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© Screenshot / Apple Special Event

Apple präsentiert iPhone 8 und iPhone X

Apple hatte am Dienstagabend unserer Zeit in das Steve Jobs Theater geladen, um seine Neuheiten der Öffentlichkeit vorzustellen. Neben einem neuen Konzept für die Apple Stores, einer Apple Watch und einer AppleTV Set-Top-Box gab es gleich drei neue iPhones. Die Redaktion von handytarife.de hat die Keynote in Cupertino für Sie verfolgt.

Diese Apple Keynote fand erstmals in dem neuen Steve Jobs Theater statt, das nun also sichtlich gerührt von Tim Cook eröffnet wurde. Während der größte Teil dieses Gebäudes unterirdisch liegt, erfolgt der Zugang über einen runden Bungalow aus Glas im Herzen des Apple Parks, den Steve Jobs selber vor über 10 Jahren begann zu planen, um den Arbeitsplatz der Zukunft zu erschaffen. Der gesamte Komplex wird zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie versorgt.

 

 

Die Apple Stores sollen Begegnungsstätten für die Apple-Community warden. Mit neuen Innenraumkonzepten sollen sie ein Treffpunkt werden, an dem auch Workshops abgehalten werden sollen, um noch mehr darüber zu erfahren, was alles mit den Apple-Produkten getan werden kann. Zum Beispiel mit der neuen Apple Watch Series 3 und dem neuen Betriebssystem WatchOS 4, das auch die älteren Smartwatches ab 19. September bekommen sollen.

 

Apple Watch Series 3 mit Zugang zum Mobilfunknetz

 

Neben neuen Fitness- und Gesundheits-Funktionen, die aber nicht alle auch direkt nach Deutschland kommen, ist die größte Neuerung der 3. Generation der Apple-Uhr ein UMTS- und LTE-Modem. Damit kann diese Smartwatch völlig autark vom Smartphone betrieben werden. Verbaut ist eine eSIM, für die nun die Provider eine virtuelle Multi-SIM als Software aufspielen sollen, damit auch alle Anrufe auf der Apple Watch eingehen. Als einziger Partner in Deutschland wurde dafür die Telekom aufgeführt.

 

Es wird neue Armbänder geben und zwei neue Farben für das Gehäuse: Aluminium-Gold und Keramik-Grau. 449 Euro wurden als Preis für die Uhr mit eSIM genannt. Ohne UMTS- und LTE-Modem kostet die neue Apple Watch 399 Euro. Vorbestellt werden kann sie ab dem 15. September. Im Handel erhältlich ist sie ab 22. September. Die neue AppleTV-Box unterstützt nun 4K und hat, um auch aufwendige Spiele auf dem Fernseher spielen zu können, den Prozessor aus dem iPad pro verbaut. Die preise starten bei 199 Euro.

 

iPhone 8, 8 Plus and one more thing

 

Das Design des iPhone 8 und 8 Plus kommt Kennern des iPhone 7 sehr bekannt vor. Form und Maße sind gleichgeblieben, doch die Materialien haben sich verändert. Front und Rückseite sind nun aus Glas. Letztere ermöglicht nun das drahtlose Aufladen des Akkus. Die Farbe des Aluminiumrahmens in space-grau, roségold oder silber setzt sich nun bei der Umrandung der Kamera auf der Rückseite fort. Verbaut werden neue Linsen, die sich in ihrer Auflösung nicht geändert haben. Die Kamera des iPhone 8 und die Dual-Kamera des iPhone 8 Plus lösen mit 12 Megapixeln auf. Das in der Präsentation vielversprechendste Feature ist Portrait-Lightning, das es noch nicht zum Marktstart gibt, aber vermutlich zum Start des iPhone X, und die Ausleuchtung von mit der Dual-Kamera aufgenommenen Portraits live oder im Nachhinein anzupassen.

 

Ermöglicht wird das auch von dem neuen A11 Bionic Prozessor mit sechs Kernen. Auf dem Datenblatt stehen außerdem LTE-Advanced, Bluetooth 5.0, Stereo-Lautsprecher und ein wasser- und staubabweisendes Gehäuse. Die kleinste Speicher-Variante des iPhone 8 hat nun 64 Gigabyte Speicher und kostet 799 Euro, als Phablet 909 Euro. Die zweite Version ist gleichzeitig die mit dem größten Speicher von 256 Gigabyte zu 969 Euro beziehungsweise 1079 Euro. Die Vorbestellungen werden am 15 September entgegengenommen, die Auslieferung startet am 22. September, schon ab 19. September kann das neue iOS 11 heruntergeladen werden.

© Screenshot / Apple Special Event

Apple iPhone X steht für die römische Ziffer 10

 

Tim Cook kündigte das iPhone X als die „Zukunft des Smartphones“ an. Es kann ab 27. Oktober vorbestellt und ab 3. November im Handel erworben werden. Erhältlich in space-grey und silber ist es ebenfalls wasser- und staubdicht und ist das erste Handy von Apple mit einem OLED-Display. Dieses nimmt bis auf einen Ausschnitt für die Hörmuschel und die dort ebenfalls untergebrachten Sensoren die gesamte Fläche des Mobiltelefons ein und kommt so auf 5,8 Zoll Bildschirmdiagonale, ohne wesentlich größer auszufallen als das iPhone 8.

 

Damit ist der Home-Button, den alle iPhones seit seiner ersten Generation vor zehn Jahren gemein hatten, Geschichte. Apple setzt in Zukunft auf Knock-on, Wisch-Gesten und Face-ID. Das Smartphone aufzuwecken, indem der ausgeschaltete Bildschirm berührt wird, kennt man mittlerweile auch von günstigen Handys der Konkurrenz. Von unten nach oben zu wischen ersetzt das einmalige Drücken der Home-Taste. Wer in die Mitte wischt und dort pausiert, öffnet das Multitasking-Menü. Siri wird über eine Taste im Rahmen gestartet. Eine solche gesten-Steuerung erinnert an FireOS von Mozilla und an Amazons Ausflug in die Smartphone-Welt. Diese Systeme konnten sich nicht durchsetzen.

 

Da der mit dem Home-Button auch der Fingerabdrucksensor weggefallen ist, wir das iPhone X per Gesicht entsperrt. Die Face-ID genannte Funktion wird mit vier Sensoren und dem „neural engine“ des A11 Bionic Prozessors realisiert. Der „Flood Illuminator“ scannte die Netzhaut, ein „True Depth Camera System“ soll die Dreidimensionalität des Gesichts erkennen, der „Dot Injector“ setzt die 30.000 Erkennungspunkte und eine Infrarotkamera soll die Funktionalität auch bei Dunkelheit garantieren. Auch mit Brille soll der rechtmäßige Besitzer des iPhones erkannt werden, selbst wenn er bei der Einrichtung keine Sehhilfe getragen hat. Ein ausführlicher Test muss zeigen, ob es Apple wirklich gelungen ist, eine bessere Technik als im Samsung Galaxy Note 7 zu entwickeln. Auf der Bühne funktionierte Face-ID auf Anhieb nicht optimal.

 

Die Dual-Kamera auf der Rückseite soll noch besser sein, als beim iPhone 8 Plus. Dabei können der „Portrait Mode“ und „Portrait Lightning“ dank der viel Sensoren auf der Front auch bei Selfies eingesetzt werden. Das könnte die Selbstporträts auf eine neue Qualitätsstufe heben. Da auch die Rückseite aus Glas gefertigt ist, ist auch das iPhone X drahtlos aufladbar. Der Akku soll 2 Stunden länger durchhalten, als der des iPhone 7. Der rostfreie Rahmen ist aus Edelstahl ist eine Hommage an das iPhone 4. Das iPhone X kostet mit 64 Gigabyte Speicher 1149 Euro und mit 256 Gigabyte 1319 Euro. Das ist eine neue Größenordnung auf dem Smartphonemarkt.

 

UPDATE: In einer älteren Version des Artikels schrieb der Autor fälschlicherweise, dasss es das iPhone 8 und 8 Plus in roségold gäbe. Apple hat diese Farbe aber gestrichen und bietet diese iPhones nur in space-grau, silber und gold an.

 

Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de

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