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Huawei

Huawei Honor 10 64GB Dual SIM

Android | 5.84 Zoll | 16 MP
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Honor 10 im Test: Was braucht der Digital Native?

Honor will in 3 Jahren zu den Top 5 und in 5 Jahren zu den Top 3 Smartphone-Herstellern aufsteigen. Huawei hat gerade Apple auf Platz 2 abgelöst. Wer soll für Honor aus den Top 3 herausfliegen? Zunächst müsste Honor dafür mit seinen Produkten zur Konkurrenz weiter aufschließen. Gelingt das mit dem Honor 10?

Das Honor 10 greift zwar nicht das Huawei P20 Pro an, doch dem P20 wird das neue Top-Modell gefährlich, denn es bietet bei einem niedrigeren Preis doch sehr ähnliche Technik. Die 64 Gigabyte Variante in den Farben Schwarz, Silber und Phantom Blau oder Grün hat einen Straßenpreis von etwa 370 Euro. Mit 128 Gigabyte internem Speicher kostet es rund 450 Euro. Aufgrund des nicht erweiterbaren Speichers sollte die besser ausgestattete Variante in den Fokus genommen werden. Das Huawei P20 mit 128 Gigabyte kostet fast 500 Euro, das P20 lite mit 64 Gigabyte - der erweiterbar ist - kommt auf etwa 300 Euro.

 

Design & Verarbeitung: Schick mit kleinem Makel

 

Das sogenannte „Aurora Glas“ auf der Rückseite besitzt eine Farbreflexionsbeschichtung, die 36 Spektralfarben effektvoll reflektiert. Dafür werden 25 Schichten nacheinander aufgebracht. Die Montage erfolgt in einem ISO 5 Raum. Das bedeutet, dass dort keine Partikel von mehr als 0,5 µm Durchmesser pro Kubikmeter gemessen werden dürfen. Auf dem Display ist ab Werk eine Schutzfolie aufgebracht. Es handelt sich dabei um ein helles LCD-Panel. Da sich Honor aus dem Regal von Huawei bedient und die Auflösung identisch ist, könnte es sich bei dem 5,84 Zoll Display um die Anzeige aus dem Huawei P20 lite im 19:9 Format mit Notch handeln.

Ein Display mit viel Strahlkraft, wie auch die reflektierende Beschichtung der Rückseite. - © handytarife.de

Das zu den Längsseiten hin gebogene Glas der Rückseite macht das Honor 10 anschmiegsam. Die mit dem Fingernagel erfahrbare Kante vom gewölbten 2.5D Glas der Front zum Rahmen ist verkraftbar. Schade ist hingegen, dass sich der aufgrund seiner Lackierung weniger nach Metall und mehr nach Kunstsoff anfühlt. Rechts im Rahmen befinden sich die passgenau eingearbeiteten Knöpfe, links ist die Schublade für zwei Nano-SIM-Karten zu finden. Neben dem Mikrofon befinden sich Öffnungen für einen 3,5 Millimeter Klinkenstecker, USB-Type-C und den Lautsprecher.

 

Apps & Bedienung: Benutzeroberfläche EMUI wie bei Huawei

 

Eine Besonderheit des Honor 10 ist der verbaute Ultraschall-Fingerabdrucksensor von Qualcomm. Er befindet sich zwar nicht unsichtbar im Bildschirm, aber komplett unter Glas und ist nur optisch hervorgehoben. Er reagiert gefühlt etwas langsamer als beim Schwestermodell Huawei P20 Pro mit konventionellem Sensor, allerdings erkennt das Honor den Fingerabdruck bei verschwitzten Fingern zuverlässiger. Das zwar helle aber aufgrund seiner Technologie etwas weniger energieeffiziente Display und der Top-Prozessor aus dem Hause Huawei beanspruchen den 3400 mAh Akku. Das Samsung Galaxy S9 hält mit kleinerem Akku länger durch.

Auf mittlerweile allen Huawei-Smartphones hilft der vorinstallierte "Telefonmanager" die Performance des Handys hoch zu halten. - © Screenshot / handytarife.de

Die Performance des Honor ist sehr gut und mithilfe der „Spielbeschleunigung“ lässt sich noch etwas mehr Leistung herausholen. Dazu liefern die Chinesen auch noch die Modi „Ungestörtes Gaming“ und „Touchschutz“, damit beim Daddeln auch wirklich nichts dazwischenkommt. Wegen dieser Gaming-Features sind wahrscheinlich so viele Spiele vorinstalliert, die sich aber deinstallieren lassen. Außerdem wird das Android 8.1 Betriebssystem bereits ab Werk mit Apps von Amazon, Booking, Netflix, Quik zur Videobearbeitung und einem Partymodus, wodurch sich mehrere Honor-Smartphones mit dieser App zu einem Soundsystem verbinden lassen, ausgeliefert.

 

Foto & Video: Die KI erzeugt knallige Farben

 

Die Dual-Kamera auf der Rückseite erkennt man an ihrem Buckel und an der Kennzeichnung "AI Camera“. Dabei handelt es sich um eine 24 und eine 16 Megapixel Linse mit einer Blendenöffnung von F1.8. Der AI, Artificial Intelligence oder Künstlichen Intelligenz sind mithilfe von 100 Millionen Bildern und 500 Szenarien 22 Objektkategorien und Szenen eingetrichtert worden. So erkennt die Kamera des Honor 10 auch mehrere Objekte in einem Foto, trennt sie bei der Verarbeitung voneinander, um sie gezielt zu optimieren. Es werden also mehrere Filter in einem Bild angewendet. Die KI hilft auch bei der Ausrichtung des Fotos am Horizont, hilft im Nachtmodus mit "Motion Detection" gegen Verwackeln und erkennt Selfies und Groufies, um ein Bokeh zu erzeugen.

 

Honor 10
Honor 10
     
Auch bei diffusem Licht erkennt die künstliche Intelligenz einen extravaganten Käse wie den abgelichteten Saint-Maure, verwendet...
(Klick zum Originalbild)
...einen aufhübschenden Filter und erzeugt ein schönes Bokeh, doch die KI neigt auch dazu bei Farben zu übertreiben.
(Klick zum Originalbild)

 

Bei der 24 MP Frontkamera wird "Pixel-Binning" verwendet, um mehr Licht einzufangen. Die künstliche Verschönerung ist nun in 0,5er Schritten einstellbar. Die Kamera-App hellt die Bilder auf, dabei übertreibt sie aber hin und wieder, worunter Kontrast und Details leiden, Farben dann sogar blasser erscheinen können. Das Huawei P20 Pro findet hier im direkten Vergleich den besseren Kompromiss. Man muss aber schon genauer hinschauen, sodass die Performance der Kamera des Honor 10 für die Sozialen Netzwerke völlig ausreichend ist, die KI ungeübten Fotografen häufig tatsächlich helfend unter die Arme greift.

 

Internet, E-Mail & Multimedia: Digital Natives sollten nicht nass werden

 

Im Lieferumfang ist zwar eine transparente Schutzhülle enthalten, unserem Testgerät lag aber kein Headset bei, sodass wir über dessen Qualität keine Auskunft geben können. Besitzer des Honor 10 haben die Möglichkeit zu wählen, ob sie die Klinkenbuchse, USB-Type-C oder Bluetooth 4.2 zum Anschluss von Kopfhörern verwenden. Mit „Huawei Histon Soundeffekte“ lässt sich der Klang einstellen. Man muss ein bisschen herumspielen, um ein Profil zu finden, das dem eigenen Geschmack zusagt, denn der Automatik-Modus erzeugt eher Chaos als Harmonie, aber schon in den Standard-Einstellungen sind die Bässe kräftig, Mitten und Höhen klar. Ein komplett anderes Bild zeichnet sich allerdings, wenn die Kopfhörer drahtlos per Bluetooth verbunden sind, da die Histon Soundeffekte nur per Kabel-Headset aktivierbar sind.

Als Standard-Tastatur ist ab Werk die Applikation von Swiftkey eingestellt. - © Screenshot / handytarife.de

Dann streiken die Bässe und der Konserven-Klang wird so sehr gedämpft, dass auch die Laustärke nicht mehr ausreichend hoch geregelt werden kann. Mithilfe des Netzteils inklusive „Super Charge“ ist der Akku binnen 30 Minuten zur Hälfte, nach anderthalb Stunden sehr fix komplett aufgeladen. Dem einen oder anderen Digital Native dürfte die Funktion zum drahtlosen Aufladen fehlen, die Honor seiner Konzernmutter gerne voraushaben dürfte. Leider ist das Honor 10 nicht wasser- und staubdicht. Eine Infrarotschnittstelle inklusive passender App befähigt es zur Universal-Fernbedienung im Wohnzimmer zu werden.

 

Fazit: Spieglein, Spieglein an der Wand

 

Mit dem Honor 10 bekommt man zu einem moderaten Preis einiges geboten. Der deutlichste Unterschied zum Mutterkonzern und dessen Top-Smartphones ist die Kamera-Technologie, auf deren letzten Entwicklungsstufe und die Leica-Kooperation Huawei (noch) die Finger behält. Ansonsten hinterlässt die junge Marke der Chinesen einen durchaus soliden Eindruck. Die ambitionierten Ziele und die positive Entwicklung unter dem Dach von Huawei wecken Hoffnungen auf einen Emporkömmling wachsen, der vieles richtig zu machen scheint.

 

Bleibt zu hoffen, dass dies nicht zum Dorn im Auge der Mutter wird, die wie die böse Stiefmutter im Märchen in ihrem Neid über den Erfolg der Tochter böse Absichten entwickelt. Denn neben einem Samsung Galaxy A8 (2018), Nokia 7 Plus oder einem Motorola Z3 Play, macht es auch dem Huawei P20 und P20 Lite mit seiner Positionierung genau dazwischen durchaus Konkurrenz.

 

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Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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