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Apple Handy Testberichte

Apple iPhone XS Max 256GB

Apple iOS | 6.5 Zoll | 12 MP
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Apple iPhone Xs Max im Test: Wirklich kein Duracellhase

Der Nachfolger des iPhone 8 Plus heißt Xs Max. Die Redaktion von handytarife.de hat das neue Phablet aus Cupertino getestet. Wie schlägt sich das Apple-Smartphone mit dem bisher größten Display, das jemals in einem iPhone verbaut wurde, im Alltag? Das beantworten wir in unserem ausführlichen Testbericht.

Letztes Jahr war das iPhone 8 das Standard-iPhone, das zusätzlich in einer größeren Plus-Version mit mehr Funktionen angeboten wurde. Das iPhone X war zurückblickend betrachtet ein Ausblick auf die Zukunft ohne Home-Button und mit FaceID statt eines Fingerabdrucksensors. Der Preis war mit 1149 Euro zum Ohrenschlackern und bescherte Apple einen höheren durchschnittlichen Verkaufspreis.

 

Nun gibt es dieses Jahr wieder drei Smartphones, die alle auf ein großflächiges Display setzen. Apple verabschiedet sich allerdings von der Plus-Version und nennt das Phablet, das wir getestet haben, iPhone Xs Max, das sich zum Xs in erster Linie nur noch durch einen größeren Bildschirm, einen größeren Akku und damit einhergehend größeren Abmessungen unterscheidet. 1249 Euro verlangt Apple für die Version mit 64 Gigabyte. Bei o2 gibt es das Smartphone zum Beispiel mit dem Free M Tarif mit 10 Gigabyte Datenvolumen bei 1 Euro Zuzahlung für 84,99 Euro Grundgebühr im Monat.

 

Design & Verarbeitung: Ein Schwergewicht

 

Groß und schwer ist das iPhone Xs Max. War das iPhone 8 Plus schon ein Smartphone der schwereren Sorte, so ist die neuste Variante mit großem Bildschirm schon nah am Übergewicht. Handlich ist dieses Telefon definitiv nicht. Eine luxuriöse Haptik und die tolle Verarbeitung lassen bei diesem massiven Stück Technik den hohen Preis erahnen. Eine in die Gehäuse-Rückseite eingelassene Kamera wäre schön gewesen. Die neue goldene Farbe steht dem iPhone gut.

So ein großer Bildschirm führt zu Einschränkungen bei der Handlichkeit, aber man schaut dank True-Tone-Technologie sehr gerne drauf. - © handytarife.de

Wer weniger auffallen möchte geht mit den klassischen Farben Grau und Silber. Für ein farbenfrohes Auftreten muss eine Hülle her oder zum iPhone XR gegriffen werden. Der schmale Rand unter dem Display ist weiterhin beeindruckend. Zum iPhone X aus dem letzten Jahr hat sich da mit bloßem Auge nichts verändert, im Vergleich zur Android-Konkurrenz fällt aber auf, dass deren Hersteller mit ihren massenmarktfähigen Flaggschiffen bisher nicht auf einen breiten Balken verzichten können.

 

Apps & Bedienung: iOS in groß

 

Um genau zu sein gibt es doch auch einen funktionalen Unterschied zum iPhone Xs, in dem Apple beim großen Modell im Querformat durch eine andere Anordnung der Funktionen erlaubt, die Bildschirmfläche besser auszunutzen. Dabei werden aber nicht alle zeitgemäßen Erwartungen erfüllt. So wird zum Beispiel das Öffnen von zwei Apps nebeneinander, wie es Android schon länger kann und Apple mit iOS bereits auf dem iPad Pro zeigt, nicht unterstützt.

Beim großen iPhone sind im Vergleich zum kleineren Xs im Querformat ein paar Menüs und Apps anders aufgebaut. - © Screenshot / handytarife.de

Mit dem iPhone X hat Apple die Gestensteuerung etabliert. Auch bei Android hält diese Bedienung ohne virtuelle Buttons am unteren Rand des Bildschirms oder Sensor-Flächen darunter Einzug. Bei iOS zeigt sich nun aber umso mehr, dass eine Geste für „zurück“ fehlt. Denn das Potenzial der Möglichkeit mit dem Daumen die volle Kontrolle zu haben, erscheint mit dem Umgreifen, um oben links einen Schritt zurückzugehen, nicht voll ausgenutzt. Die Performance des iPhone Xs Max ist makellos. Anspruchsvolle Spiele wie Aspahlt 9 werden lediglich mit einer leichten Wärmeentwicklung quittiert, laufen aber flüssig und mit einer beeindruckenden Grafik.

 

Foto & Video: Auf sehr hohem Niveau mit Verbesserungspotenzial

 

Nach der Vorstellung der neuen iPhones war insbesondere bei der Präsentation der neuen integrierten Kameras Skepsis geboten. Die angekündigte Weiterentwicklung erschienen sehr marginal und ließ befürchten, dass es kaum Verbesserungen zum iPhone X geben könnte, das im Vergleich zum Samsung Galaxy S9 und dem Huawei P20 Pro im Laufe des Jahres ins Hintertreffen geraten war. Doch Apple hat nicht geschlafen und hat insbesondere die Bildqualität bei schwachen Lichtverhältnissen verbessern können.

 

Apple iPhone Xs Max
Apple iPhone Xs Max
     
Schön scharf und mit einer realistischen Farbdarstellung überzeugt das...
(Klick zum Originalbild)
...iPhone Xs Max, das auch bei Dämmerung sehenswerte Aufnahmen macht.
(Klick zum Originalbild)

 

So holt die Software aus den Bildern mehr heraus, kann Bildrauschen aber weniger gut als die Konkurrenz eliminieren und die Farben erscheinen blasser. Ist die Kamera überhaupt zu gebrauchen? Natürlich ist sie das, sie macht sehr gute Fotos, aber auf dem hohen Level, auf dem das iPhone Xs Max eine Rolle spielen möchte, sticht es nicht heraus. Dabei war die iSight-Kamera lange Zeit ein herausragendes Beispiel für eine sehr einfache Bedienung für vorzeigbare Ergebnisse. Das können die oben genannten Konkurrenten besser. Die 7 Megapixel Selfie-Kamera auf der Front erscheint zunächst zwar nicht mehr zeitgemäß, aber die „TrueDepth Kamera“ schießt effektvolle Selbstporträts, an denen es kaum etwas auszusetzen gibt.

 

Internet, E-Mail & Multimedia: Kino für die Hosentasche

 

Bei der Akkulaufzeit sticht das iPhone Xs Max leider nicht hervor. Während andere Hersteller ihre Phablets mit großen Akkus ausstatten, muss diesem Handy ein 3174 mAh Akku reichen, womit ein Einsatz über den gesamten Arbeitstag nicht garantiert werden kann. Erschwerend kommt hinzu, dass Apple die Dreistigkeit besitzt, für das Netzteil und das Kabel für die Schnelladefunktion einen Aufpreis von 74 Euro zu verlangen. Ohne das separat erhältliche Zubehör beträgt die Ladezeit für einen Ladestand von 0 auf 50 Prozent 1:30 Std. für eine volle Ladung gar 3:30 Std. Zum Vergleich: der neue Klassenprimus Huawei Mate 20 Pro lädt den Akku in 20 Minuten halbvoll und in 1 Stunde und 10 Minuten auf 100 Prozent. Wer sich eine Qi-Ladestation zulegt, kann das iPhone zumindest immer mal zwischendurch drahtlos eine Energiespritze geben.

Clever: wegen des langgezogenen Bildschirms rückt die Tastatur etwas nach oben, damit die Leertaste gut erreicht werden kann. - © Screenshot / handytarife.de

Übrigens legt das iPhone beim Musikhören eine hervorragende Performance hin, wenn die Kopfhörer mit Kabel angeschlossen sind. Dann besteht zum Huawei Mate 20 Pro ein Unterschied wie Tag und Nacht. Schade, dass für den passenden Adapter weitere 10 Euro im Apple-Store fällig werden. Nun wird die kabellose Zukunft spätestens seit dem Verschwinden der Klinken-Buchse beim iPhone 7 vorhergesagt und auch einige Android-Handys verzichten mittlerweile auf den klassischen, im Durchmesser 3,5 Millimeter messenden Anschluss. Doch per Bluetooth ist Apple der Konkurrenz nicht so weit voraus. Der Klang ist klar, in den Spitzen präziser als das Huawei Mate 20 Pro, was sich zum Beispiel in dem Instrumental-Teil am Ende von Metallicas „Nothing Else Matters“ zeigt, aber der Unterschied ist bei weitem nicht so gravierend wie mit Kabel.

 

Fazit: Für den Preis kann man mehr erwarten!

 

Alle Punkte rund um den Akku, mit seiner Kapazität, der Ladegeschwindigkeit und der einhergehende Aufpreispolitik von Apple sind weder zeitgemäß noch nachvollziehbar. In ein ähnliches Horn muss zusammenfassend gestoßen werden, wenn man in Betracht zieht, dass eine Display-Reparatur mit 361,10 Euro zu Buche schlägt, bei einem Austausch der Rückseite gar 641,10 Euro fällig werden. Begrüßenswert ist hingegen ist, dass Apple die Wasserdichtigkeit verbessern konnte und nun Tauchgänge bis 2 Meter Tiefe für 30 Minuten überstanden werden – so könnte die Haltbarkeit in so manchen Händen gesteigert worden sein.

 

Dadurch dass es eine eSIM und eine Schublade für eine Nano-SIM-Karte besitzt, wird es vielleicht zur Akzeptanz der festverbauten SIM-Karte beitragen, und deswegen eine Rolle für den Smartphone-Markt spielen. Denn ansonsten liefert Apple nur ein gutes und teueres Smartphone ab, dem es an Strahlkraft fehlt. Wie üblich gibt es die Smartphones nur in drei Speichervarianten ohne Option zur nachträglichen Erweiterung mit 64, 256 oder 512 Gigabtye zu Preisen ab 1249 bis 1649 Euro. Ein wie in den Gerüchten vor der Veröffentlichung der neuen iPhones genannte Pro-Version des Mobiltelefons, das mehr auf Multitasking und Produktivität setzt, hätte Apple gutgetan.

 

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Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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