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Huawei

Huawei Honor 8X 128GB Dual SIM

Android | 6.5 Zoll | 20 MP
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Honor 8X im Test: Liefert Honor das bessere Mate 20 lite?

Wer mit dem Huawei Mate 20 lite liebäugelt, muss sich auch das Honor 8X anschauen. Die Unterschiede sind klein und beide Smartphones haben ihre Vor- und Nachteile. Honor ist eine Tochtermarke von Huawei und bedient sich bei den Bauteilen aus den Regalen des Mutterkonzerns. Handytarife.de hat das Honor 8X für Sie getestet.

Das Huawei Mate 20 lite ist ohne Vertrag etwa 75 Euro teurer als das Honor 8X mit 64 Gigabyte Speicher. Wir haben die Version mit 128 Gigabyte Speicher getestet, die eine unverbindliche Preisempfehlung von 279 Euro besitzt und damit immer noch fast 40 Euro günstiger ist, als der Stiefbruder von Huawei. Dennoch gibt es Unterschiede, die für den einen den Auschlag in die eine und für den anderen den Ausschlag in die andere Richtung geben können.

 

Design und Verarbeitung: Sehr viel Bildschirm

 

Was Kennern direkt ins Auge fällt, ist das schmale Kinn, also der recht dünne schwarze Streifen unter dem Bildschirm. In dieser Disziplin macht zwar Apple kaum ein Hersteller etwas vor, doch besonders für diese Preisklasse ist der Balken wirklich schmal und eher auf dem Niveau eines deutlich kostspieligeren Smartphones wie dem Huawei Mate 20 Pro. In der sogenannten Notch am oberen Bildschirmrand sind Hörmuschel, Frontkamera und Helligkeitssenor untergebracht. Der Ausschnitt ist kleiner als bei anderen Modellen, beherbergt aber im Vergleich hier auch weniger Technik. Deswegen sei auch der fixe Fingerabdrucksensor auf der Rückseite als sicherere Sperrmethode im Vergleich zum "Face-Unlock" empfohlen.

Das Honor 8X ist in schwarz und in blau erhältlich. - © handytarife.de

Das Display mit dem Seitenverhältnis 19,5:9 nimmt fast die gesamte Front ein. Trotz 6,5 Zoll Bildschirmdiagonale sind die Abmessungen mit einem 5,5 Zoll Smartphone vergleichbar. Die Kameras auf der Rückseite stehen aus dem Gehäuse heraus und sind optisch durch einen Streifen der das Licht anders reflektiert abgesetzt. Dieser visuelle Effekt unter dem Glas erzeugt auch durch den dort platzierten Markennamen einen Digitalkamera-Look. Der Rahmen besitzt ein sehr schickes mattes Finish.

 

Apps & Bedienung: Auf Wunsch wird mit Gesten gesteuert

 

Die Android-typische Steuerung mit drei Buttons am unteren Bildschirmrand, kann im Menü durch eine Gestensteuerung ersetzt werden, die dabei sogar nach kurzer Einlernphase intuitiver ist, als beim iPhone Xs. Auf einem so großen Bildschirm wird die Ausführung mehrerer Apps nebeneinander als "Multi-Window" interessant, was der verbaute Prozessor auch durchaus zu leisten im Stande ist. Bei Spielen kann das Honor 8X mit der "Game Suite" nicht nur dafür sorgen, dass Benachrichtigungen und Anrufe nicht störend dazwischenfunken. Der sogenannte GPU-Turbo schaltet sich dann auch zu und erhöht die Leistung des Mobiltelefons.

Die Benutzeroberfläche EMUI 8.2 ermöglicht die Bedienung nach eigenem Gusto. - © Screenshot / handytarife.de

Etwas besonderes tritt beim Herausziehen der Schublade im linken Rahmen des Honor 8X zu Tage. Hier können gleich drei Karten auf einmal untergebracht werden. Während bei vielen Dual-SIM-Smartphones nur die Wahl zwischen einer zweiten SIM-Karte oder einer Speicherkarte besteht, nimmt das Honor 8X zwei SIM-Karten und eine Micro-SD-Karte auf. Bei der 128 Gigabyte Version ist die Speichererweiterung vielleicht nicht ganz so wichtig, aber Käufer der 64 Gigabyte Variante freuen sich gegebenenfalls über die Möglichkeit bis zu 256 Gigabyte zu ergänzen.

 

Foto & Video: Künstliche Intelligenz schraubt die Auflösung runter

 

Bei den Kameras gibt es Unterschiede zum Huawei Mate 20 lite. So nutzt das Honor 8X die Software der "AI Kamera" nur hinten. Der Stiefbruder aus dem Hause Huawei kann auch bei der Frontkamera die künstliche Intelligenz einsetzen, bietet zusätzlich noch „3D-Panorama“ und einen sogenannten „Künstlermodus“. Beides eher Spielereien. Die "AI Kamera" mag bei Selfies im Einzelfall einen Unterschied machen, um bestimmte Bildbereiche zum Beispiel aufzuhellen, aber am gefragtesten ist wohl ein schönes Bokeh, also dass der Hintergrund unscharf ist. Nun bietet das bei Mate 20 lite hierfür nicht nur KI, sondern auch eine zweite Selfie-Cam, aber der Unterschied fällt kaum ins Gewicht.

 

Honor 8X
Honor 8X
     
Die Debatte über KI erkennt die KI-Kamera als "Bühnenperformance" und hellt das Foto auf, wobei dunklere...
(Klick zum Originalbild)
...Bereiche im Bild deutlich rauschen. Auch das zweite Bild dominiert wird davon dominiert, wobei hier trotz Finsternis noch viel zu erkennen ist.
(Klick zum Originalbild)

 

Der Porträt Modus funktioniert vorne und hinten sicherlich nicht auf dem Niveau der Oberklasse, aber doch ausreichend gut für Instagram, Facebook und so weiter. Auch Augmented-Reality-Effekte, wie sie die App Snapchat bekannt gemacht haben, lassen sich über die Kamera des Honor 8X einbauen. Die beiden Kameralinsen auf der Rückseite lösen mit 20 und 2 Megapixeln auf. Die Aufnahmen können sich auf dem Handy-Display wirklich sehen lassen. Bei genauem Hinschauen fällt aber das Bildrauschen auf, dass bei schwachen Lichtverhältnissen einsetzt. Außerdem lösen die Fotos mit KI maximal mit 12 Megapixeln auf. Der Nachtmodus zur Langzeitbelichtung kann nicht einfach aus der Hand genutzt werden, wie beim Huawei P20 Pro. Hierfür sollte man ein Stativ verwenden.

 

Internet, E-Mail & Multimedia: Genug Ausdauer, um viel zu surfen

 

Im Lieferumfang ist kein Headset enthalten. Dennoch ist Honor nicht knauserig und bringt ab Werk eine Schutzfolie auf dem Display auf und liefert eine transparente Schutzhülle mit. Ein Wermutstropfen ist der Micro-USB-Anschluss. Er erfüllt seinen Zweck zum Aufladen und Datenaustausch, aber eine modernere Typ-C-Buchse wäre schöner gewesen. Der 3750 mAh Akku kommt auf ganz ordentliche Ausdauertwerte, ohne dabei Rekorde aufzustellen. 1,5 Tage sind aber bei moderater Nutzung möglich. Leider muss das Smartphone dann recht lange an die Steckdose. Ladezeit von 1:15 Stunden für 50 Prozent und 2:30 Stunden für eine volle Ladung sind wirklich langsam.

Swiftkey-Tastatur und Chrome-Browser sind vorinstalliert, eine reichhaltige Auswahl mit Alternativen bietet der Play-Store. - © Screenshot / handytarife.de

Interner Speicher ist grundsätzlich immer schneller als per Speicherkarte nachgerüsteter Ablageplatz. Außerdem können ohne Probleme Apps gespeichert werden, da nicht alle Programme es zulassen, auf den externen Speicher verschoben zu werden. Mit 64 Gigabyte bietet bereits die kleinste Variante des Honor 8X einen ordentlichen Grundstock. Für einen moderaten Aufpreis von 30 Euro verdoppelt sich dieser. Ein verbauter NFC-Chip ermöglicht außerdem das kontaktlose Bezahlen in vielen Geschäften per Google Pay.

 

Fazit: Viel Smartphone fürs Geld

 

Der größte Nachteil des Honor 8X ist, dass es das Smartphone kaum mit Vertrag gibt, also in den meisten Fällen der volle Kaufpreis bezahlt werden muss. So oder so hat die Tochterfirma Honor zwar nicht das bessere Huawei Mate 20 lite geliefert, aber an den richtigen Schrauben gedreht, um eine besseres Preis-Leistungsverhältnis zu bewerkstelligen. Am Ende bekommt man hier nämlich ein wirklich gutes Handy.

 

Die vom TÜV Rheinland zertifizierte Funktion zum Schonen der Augen sieht zwar grässlich aus, aber die muss man ja nicht nutzen. Dafür trägt der große Bildschirm zur modernen Anmutung des Honor 8X bei, das zudem sehr gut verarbeitet ist. Die Leistung ist auch wirklich alltagstauglich. Für einen Preis der unter 250 Euro startet ein wirklich faires Gesamtpaket, auch wenn in den meisten Fällen erstmal der volle Preis über die Ladetheke wandert. Da sie P-Serie von Huawei Vorrang zu haben scheint, wird es ein Update auf Android 9.0 vermutlich im ersten Halbjahr 2019 geben.

 

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Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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