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Huawei

Huawei Honor Play Dual SIM

Android | 6.3 Zoll | 16 MP
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Honor Play im Test: Nicht nur für Gamer eine gute Wahl

Honor hat das Thema Gaming für sich entdeckt. So hat die chinesische Tochtermarke von Huawei bei der Gamescom in Köln nicht nur eine Kooperation mit Schalke im eSport bekanntgegeben, sondern auch das Honor Play Smartphone vorgestellt. Die Redaktion von handytarife.de hat für den ausführlichen Testbericht nicht nur mit dem Handy gespielt.

Angekündigt hatte der Hersteller "4D Smart Shock" als Technologie, die wie zum Beispiel Dual Shock bei den Controllern der Sony Playstation Vibrationen als haptisches Feedback im Spiel einbaut. Dies sollte im Honor Play durch die Bild-Analyse der Künstlichen Intelligenz im Kirin 970 Prozessor stattfinden, der unter anderem auch im Huawei Mate 10 Pro und P20 Pro werkelt. Doch die Funktion wurde erst nachgereicht. Obwohl wir lange gewartet haben, unterstützte bis Ende Oktober nur PUBG das haptische Feedback.

 

Für Asphalt 9 bleibt sie angekündigt. Der App-Anbieter muss die Funktion speziell für Honor-Smartphones implementieren. Dafür hat der Hersteller sich zum Start die Kooperation mit den beiden starken Spieltiteln bekanntgegeben, aber ob weitere folgen, ist fraglich, da die Entwickler erst dann ein Interesse daran haben werden, eine Funktion für einen Hersteller extra einzubauen und mit Updates zu versorgen, wenn es viele Nutzer ihres Dienstes betrifft. Vielleicht wäre das Interesse größer, wenn auch Huawei-Handys dieses Feature bekommen würden, schließlich sind die Chinesen die zweitgrößte Mobiltelefon-Marke.

 

Design & Verarbeitung: 19,5:9 oder 13:6 - mit 6,3 Zoll auf jeden Fall groß!

 

Rund 310 Euro kostet das Honor Play mit Metall-Rückseite in violett, schwarz, oder blau. Für 350 Euro gibt es die „engraved“ Version in rot, die auf der Rückseite eine Gravur ähnlich einer Leiter-Struktur auf einer Platine besitzt. Das ist optisch nett anzusehen, erhöht den Grip aber nicht merklich. Das im Lieferumfang enthaltene transparente Gummi-Cover gibt mehr Halt beim Spielen. Dieses hat neben dem Ausschnitt für die aus dem Gehäuse herausragenden Kamera auch eine Öffnung für den Fingerabdrucksensor, der für kurze Finger etwas hoch gelegen ist.

Mit der kleinen Ausbuchtung am oberen Bildschirmrand dem Huawei P20 Pro zum Verwechseln ähnlich: Honor Play - © handytarife.de

Das Honor Play bietet eine sogenannte „Screen to body ratio“ von 89 Prozent. Auf der Front beträgt die Fläche, die nicht zum 6,3 Zoll FullHD+ Bildschirm zählt also nur 11 Prozent. Dazu zählt der Rand unter dem Display, auf dem das Markenlogo untergebracht ist, und auch die sogenannte „Notch“ als Ausschnitt an der Oberkante der Anzeige, in der Frontkamera, Hörmuschel und Helligkeitssenor untergebracht sind. Hinter dem Gitter des Hörers ist die Benachrichtigungs-LED verbaut. Das Displayglas wurde vom Hersteller nicht näher spezifiziert, darum sollte eine Displayschutzfolie aufgebracht werden. Insgesamt ein Phablet, dessen Materialien und deren Verarbeitung sich vor teureren Handys nicht verstecken muss.

 

Apps & Bedienung: Performance und Darstellung stimmen

 

Der sogenannte GPU-Turbo verbessert die Grafikleistung des Smartphones laut Hersteller um bis zu 60% bei 30% weniger Energieverbrauch des Prozessors. Zweifelsohne laufen Spiele auf dem Honor Play auch in der höchsten Einstellung sehr gut. Ausgiebiges Daddeln quittiert das Handy mit einer merklichen Wärmeentwicklung. Im direkten Vergleich mit dem Honor 10 fällt die Hitzeentwicklung des Prozessors unter Last auf, da die Aluminium-Rückseite eine höhere Wärmeleitfähigkeit hat als der Glas-Rücken des Honor 10.

Speziell für Gamer, die sich auf der Jagd nach dem Highscore nicht stören lassen wollen. - © Screenshot / handytarife.de

Herzstück für die speziellen Software-Features ist die App „Game-Suite“. Ihr lassen sich Anwendungen hinzufügen, sodass sie als eine Art Ordner ist. Wird eine App heraus gestartet, dann wird der GPU-Turbo eingeschaltet und es lässt sich ein Modus für „Ungestörtes Gaming“ aktivieren, der sämtliche Anrufe, Mitteilungen, Wecker etc. unterbindet. Hier lässt sich dann auch „4D Smart Shock“ einschalten, sodass das Handy bei bestimmten Aktionen im Spiel vibriert, wie man es zum Beispiel von den Dual-Shock Controllern der Playstation von Sony kennt. Das funktioniert gut und macht das Spiel-Erlebnis intensiver.

 

Foto & Video: Ordentliche Leistung

 

Wie schon im Huawei P20 und dem Honor 10 hilft im Honor Play die künstliche Intelligenz mit automatischen Anpassungen dabei, die Fotos besser aussehen zu lassen. Dabei hinterlässt das getestete Handy einen positiven Eindruck. Schließlich handelt es sich um ein Mobiltelefon, dass weniger als die Hälfte von aktuellen Flaggschiffen mit Top-Kameras kostet. Die Bilder des Honor Play erscheinen weniger überzeichnet und grell als beim Honor 10. Die künstliche Intelligenz geht behutsamer vor, verstärkt die Farben und kommt auch bei Gegenlicht ganz gut zurecht.

 

Honor Play
Honor Play
     
Die künstliche Intelligenz hat die Farben verstärkt und den Vordergrund aufgehellt und...
(Klick zum Originalbild)
...am linken Bildrand erkennt man deutlich das Bildrauschen, dennoch wurde die Atmosphäre gut eingefangen.
(Klick zum Originalbild)

 

Die Königsdisziplin, in der sich aktuell Smartphones wie das Apple iPhone Xs, Google Pixel 3 XL und Huawei Mate 20 Pro messen sind Fotos bei schlechten Lichtverhältnissen. Das Honor Play hat hier Schwierigkeiten mit sich bewegenden Objekten und neigt zu Bildrauschen, was in dieser Preisklasse nicht ungewöhnlich ist, doch mit ruhiger Hand und etwas Geduld entstehen auch hier vorzeigbare Aufnahmen. Mit verspielten und animierten Effekten und einem schönen Bokeh bei Selfies gibt es auch an der Frontkamera kaum etwas auszusetzen.

 

Internet, E-Mail & Multimedia: Allrounder mit kleinen Schwächen

 

Der 3D Surround-Sound mithilfe der "Histen Audio Soundeffekten" steht zwar nur mit einem verbundenen Headset zur Verfügung, kann dann aber durchaus den Spielspaß steigern. Kopfhörer sind allerdings nicht im Lieferumfang enthalten. Dafür besitzt das Smartphone eine klassische Klinken-Buchse und einen modernen USB-C-Anschluss. Leider hat Honor nur einen Mono-Lautsprecher im unteren Teil des Rahmens im Einsatz, den man während eines Spiels auch hin und wieder mit der Hand bedeckt. Das trübt den Spielspaß etwas.

Vorinstalliert ist die Swiftkey-Tastatur, deren unterste Zeile bei dem langgezogenen Bildschirm gerne etwas weiter nach oben rücken könnte. - © Screenshot / handytarife.de

Das Honor Play kommt trotz seines 6,3 Zoll FullHD+ Bildschirms auf sehr ordentliche Ausdauerwerte. Diese gewährleistet sein 3750 mAh Akku, der leider für eine volle Ladung 2:30 Stunden braucht. Der integrierte Speicher von 64 Gigabyte ist ausreichend groß bemessen und lässt sich bei Bedarf mithilfe einer Micro-SD-Karte erweitern. Dann fällt allerdings der Steckplatz für die zweite SIM-Karte weg.

 

Fazit: Honor 10 mit größerem Akku

 

Zusammenfassend hat Honor hier ein wirklich gutes Mobiltelefon abgeliefert. Verschwiegen werden sollte an dieser Stelle sicherlich auch nicht, dass „4D Smart Shock“ letztlich nicht viel mehr als Marketing-Blabla war, dessen Mehrwert Honor zum Zeitpunkt unseres Tests schuldig bleibt. Das enttäuscht zweifelsohne diejenigen, die sich mit der Funktion ein ganz neues Spielerlebnis erhofft haben, doch wer sich vorab zum Beispiel mithilfe dieses Testberichts informiert hat und darauf verzichten kann, bekommt greift zu einem Smartphone zu einem fairen Preis.

 

Der Look von 2018 sind zwar Rückseiten aus Glas, doch ein Rücken aus Aluminium weiß auch weiterhin zu entzücken, ist unter Umständen sogar haltbarer. Unter der Überschrift „Haltbarkeit“ wird allerdings eine IP-Zertifizierung zur Staub- und Wasserdichtigkeit vermisst. Andererseits bietet das Handy eine Menge Performance, eine gute Kamera und einen großen, langsam aufladenden Akku. Für mittlerweile unter 300 Euro kein schlechter Deal.

 

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Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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