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Huawei bringt Mate 10 Pro und Mate 10 Lite nach Deutschland

Das Huawei Mate 9 wurde im Sommer zum Handy des Jahres 2017 auf handytarife.de gekürt. Es liegt also ein gewisser Druck auf dem Nachfolger, den Huawei mit dem Mate 10 Pro am Montag in München vorstellte. Erstmals wird es auch eine abgespeckte Lite-Version in Deutschland geben. Wir waren vort Ort.

Vorweg: vorgestellt wurden in München eine Huawei Mate 10 und ein Huawei Mate 10 x Porsche Design. Ersteres wird offiziell nicht in Deutschland in den Verkauf gehen. Das zweite Smartphone ist limitiert und gibt es voraussichtlich nur ohne Vertrag zu einem Preis von 1395 Euro. Unter diesen Umständen widmen wir uns den anderen beiden Handys, die es hierzulande bei den Providern geben wird.

 

Huawei Mate 10 Pro setzt auf 18:9-Format

 

Mit dem Huawei Mate 10 Pro schafft es nur das Phablet mit dem nominell geringer auflösenden Bildschirm nach Deutschland. Dafür handelt es sich um ein OLED-Panel, das im letzten Jahr noch der teuren Porsche-Design-version des Vorgängers vorbehalten blieb. Da das etwas schmalere und dafür längere 18:9-Format gewählt wurde, beträgt die Auflösung etwas mehr als FullHD. Das kennen wir auch schon vom LG G6 und Samsung Galaxy S8+, wobei hier ein die doppelte HD-Auflösung eingesetzt wird. Die Display-Diagonale des Huawei Mate 10 Pro beträgt 6 Zoll. Dem Nutzer fällt dabei lediglich die große Anzeige mit schmalen Rahmen, aber eben kein großes Gehäuse auf. Die Maße können in dieser Geräteklasse als kompakt bezeichnet werden.

 

Die Chinesen setzen wieder auf einen riesigen 4000 mAh Akku. Dabei wiegt das Smartphone nur 178 Gramm. Das Gehäuse des Apple iPhone 8 Plus fällt trotz kleinerem Display größer aus und wiegt dabei satte 24 Gramm mehr. Das Huawei Mate 10 Pro ist dank IP67-Zertifizierung staub- und wasserdicht. Auf einen Klinkenstecker wurde verzichtet. Musik wird über das mitgelieferte USB-Type-C-Headset oder den passenden Adapter wiedergegeben. Dies gelinkt per Bluetooth 4.2 auch per Funk, damit allerdings leider nicht über das neuere Bluetooth 5.0.

 

Künstliche Intelligenz soll Fotos verbessern

 

Das Smartphone gibt es grundsätzlich in vier Farben, wobei es erstmal nur Titanium Grey, Mocha Brown und Midnight Blue angeboten wird. Pink Gold ist zunächst nicht verfügbar. Zum Einsatz kommt Googles Betriebssystem Android 8.0 Oreo mit der neuen Huawei-Benutzeroberfläche EMUI 8.0. Mit LTE Cat. 18 ist das Huawei Mate 10 Pro eins der schnellsten Mobiltelefone mit bis zu 1200 Mbit/s im Download. Diese Geschwindigkeit unterstützt bisher aber kein Mobilfunkbetreiber. Die Dual-SIM-Funktion ermöglicht die parallelen Einbuchung in zwei LTE-Mobilfunknetze. Allerdings wurde der Platz für eine MicroSD-Karte gestrichen. Die 128 Gigabyte des internen Speichers müssen reichen.

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Die Dual-Kameras auf der Rückseite lösen mit 12 und 20 Megapixeln auf und setzen dabei auf die bekannte Kooperation mit Leica, wobei eine Linse in Farbe und eine in monochrom aufnimmt. Gegenüber dem Huawei P10 hat sich die Blende von f/2.0 auf f/1.6 geöffnet, sodass die Performance bei schwachem Licht verbessert worden sein könnte. Der verbaute Prozessor setzt nach Angaben der Chinesen auf künstliche Intelligenz und kann so 13 verschiedene Szenarien und Objekte erkennen, um ein optimales Foto zu erzeugen. Dabei greifen die acht rechenkerne auf 6 Gigabyte Arbeitsspeicher zurück.

 

So viel Rechenpower könnte den PC ersetzen

 

Denn Huawei stellte auch die Möglichkeit vor, das Mate 10 Pro per Kabel an einen Monitor anzuschließen. Das Phablet kann sodann als Tastatur und Touchpad verwendet werden oder es werden eine Bluetooth-Maus und –Tastatur gekoppelt, während auf dem Monitor eine Oberfläche dargestellt wird, die an einen PC erinnert und so ähnlich auch schon von Samsung bekannt ist, wobei hierfür die DeX-Dockingstation benötigt wird. Das Huawei Mate 10 Pro kann ab sofort vorbestellt werden, die Auslieferung beginnt am 21.11. zum Beispiel bei o2.

 

o2 Free M mit Huawei Mate 10 Pro

  • Telefon- & SMS-Flat
  • 10 GB mit bis zu 225 Mbit/s (danach 1 Mbit/s)
  • EU-Roaming
  • 52,49 Euro/ Monat
  • 29,99 Euro Anschlusspreis
  • 19 Euro Gerätepreis
  • Monatlicher Effektivpreis: 54,53 Euro

 

Das Phablet gibt es bei den Münchnern in Titanium Grey und Midnight Blue. Dieselben Farben bietet auch die Deutsche Telekom an. Hier kostet das Smartphone monatlich über die 24-monatige Mindestlaufzeit 66,10 Euro im Magenta Mobile L Tarif. Einmalig fällt ein Euro für das Handy und 39,95 Euro Anschlusspreis an. Der monatliche Effektivpreis liegt also bei 67,81 Euro.

 

Bei Vodafone ist das Huawei Mate 10 Pro ab Dienstag in den Farben Titanium Grey und exklusiv in Mocha Brown vorbestellbar. Mit einem Red-L-Tarif kostet es 199,90 Euro. Für effektiv 66,87 Euro im Monat sin 8 Gigabyte Datenvolumen im LTE-Netz mit bis zu 500 Mbit/s sowie Flatrates für Telefonie und SMS inkludiert. Dank dem GigaDepot wird nicht verbrauchtes Datenvolumen in den Folgemonat übertragen.

 

 

Das Moleskine Smart Writing Set sowie die dazu gehörige Tasche im Wert von rund 200 Euro gibt es im Rahmen der " DENKT MIT. SCHREIBT MIT."-Aktion vom 16.10.2017 bis 21.11.2017 für alle Vorbesteller gratis dazu. Teilnehmer müssen sich dafür auf einer speziellen Internetseite registrieren. Die Aktion gilt für die ersten 5000 eingereichten Vorbestellungen. Ohne Vertrag werden für das Phablet 799 Euro aufgerufen.

 

1&1-Kunden müssen bei der Bestellung darauf achten, dass das Moleskine Smart Writing Set in dem gebuchten Tarif ausdrücklich inkludiert ist. Diese Bundels kosten einmalig 150 bis 200 Euro mehr. Das lohnt sich bei einem Straßenpreis von rund 200 Euro für das Moleskine Smart Writing Set nur bedingt. Ansonsten gibt es das Huawei Mate 10 Pro dort schon ab 0 Euro mit der 1&1 All-Net-Flat Pro.

 

Erstmals auch eine Lite-Version

 

Das Huawei Mate 10 Lite konnte bei der Pressekonferenz leider nicht in Augenschein genommen werden. Der Verkauf startet am 20.10. auch bei o2. Auch die abgespeckte Version kommt mit einem Bildschirm im 18:9-Fomat mit einer Displaydiagonalen von 5,9 Zoll. Das besondere sind die Dual-Kameras vorne und hinten. Die 16 Megapixel Linse auf der Rückseite und die 13 Megapixel Selfie-Cam werden jeweils von einer 2 Megapixel Linse unterstützt, um den Bokeh genannten Effekt, wenn der Hintergrund unscharf dargestellt wird, zu ermöglichen.

 

Dieses Konzept kennen wir bereits von der Hauptkamera des Honor 6X. Die restlichen Werte des Datenblattes sind in der oberen Mittelklasse einzuordnen. Wer das spezielle Display-Format und die frontseitige Dual-Kamera gegen mehr Performance eintauschen möchte, könnte im Honor 9 die passende Alternative finden. Zum dritten Geburtstag des Huawei-Tochterunternehmens kostet das Smartphone derzeit nur 369 Euro. Für das Huawei Mate 10 Lite wurde eine unverbindliche Preisempfehlung von 399 Euro abgegeben.

Nützliche weiterführende Informationen:

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