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Huawei

Huawei Mate 20 Pro 128GB Dual SIM

Android | 6.39 Zoll | 40 MP
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Huawei Mate 20 Pro im Test: Das perfekte Phablet 2018

Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende zu und Huawei geht dennoch nicht die Puste aus und hat in diesem Jahr zum zweiten Mal ein Top-Smartphone abgeliefert. Das Huawei Mate 20 Pro erklimmt den ersten Platz unserer Handy-Bestenliste. Wie es dazu gekommen ist, lesen Sie in unserem ausführlichen Testbericht.

2018 ist das Jahr von Huawei. Im Frühjahr hat das Huawei P20 Pro als erstes Smartphone mit Triple-Kamera die Fotohandywelt umgekrempelt, und dann haben die Chinesen im Herbst noch einen draufgesetzt und mit dem Huawei Mate 20 Pro das Modell von der P-Serie auf den zweiten Platz verwiesen und den Spitzenreiter der Handy-Bestenliste auf handytarife.de abgeliefert. Denn die Mate-Produktreihe setzt auf einen riesigen Akku, einen noch brillianteren Bildschirm und ist das erste Mobiltelefon von Huawei mit der drahtlosen Ladetechnologie Qi.

 

Design & Verarbeitung: Große Schönheit

 

In vier Farben wird das Huawei Mate 20 Pro angeboten. In "Emerald Green" und Blau weist die Rückseite eine geprägter Struktur auf, die fettige Rückstände der Finger kaum zulässt. Die Rückseiten in schwarz oder dem Farbverlauf von blau zu lila namens "Twilight" sind hingegen glatt. Ein auffälliges Element ist außerdem der rote Power-Button im Rahmen auf der rechten Seite. Das Glas auf der Front und somit auch das Display sowie die Rückseite sind zu den Längsseiten hin abgerundet. Das erinnert unweigerlich an Samsung - zum Beispiel das S9+ - und lässt das Handy anschmiegsam in der Hand liegen.

Curved-Display, kaum sichtbarer Rahmen drumherum, aber ein sogenanntes "Kinn" unter dem Bildschirm und ein Ausschnitt (Notch) an der Oberkante - Blaupause für das Design eines Android-Smartphones im Jahr 2018 - © handytarife.de

Dabei ist es zweifelsohne recht groß und kein Musterbeispiel für die Einhandbedienung, wie eigentlich alle Vertreter der Phablet-Klasse. In dem großen Gehäuse findet ein 6,4 Zoll OLED-Display, das in 2K+ auflöst, sowie ein 4200 mAh Akku Platz. Die hochwertigen Materialien und die tadellose Verarbeitung werden durch eine IP68-Zertifizierung ergänzt, sodass es gegen Wasser und Staub geschützt ist. Das ist auch gut so, denn mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 999 Euro, muss man für das Huawei Mate 20 Pro schon etwas tiefer in die Tasche greifen.

 

Apps & Bedienung: Gesten à la iPhone X - nur besser

 

In Sachen Leistung setzt das Huawei Mate 20 Pro noch eine Schippe auf das Huawei P20 Pro drauf. Schließlich hat der neuste Spross von Huawei die Nachfolgergeneration des hauseigenen Kirin-Prozessors spendiert bekommen, der noch mehr Transistoren auf einer kleineren Fläche unterbringt und über zwei Recheneinheiten mit künstlicher Intelligenz verfügt. Damit läuft das Betriebssystem Android 9.0 mit der neuen Benutzeroberfläche EMUI 9 tadellos flüssig und auch aufwendige Spiele bereiten auf dem Phablet eine Menge Spaß.

Auch wenn Huawei gerne vorgeworfen würde, dass sie bei Apple abkupfern würden, die Gestensteuerung ist vielleicht vom iPhone inspiriert, aber von den Chinesen besser umgesetzt worden. - © Screenshot / handytarife.de

Mit der neuen Benutzeroberfläche ermöglicht Huawei in den Einstellungen auch eine neue Gestensteuerung, die zwar etwas Gewöhnung bedarf, weil die klassische Android-Steuerung über die drei Schaltflächen am unteren Bildschirmrand wegfällt. Die aber einen durchdachteren Eindruck hinterlässt, als die des Apple iPhone Xs Max. Wozu die künstliche Intelligenz des Huawei Mate 20 Pro im Stande ist, zeigt die Funktion "HiVision" in der Kamera-App, mit der Mahlzeiten durch abfotografieren erkannt werden. Dafür nutzt Huawei die Datenbank von Azumio, die auch eine smarte Waage anbieten, die der Huawei AH100 erstaunlich ähnlich sieht. Das Unternehmen aus Kalifornien bietet mit "Calorie Mama AI" auch eine eigene App für Android und iOS auf Englisch an, um eine Kalorientagebuch zu führen.

 

Foto & Video: Der all-in-one Fotoapparat für Instagram

 

Die Kamera des Huawei Mate 20 Pro ist eine Wucht. Der Handy-Hersteller verbaut auch hier eine Triple-Kamera, hat allerdings das Lensen-Setup etwas verändert. Die mit dem Huawei P9 und Leica eingeführte Monochrom-Linse als Unterstützung für mehr Licht in den Farbfotos wurde ersetzt. Nun nutzt das Mate 20 Pro eine 40 Megapixel Weitwinkellinse, eine 20 Megapixel Ultra-Weitwinkellinse, die auch für Makro-Aufnahmen zuständig ist, und ein 8 Megapixel Teleobjektiv für den optischen 3-fach Zoom und den Tiefenschärfeneffekt bei Porträts. Das Bokeh mit einem unscharfen Hintergrund kann auch die 24 Megapixel Frontkamera erzeugen, die dabei auf den Infrarot-Sensor (3D-Depth-Sensing-Kamera) zurückgreift, der ansonsten beim Entsperren per Gesichts-Scan für mehr Sicherheit sorgt.

 

Huawei Mate 20 Pro
Huawei Mate 20 Pro
     
Ein schickes Bokeh erzeugt das Mate 20 Pro nicht nur bei Porträts, auch bei diesem Foto ist der Hintergrund unscharf und vermittelt den Eindruck, mit...
(Klick zum Originalbild)
...einem teuren Fotoapparat aufgenommen worden zu sein. Bei Nacht schaltet die Künstliche Intelligenz auf Langzeitbelichtung um und filtert Bewegungen, die beim Fotografieren aus der Hand auftreten heraus.
(Klick zum Originalbild)

 

Im Übrigen gibt es auch einen der ersten Fingerabdrucksensoren im Display zum Entsperren, der allerdings manchmal etwas träge reagiert, weil er bei trockener Haut Schwierigkeiten hat. Die soeganannte Dual-NPU (Neural-Processing-Unit) ermöglich Echtzeitfilter auch bei Video-Aufnahmen. Die künstliche Intelligenz sorgt mit dem schnelleren Prozessor für eine noch fixere Erkennung des Szenarios als beim P20 Pro. Und der Nacht-Modus mit Huawei KI-Stabilisierung funktioniert auch im Mate 20 Pro sehr gut.

 

Internet, E-Mail & Multimedia: Unterhaltung par excellence

 

Das Huawei Mate 20 Pro bietet 128 Gigabyte Speicher. Dieser ist nur mit Einschränkungen erweiterbar, denn dafür wird eine sogenannte NM-Card benötigt. Diesen Standard entspricht in seinen Abmessungen einer Nano-SIM-Karte und wurde von Huawei erfunden. Andere Hersteller können den Standard ohne dafür bezahlen zu müssen nutzen, verriet uns ein Produktverantwortlicher, doch bisher ist das nicht geschehen. Nur Huawei bietet eine 128-Gigabyte-Speicherkarte an, die im Handel rund 50 Euro kostet. Eine in etwas gleichschnelle Samsung Evo Plus 2017 MicorSD mit 128 Gigabyte Kapazität kostet etwa die Hälfte.

Das große hochauflösende Display stellt Webseiten gut lesbar dar. - © Screenshot / handytarife.de

Als eins der schnellsten Smartphones im LTE-Netz erfüllt das Huawei Mate 20 Pro die Kategorie 21 mit bis zu 1400 Mbit/s im Download - eine Geschwindigkeit, die bisher kein Anbieter in Deutschland ermöglicht. Das Handy bietet nicht nur einen sehr großen 4200 mAh Akku, es hält damit auch wirklich lange durch und kann sehr schnell wieder aufgeladen werden. In 20 Minuten ist der Akku halbvoll, nach nur einer Stunde und zehn Minuten wieder bei 100 Prozent. Per kabellosem Laden dauert es länger, aber Huawei bietet mit dem Huawei CP60 Supercharger eine 15 Watt Qi-Ladestation, womit der Ladevorgang für 30 Prozent etwa 30 Minuten dauert.

 

Bei der Präsentation wurde stolz darauf hingewiesen, dass das Huawei Mate 20 pro auch kabellos andere Geräte aufladen kann - per sogenannten "Reverse-Charging". Ob man tatsächlich im Alltag zum Beispiel einem Apple iPhone Xs so Energie spendet, sei mal dahingestellt. Doch sollten zum Beispiel die komplett kabellosen Kopfhörer Huawei Freebuds eine Qi-fähige Schatulle bekommen, dann könnte man diese aufladen, indem man Mate 20 Pro und Kopfhörer aufeinanderlegt. Musik per Bluetooth zu hören ist dabei auch besser, als mit dem mitgelieferter Typ-C-Kopfhörern oder per mitgeliefertem Adapter an der 3,5 mm Kopfhörerbuchse. Ein pfiffiges Detail ist der Lautsprecher, der aus dem USB-Type-C Anschluss sendet und dabei von der Hörmuschel unterstützt wird, damit der Sound in Stereo erklingt.

 

Fazit: Das bisher beste Smartphone aus dem Hause Huawei

 

Warum ist das Huawei Mate 20 Pro das perfekte Phablet? Weil es beeindruckend ist, was die Chinesen alles in diesem Smartphone vereinen können, während man bei anderen Herstellern den Eindruck hat, dass sie deutlich größere Kompromisse eingehen müssen. Phablets sind die größten Handys auf dem Markt und haben deswegen Schwächen bei der Handlichkeit. Umso wichtiger, dass dieser Nachteil durch andere Pluspunkte wettgemacht wird. Das Huawei Mate 20 Pro bietet weder die kompaktesten Maße und den größten Bildschirm (Apple iPhone Xs Max), es hat keinen Eingabestift wie das Samsung Galaxy Note 9 und ist nicht so leicht wie ein Google Pixel 3 XL.

 

Dennoch ist das Bildschirm des Huawei Mate 20 Pro sehr groß, sein Gehäuse liegt gut in der Hand, das Gewicht ist dennoch niedriger als bei vielen Konkurrenten, der Akku ist riesig und sucht seinesgleichen und die Kameras sind in einer Vielseitigkeit einsetzbar, dass dieses Smartphone das Highlight des Jahres 2018 ist und mit der in diesem Jahr höchsten vergebenen Bewertung den Alltagstest von handytarife.de bestanden hat.

 

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Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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