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Im Notfall: IN/ICE

IN: Notfall-Hilfe im Handy speichern?

Für den Notfall möchte man sich nicht gerne besonders vorbereiten. Sich über Negatives im Vorfeld schon Gedanken zu machen, liegt den meisten Menschen fern. Dabei kann schon ein kurzer Griff zum Handy für den Fall eines Falles helfen. Im Adressbuch könnte man "IN" oder  "ICE" als Kürzel für den Notfallkontakt einspeichern, ob das im Notfall für mehr Klarheit sorgt ist umstritten.

Zugegeben: Die Idee, eine Kontaktperson im Mobilfunkgerät für den Ersthelfer zu markieren, ist nicht neu. Denn bereits vor mehreren Jahren warben private Träger dafür, im Handy-Adressbuch  einem Kontakt das Kürzel "IN" vorzusetzen, was konkret "im Notfall" bedeutet. Sanitäter oder andere Ersthelfer könnten derart im Ernstfall mit einem Griff zum Handy ermitteln, wer zu benachrichtigen ist.

 

Doch nur wenn auf dem Smartphone keine Displaysperre eingerichtet ist. Das Handy vor fremdem Zugriff zu sperren ist aber sehr sinnvoll, sodass hier zwei wichtige Interessen aufeinander treffen. Mit einem kleinen Tipp, müssen sie sich aber nicht zwischen der eigenen Gesundheit und der Datensicherheit entscheiden.

 

Wer soll informiert werden?

 

Bestenfalls ist diese Person gut informiert und kann der anrufenden Einsatzkraft wichtige Informationen über etwaige Vorerkrankungen oder Allergien mit auf den Weg geben. Bei der Idee, das IN-Kürzel im Telefonbuch des Handys zu hinterlegen, geht es übrigens nicht um eine Notruf-Einrichtung (112), sondern darum, im Ernstfall eine Person nennen zu können, welche Informationen zum Patienten geben kann.

 

Allerdings hat sich dieser Eintrag nie wirklich durchgesetzt. Denn IN stellt weder eine Norm noch einen internationalen Standard dar. Im Ausland werden derartige Telefonbucheinträge mit dem Kürzel "ICE" (In Case of Emergency) versehen. Da diese Abkürzung allerdings in Deutschland eher mit dem überregionalen Zugverkehr als mit einer möglichen Hilfestellung verknüpft ist, sehen viele Hilfsorganisationen kaum eine Chance in der Verbreitung von IN beziehungsweise ICE.

 

Die Kritik

 

Des Weiteren gibt es von keiner offiziellen Hilfsorganisation oder von staatlicher Seite aus eine Empfehlung für IN, ICE oder E.123. Stattdessen werden Alternativen vorgeschlagen: Allen voran rät zum Beispiel der deutsche Samariterbund anstelle der IN-Angabe einen Zettel mit den Daten der zu benachrichtigenden Person in der Geldbörse mitzuführen.

 

 Das Handy als Lebensretter

 

Außerdem ist die psychologische Belastung des Notfallkontaktes sehr hoch, wenn über einen Unfall informiert werden muss. In der Regel werden solche Mitteilungen nur in der Klinik vom Arzt, von der Polizei an der eigenen Wohnungstür oder durch geschultes personal des Rettungsdienstes übermittelt, die zur Benachrichtigung über schwere Unfälle und oder gar Todesfälle qualifiziert sind. An der Unfallstelle bleibt den Sanitätern regelmäßig keine Zeit irgendeinen Notfallkontakt zu verständigen.

 

Letztlich muss also jeder Nutzer selbst wissen, ob er sein Handy mit einem derartigen Eintrag versehen möchte.


Problem: Die Display-Sperre

 

Die beste Vorbereitung hilft nicht, wenn auf dem Handy eine Display-Sperre eingerichtet ist und die Ersthelfer somit gar keine Möglichkeit haben, die Nummern einzusehen. Damit sie sich nicht zwischen der eigenen Gesundheit und der Datensicherheit entscheiden müssen gibt es für die Betriebssysteme Android und WindowsPhone einfachere, für iOS beim iPhone umständliche Möglichkeiten, um Notfallinformationen auf dem Sperrbildschirm einzublenden:

 

  • Android: Unter Einstellungen > Sicherheit > Besitzerinformationen kann man einen Text eingeben, der auf dem Sperrbildschirm eingeblendet wird. Die Ursprüngliche Idee ist, hier anzugeben, wie man den Besitzer des Smartphones erreichen kann, wenn dieser sein Handy verloren hat. Doch denkbar ist auch, dass die Notfallinformationen hier eingetippt wird. Zum Beispiel: „ICE: 0177-6276xxx (Ehepartner)“.

 

  • iPhone: Für das Betriebssystem iOS gibt es eine gescheite Funktion, um auch im gesperrten Modus einen Notfallpass zugänglich zu machen. In der Health-App können wichtige Gesundheitsdaten eingetrragen werden: Auch die im Notfall zu kontaktierende Personen sowie Geburtsdatum, Größe und Blutgruppe. Ist "Im Sperrzustand zeigen" aktiviert, kann der Notfallpass vom Sperrbildschirm aus eingesehen werden.

 

  • WindowsPhone: Nutzer des Microsoft Betriebssystems müssen sich zu diesem Zweck erstmal eine App herunterladen. Angeboten wird unter anderem die Applikation "Lock Screen Texter Lite", mit der in verschiedenen Layouts der Wunschtext auf dem gesperrten Display angezeigt wird. Zum Beispiel in der Variante: „IN: 0177-6276xxx (Vater)“


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