gut für einen Tag. Die mitgelieferten Kopfhörer sind okay, schöpfen das klangliche Potenzial des iPhones aber nicht aus. Gut klingen tun auch die Stereo-Lautsprecher. Die True-Tone-Technologie des Bildschirms schont die Augen und befindet sich die Anzeige im Standby, lässt sie sich durch einfaches Tippen „“aufwecken. Der interne Speicher beträgt 64, 128 oder 256 Gigabyte und ist nicht erweiterbar. Dan IP67-Zertifierzierung ist das Handy gegen Wasser und Staub geschützt.

 

Fazit: Das iPhone ohne Seele

 

Auch wenn das iPhone XR rund 200 Euro günstiger ist als das iPhone Xs, so setzt es dennoch die ausufernde Preispolitik von Apple fort. Innerhalb des Kosmos, den die Firma aus Cupertino aufgebaut hat, ist das angehängte Preisschild nachvollziehbar. Apple hat an ein paar Stellen den Rotstift angesetzt, aber es dennoch vermieden aus dem iPhone XR einen verspäteten Nachfolger des iPhone 5C zu machen. Dafür ist die Hardware des iPhone XR zu gut. Dennoch ist dieses Modell kein Geheimtipp.

 

Die breiten Displayränder lassen es klobig wirken. Das langsame Aufladen des Akkus ist vorsintflutlich und die Performance der Kamera bei Nacht ausbaufähig - da geht es dem iPhone Xs aber nicht anders. Für rund 850 Euro und weniger hat das Android-Lager deutlich mehr zu bieten. Face-ID, der bärenstarke Prozessor und die Fotos bei ausreichender Beleuchtung machen das iPhone XR jedoch zu einer guten Alternative, wenn Apple sich doch noch dazu durchringt die Preise zu senken.

 

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Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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