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Huawei

Huawei Mate 10 Pro 128GB

Android | 6 Zoll | 20 MP
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Huawei Mate 10 Pro im Test: Überzeugendes 4000 mAh Phablet

Das Huawei Mate 10 Pro ist das erste Smartphone der Chinesen, das den neuen Kirin 970 Prozessor verbaut hat, der mithilfe einer eine neuralen Prozessor-Einheit mit künstlicher Intelligenz aufwarten kann. Ob das im Alltag von Nutzen ist, zeigt der ausführliche Test von handytarife.de

Der Begriff der künstlichen Intelligenz wird derzeit sehr strapaziert. Firmen wollen sich damit schmücken, diese Zukunftstechnologie zu beherrschen. Dabei beschränken sich die „Intelligenz“ meist auf eine Menge von Daten, aus der eine allgemeine Regel abgeleitet wird. Laut Engadget bezeichnet Künstliche Intelligenz (KI bzw. AI) alle Vorgänge, bei denen Maschinen intelligente Entscheidungen treffen ohne menschliches Zutun. Dieses Verhalten selbst kann ihnen aber durchaus ein Mensch beigebracht haben. Das ist aber noch weit weg davon die Daten ein Programm erzeugen, im Gegensatz zur klassischen Programmierung, bei der ein Programm Daten erzeugt. Hierbei spricht man von Machine Learning, wenn sich die Maschine ein intelligentes Verhalten selbst beigebracht hat. Sprich: Machine Learning ist immer KI, aber KI nicht immer Machine Learning.

 

Andere sprechen von starker und schwarer KI. Auf das Smartphone heruntergebrochen wäre eine starke KI: das Smartphone erkennt, dass es viel Energie verbraucht und entwickelt selber die Lösung Apps abzuschalten, die Stromverbrauchen, aber nicht genutzt werden. Mithilfe von „Knowledge Discovery in Database“ erkennt das Smartphone Regelmäßigkeiten im Nutzerverhalten, um zu entscheiden, welche App wann verwendet wird. Bei einer schwachen KI haben die Entwickler dem Smartphone vorgeben alle Apps, die nicht genutzt werden, abzuschalten. Knowledge Discovery in Database ermöglicht auch visuelle Intelligenz, um Bilder beziehungsweise Formen zu erkennen und zu analysieren, und so zum Beispiel Einstellungen an der Kamera vorzunehmen – dazu später mehr.

 

Design & Verarbeitung: Monument in gold-braun

 

Der Trend zur gläsernen Rückseite hat auch das Huawei Mate 10 Pro erwischt. Vermittelte das solide Metall-Gehäuse des Mate 9 noch, dass man ihm wenig anhaben kann, so kommt das Mate 10 Pro zwar mit dem vielen Glas auch mit deutlich mehr Glanz und in der Farbe „Mocha Brown“ auch viel Gloria daher, aber ist nun auch deutlich anfälliger für Fingerabdrücke und leider auch für Bruchschäden. Schade ist, dass die Chinesen den Umstieg auf Glas nicht auch für den Einsatz der drahtlosen Ladetechnologie „Qi“ genutzt haben, wie es Apple beim iPhone 8 und iPhone X getan hat.

Praktisch: von Huawei gibt es eine edle Hülle mit Magnet und passender Halterung für die Lüftungsschlitze im Auto. - © handytarife.de

Mit der zum Metall-Rahmen hin gebogenen Glasrückseite liegt das Mate 10 Pro gut in der Hand. Für Abwechslung sorgt ein breiter Streifen, der die mittig positionierte Dual-Kamera absetzt. Die Linsen sind in einem glänzenden Rahmen eingefasst und ragen nur ganz leicht aus dem Gehäuse heraus. Darunter befindet ich der Fingerabdrucksensor. Die wenigen Tasten sind sehr gut verarbeitet und das 6 Zoll OLED-Display mit FullHD-Auflösung im 18:9 Format liegt unter 2,5D Glas, auf dem ab Werk eine Schutzfolie aufgebracht ist. Alles in allem ein edler Auftritt.

 

Apps & Bedienung: Viel zu bieten

 

Dank sparsamer OLED-Technologie gibt es bei Huawei nun auch eine Allways-On Funktion des Bildschirms, um Informationen einzublenden. Diese fallen aber ohne Banchrichtigungen, lediglich bestehend aus Uhrzeit, Datum und Akkuladestand mau aus. Dafür schaltet sie sich die Anzeige in der Hosentasche ab und kann auch nur für ein bestimmtes Zeitfenster am Tag eingestellt werden. Der 4000 mAh Akku ist seit Generationen das Aushängeschild der Mate-Serie. Auch das Mate 10 Pro belegt einen der Spitzenplätze bei der Ausdauer mit gut und gerne 1,5 Tagen Laufzeit.

Mithilfe eines Adapters und "Easy Projection" wird das Huawei Mate 10 Pro zum PC-Ersatz. - © Screenshot / handytarife.de

Aufgeladen ist der Energiespeicher zu 50% in 30 Minuten, zu 100% nach rund zwei Stunden per USB-Type-C-Anschluss. Hierüber realisiert Huawei dank Display-Port-Funktionalität auch "Easy Projection". Damit reicht ein gängiger USB-C-auf-HDMI-Adapter, um das Huawei Mate 10 Pro zur Basis eines Desktop-PCs umzufunktionieren. Samsung braucht beim Samsung Galaxy S9 dafür noch eine spezielle Docking-Station.

 

Foto & Video: Kooperation mit Leica zahlt sich aus

 

Die neuralen Prozessor-Einheit (NPU) des Huawei Mate 10 Pro soll das Fotografieren erleichtern. Dabei erkennt die künstliche Intelligenz Szenarien bei der Aufnahme und nimmt Einstellungen vor. Dies geschieht beim bei diesem Smartphone aber deutlich weniger merklich, als beim Huawei P20 Pro. Das liegt daran, dass es viel mehr erkennen kann, da die Software hierfür deutlich weiterentwickelt wurde. Ob und wann Huawei diese Funktionen für das Mate nachgeliefert, konnte uns auf Anfrage nicht mitgeteilt werden.

 

Huawei Mate 10 Pro
Huawei Mate 10 Pro
     
Farbenfohe Fotos auch bei schwachem Licht und beeindruckende Lichtausbeute...
(Klick zum Originalbild)
...im Nacht-Modus auf einem dafür unabdingbaren Stativ zeichnen das Huawei Mate 10 Pro aus.
(Klick zum Originalbild)

 

Die beiden Linsen sind mittig auf der Rückseite übereinander untergebracht und beinahe plan im Gehäuse versenkt Dennoch verfügen sie über optische Bildstabilisierung. Es handelt sich um das bekannte Leica-Setup aus einer Farb- und eine Monochrom-Linse Nachmodus. Sie lösen mit 12 beziehungsweise 20 Megapixeln auf und erzeugen auch bei schwachem Licht ansehnliche Fotos. Die Frontkamera: kommt auf 8MP und ist nicht so lichtempfindlich, sodass Selfies nur bei gutem Licht aufgenommen werden sollten. Filter und ein Beauty-Modus helfen bei der Verschönerung. Videos können ins bis zu in 4K aufgenommen werden.

 

Internet, E-Mail & Multimedia: Endlich guter Sound

 

Beim Mate 10 Pro verzichtet Huawei auf einen Steckplatz für eine Speicherkarte. Das gilt für die Single- und die Dual-SIM-Variante. Der interne Speicher ist schnell und mit 128 Gigabyte auch großzügig bemessen, wer hingegen mehr Daten speichern will, muss diese extern ablegen beziehungsweise in die Cloud schieben. Das Smartphone wird mit Android 8.0 ausgeliefert und bietet schon mit den Google-Apps das nötige Handwerkszeug zum Surfen ab Werk. Mit LTE Cat. 16 mit 100 Mbit/s im Upload und Cat. 18 mit bis zu 1200 Mbit/s im Download ist das Handy zukunftssicher ausgestattet.

Das 6 Zoll Display stellt Internetseiten und die Tastatur großflächig dar. - © Screenshot / handytarife.de

Huawei hat die Klinken-Buchse weggelassen. Dafür hat man es nun geschafft, das Smartphone nach IP67-Zertifizierung vor Wasser und Staub zu schützen. Sehr gut sind die Histon-Soundeffekte, mit denen die Chinesen in Sachen Musikgenuss einen großen Schritt nach vorne bringen. Das mitgelieferte Headset ist dafür weniger geeignet, es liegt aber ein Adapter für den USB-Type-C-Anschluss auf 3,5 Millimeter Kopfhörerbuchse bei. Im Querformat beherrscht das Mate 10 Pro Stereo-Klang, allerdings befinden sich die Lautsprecher bei voller Lautstärke an der Grenze zur Überforderung. Bluetooth 5.0 fehlt, aber es sind NFC, alle gängigen WLAN-Standards und eine Infrarotschnittstelle mit an Bord.

 

Fazit: Das Huawei Mate 10 Pro liefert eine überzeugende Vorstellung

 

Eingefleischten Fans der Mate-Reihe wird die Metall-Rückseite fehlen. Im Lieferumfang ist aber eine transparente Silikon-Hülle enthalten, um die neue Glasrückseite und die Metall-Kanten zu schützen. Geblieben ist ihnen der 4000 mAh Akku für eine ordentliche Ausdauer und dabei ist es kompakter geworden obwohl das Display mit 6 Zoll sogar etwas größer geworden ist. Mit „Easy Projection“ zeigt Huawei außerdem den Anspruch, mit seinem Phablet ein professionalles Arbeitsgerät in den Ring zu schicken – und das gelingt ihnen.

 

Positiv zu erwähnen ist auch die gute Backup-Funktionalität, die es zumindest markentreuen Nutzern ermöglicht, zuverlässig auf ein neues Handy der Chinesen umzuziehen. Der Wegfall des Speicherkartenslots ist schade. Zwar verbaut Huawei dafür einen schnellen und großen internen Speicher, doch wer sich an die Datensicherung auf einem herausnehmbaren Speichermedium gewöhnt hat, muss sich umgewöhnen. Schon ab ab 41,24 € pro Monat mit Vertrag kann das Huawei günstig online bestellt werden.

 
Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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