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Huawei

Huawei Honor 6C Pro

Android 7.0 | 5.2 Zoll | 13 MP
handytarife.de Testurteil:
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Honor 6C Pro im Test: Das Aldi-Phone

Das Honor 6C Pro ist für 199 Euro auf dem deutschen Markt gestartet. Nun ist das Smartphone schon kurze Zeit später für 179 Euro zunächst bei Aldi Nord, später auch bei Aldi Süd erhältlich. Ob es sich bei dem Handy der Tochtermarke von Huawei um ein gutes Angebot handelt, klärt der ausführliche Testbericht von handytarife.de.

Ganz klar: zu diesem Preis dürfen keine Wunder erwartet werden. Wer unter 200 Euro für ein neues Smartphone ausgeben möchte, kann dafür ein alltagstaugliches Handy bekommen. Das beweisen nicht zuletzt das Samsung Galaxy J3 2017 und das Samsung Galaxy J5 2017. Aber genau sie zeigten auch, dass nur wenige Euro Unterschied einen deutlichen Einfluss auf die Qualität der Kamera, die Performance des Systems und auch die Ausdauer haben können. Wie schlägt sich nun also das Honor 6C Pro?

 

Design & Verarbeitung: Nur noch wenig Kunststoff

 

Den Beinamen hat das Honor 6C Pro bekommen, weil sich sein Design an das Honor 8 Pro anlehnt. Mit diesem Phablet hat das Einsteiger-Smartphone auch die Rückseite aus Metall gemein, die Fingerabdrücke anzieht. Die Ähnlichkeit von vorne wie auch von hinten ist unverkennbar. Dazu trägt der auf der Rückseite platzierte und flott reagierende Fingerabdrucksensor bei, der leicht versenkt ist, und somit gut ertastet werden kann, seinen Teil bei.

Die Ähnlichkeit mit dem Vorbild Honor 8 Pro ist unverkennbar - © handytarife.de

Der große Bruder hat jedoch eine Dual-Kamera spendiert bekommen. Das Honor 6C Pro muss sich mit einer einzelnen Linse zufriedengeben, die leider etwas aus dem Gehäuse heraussteht. Wer genau hinschaut erkennt, dass die Kappen an der Ober-und Unterkante der Rückseite sowie der Rahmen aus Plastik gefertigt sind. Der Bildschirm liegt unter zu den Seiten hin abgerundetem 2,5 D Glas, auf dem ab Werk eine Schutzfolie angebracht ist. Vom billig wirkenden Rahmen abgesehen, liefert das Honor 6C Pro eine haptisch überzeugende Vorstellung.

 

Apps & Bedienung: Bedienung auch für Einsteiger geeignet

 

Vorinstalliert ist Android 7.0 Nougat und die Huawei-Benutzeroberfläche EMUI 5.1, die in ihrer Bedienung an das iPhone erinnert, weil ab Werk alle Apps auf den Startbildschirmen abgelegt werden. Erst wenn in den Einstellungen der „Drawer“ aktiviert wird, gibt es ein übersichtliches App-Menü. Die Steuerung durch die Benutzeroberfläche läuft flüssig, Apps brauchen hin und wieder etwas zum Starten, aufwendige Spiele sollte man nicht spielen wollen und Multitasking ist auch kein Steckenpferd des Honor 6C Pro. In dieser Preisklasse alles verkraftbar.

Wer die Bedienung à la iPhone nicht mag, kann das App-Menü über die Einstellungen einblenden - © Screenshot

Schade ist allerdings, dass der Prozessor nicht sonderlich sparsam zu sein scheint. Das ist uns auch schon beim Oukitel K6000 aufgefallen, dass trotz großem Akku die Erwartungen nicht erfüllte. Das Honor 6C Pro hätte mit seinem 5,2 Zoll Bildschirm, der nur in HD auflöst, diese Schwäche in eine Stärke ummünzen können, weil die niedrigere Auflösung auch weniger Energie verbraucht, doch trotz des verbauten 2900 mAh Akkus reicht es zwar gut und gerne für einen Tag - aber auch nicht deutlich mehr. Zudem lädt er mit 3 Stunden für eine volle Akkuladung recht langsam.

 

Foto & Video: Keine Schnappschüsse im Schatten

 

Die 13 Megapixel Kamera auf der Rückseite gefällt mit guten Schnappschüssen und kräftigen Farben, Streicht aber schnell die Segel, sobald die Beleuchtung nachlässt. Dann reagiert der Sensor mit Bildrauschen. Es gibt einige Modi wie HDR, Wasserzeichen, Panorama und Professionell, um das Endergebnis zu beeinflussen. Auch das Verschönern von Gesichtern durch den Einsatz eines Weichzeichners, der Schönheitsmakel retuschieren soll, kann mit der Hauptkamera, aber auch mit der 8 Megapixel Frontkamera bei Selfies eingesetzt werden.

 

Honor 6C Pro
Honor 6C Pro
     
Die Farben sind kräftig und dabei nicht unrealistisch, doch das Bildrauschen...
(Klick zum Originalbild)
...beginnt früh bei schwachem Licht und die Aufnahmen werden unscharf.
(Klick zum Originalbild)

 

Videos können maximal in Full-HD-Auflösung aufgenommen werden. Dem kommen die großzügigen 32 Gigabyte des internen Speichers entgegen. In dieser Preisklasse ist das nicht selbstverständlich. Außerdem gibt es die Möglichkeit, die Ablage mit einer Micro-SD-Karte zu erweitern. Zeitraffer-Videos werden jedoch nur in HD, Zeitlupen-Filme, gar nur im veralteten VGA-Standard mit 640 mal 480 Pixeln aufgenommen. Alles in allem eine hinnehmbare Leistung.

 

Internet, E-Mail & Multimedia: Basis-Ausstattung mit wenigen Extras

 

Auch das Honor 6C Pro ist wie viele seiner Geschwister aus dem chinesischen Huawei Konzern ein Dual-SIM-Handy. Die erste SIM-Karte unterstützt mit 4G – den passenden Tarif vorausgesetzt – LTE mit bis zu 300 Mbit/s im Download, eingebremst übrigens vom Speicher, der gar nicht so schnell beschrieben werden kann. Die zweite SIM-Karte bucht sich maximal ins UMTS-Netz ein oder muss bei Bedarf der Micro-SD-Karte weichen. Datenausgetauscht und aufgeladen wird per Micro-USB-Buchse am Handy.

In der App der Swiftkey-Tastatur lässt sich auch ein Benutzerkonto hinterlegen, damit neues Vokabular gelernt wird und auf mehreren Geräten zur Verfügung steht. - © Screenshot

An der Oberkante im Rahmen befindet sich eine Klinkenbuchse. Unserem Testgerät lagen leider keine Kopfhörer bei. Im Lieferumfang sind in den Geschäften aber welche enthalten, die dem verbauten UKW-Radio als Antenne dienen. Den Klang des mitgelieferten Headsets konnten wir also nicht beurteilen. Grundsätzlich ist der ausgegebene Sound zwar dumpf, aber dabei ausgeglichen. Es fehlt an Präzision und der Lautsprecher könnte lauter sein. Gefunkt werden kann auch per Bluetooth 4.1, NFC fehlt.

 

Fazit: Dünne Luft bei niedrigen Preisen

 

Die bei der Einrichtung des Smartphones eingeblendete Aufforderung „praktische“ Apps zu installieren, sollte nicht zu schnell mit okay bestätigt werden, sonst verbringt man danach einige Zeit doch nicht benötigte Apps, die Speicherplatz verbrauchen, zu deinstallieren. Das Radio gehört zu einer aussterbenden Art, bei dem verbaute Vibrationsmotor hatten wir gehofft, dass es sowas nicht mehr gibt. So ein träges und zugleich lautes Schütteln spürt man selten.

 

Für 199 Euro ist das bei Honor 6X der bessere Deal. Das Smartphone hat ein Update auf Android 7.0 bekommen und auch eine Aktualisierung auf 8.0 ist geplant. Zum selben Preis gibt es unter anderem bei AldiTalk das Samsung Galaxy J5 2017 das in unserem Test ebenfalls überzeugen konnte. Wer sich den Aufpreis leisten kann, sollte ihn zahlen. Für 179 Euro bekommt man mit dem Honor 6C Pro ein solides Einsteiger-Smartphone, dessen Preis gerne bei 159 bis 169 Euro als fair einzustufen ist.

 

Das Honor 6C Pro jetzt günstig leider nicht neu, aber vermutlich über eBay bestellen.

 

 
Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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