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Huawei stellt P20-Familie in Paris vor

Beinahe genau 4 Jahre ist es her, da stellte Huawei das P7 als neues Design-Flaggschiff in Paris vor. Dies war das letzte Top-Smartphone mit Glas-Rückseite. Danach wechselten die chinesen auf Aluminium. 2018 wurde die P-Serie in Paris wieder mit gläsernem Rücken enthüllt. Wie unser erster Eindruck ausfällt, erfahren Sie im Artikel.

Wie schon auf dem Mobile World Congress in Barcelona angekündigt hat Huawei am Dienstag die neue P20-Familie präsentiert. Die Chinesen setzen dabei ganz besonders auf die Kamera-Funktionen. Bei den Chinesen stand „P“ immer für Design. Optisch sollten die P-Serie etwas hermachen - was Huawei in der Retrospektive mal mehr und mal weniger gelang. Bei allen P20-Modellen ist die Front mit ihrem großflächigen Bildschirm ein Hingucker. Unter der Anzeige verbleibt ein schmaler Rand, in den der Fingerabdrucksensor gequetscht wurde – außer beim P20 lite, bei dem unter dem Display der Huawei-Schriftzug prangt. Der Fingerabdrucksensor des günstigsten Smartphones im P20-Trio liegt auf der Rückseite.

 

Das abgerundete 2,5 D Glas auf Vorder- und Rückseite nimmt die Rundung des glänzenden Metall-Rahmens auf. Diese Formensprache erinnert an das HTC U11 und das Apple iPhone X. Von letzterem inspiriert – oder, wenn man Richard Yu (CEO der Huawei Technologies Consumer Business Group) glauben möchte, auch nicht – haben die P20-Handys auch die sogenannte „Notch“. Da der Bildschirm beinahe an den oberen Rahmen stößt, wurde eine Aussparung für Frontkamera, Helligkeitssensor und Benachrichtigungs-LED nötig. Huawei ist stolz, dass ihre „Notch“ deutlich kleiner ist, als bei Apple, allerdings bringen die Chinesen hier auch deutlich weniger Technik unter.

 

Huawei P20 lite

 

Das Display des Huawei P20 lite ist 5,8 Zoll groß. Es löst genauso wie seine besser ausgestatteten Brüder in FullHD+ auf. Die Frontkamera kommt auf 16 Megapixel, genauso wie die Hauptkamera auf der Rückseite. Dieser hat Huawei noch eine zweite 2 Megapixel Linse zur Seite gestellt, um den angesagten Bokeh-Effekt zu erzeugen. Für genug Platz für Fotos ist mit 64 Gigabyte internem Speicher gesorgt. Dieser kann bei Bedarf mithilfe einer microSD-Karte erweitert werden.

Eine breite Farbpalette bietet Huawei für die neuen P20-Smartphones an. - © handytarife.de

Als einziges im Bunde hat das P20 lite eine Klinkenbuchse spendiert bekommen. Begrüßenswert ist, dass das Mittelklasse-Smartphone mit einem USB-C-Anschluss ausgestattet wurde und der Akku mit 3000 mAh groß ausfällt. Das Huawei P20 lite gibt es ab 0 Euro mit Vertrag oder zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 369 Euro in den Farben "Midnight Black", "Sakura Pink", "Klein Blue" und "Platinum Gold" ab sofort bei allen gängigen Händlern.

 

Huawei P20

 

Seit dem Huawei P9 kooperiert der Hersteller mit dem Kamera-Spezialisten Leica. Seitdem gab es auch immer eine etwas besser ausgestattete, etwas größere Plus-Version der P-Serie, die aber in der Vermarktung kaum eine Rolle spielte, auch nur bei wenigen Shops im Angebot war. Dabei hatte das P10-Plus schon die bessere – weil etwas Lichtempfindlichere – Kamera zu bieten. Diese stiefmütterliche Behandlung könnte nun dem P20 drohen, das zweifelsohne auch mit „nur“ zwei Linsen auf der Rückseite gute Fotos wird machen können. Auch hier ist ein großer Sensor verbaut worden, die 12 Megapixel Linse für Farbaufnahmen setzt auf "Big Pixel" mit 1,55 Mikrometern setzt, wie die Pro-Version, die ebenfalls auf der Rückseite untergebrachte 20 Megapixel Kamera kann dank großer Blendenöffnung viel Licht einfangen und ermöglicht einen zweifachen Hybrid-Zoom. Die Frontkamera kommt auf 24 Megapixel.

Ai Assisted Composition bedeutet, dass die künstliche Intelligenz des Kirin 970 Prozessors durch die Bilderkennung Tipps für ein schönere Fotos geben kann. - © handytarife.de

Der verbaute Prozessor mit künstlicher Intelligenz ermöglicht einige Foto-Funktionen zur automatischen Bilderkennung und für einen Bildstabilisator, der Bewegungen voraussagen und ausgleichen können will. Damit sollen auch Langzeitbelichtungen ohne Stativ von bis zu 6 Sekunden möglich sein. Das 5,8 Zoll Display löst mit FullHD+ auf. Die 128 Gigabyte Speicher lassen sich nicht erweitern. Es gibt eine Single- und eine Dual-SIM-Version. Der Akku ist 3400 mAh groß und als Betriebssystem ist Android 8.1 vorinstalliert. Es fehlt – wie bereits beim Huawei Mate 10 Pro – der Klinkenstecker.

 

Im Lieferumfang liegt aber ein Adapter für den USB-C-Anschluss bei. Ausgeliefert wird das Huawei P20 ab 6. April für 649 Euro UVP oder ab 0 Euro mit Vertrag in „Black“, „Midnight Blue“ oder „Pink Gold“. Die Farbe „Twilight“ (oben im Teaserbild zu sehen) folgt zu einem späteren Zeitpunkt. Wer das Handy bis 6. April vorbestellt, kann kabellose On-Ear-Kopfhörer von Bose im Wert von rund 200 Euro abstauben - wenn derjenige zu den ersten 6000 Leuten gehört, die sich auf einer dafür vorgesehenen Webseite registrieren.

 

Huawei P20 Pro

 

Der Schwerpunkt des Huawei-Events in Paris lag auf dem Huawei P20 Pro. Hiermit können Fotos mit bis zu 40 Megapixeln aufgenommen werden. Das ist für sich genommen erstmal nichts Besonderes, da bereits das Nokia Lumia 1020 einen solchen Sensor verbaut hatte. Doch im Huawei P20 Pro sind gleich drei Linsen auf der Rückseite untergebracht. Mit ihnen wird ein schon lange währendes Problem bei der Handy-Fotografie angegangen: der Zoom. In den flachen Gehäusen können und konnten keine sich verschiebenden Linsen untergebracht werden. Das Apple iPhone 7 Plus machte den Anfang mit einem einfachen Zoom mithilfe einer zweiten Linse. Auch das Samsung Galaxy S9+ verwendet eine solche Technik. Beim Huawei P20 Pro realisiert die dritte Linse mit 10 Megapixeln einen 3-fachen optischen Zoom, der mit der zusätzlichen Hilfe der 40 Megapixel Kamera die Umgebung bis zu 5-fach als Hybrid-Zoom näher herangeholt.

Sensoren-Vielfalt im Huawei P20 Pro - © handytarife.de

Die Bilder unten auf dieser Seite sind alle mit dem Huawei P20 Pro gemacht worden und zeigen sehr eindrücklich, was der Zoom zu leisten im Stande ist. Hinzu kommt die künstliche Intelligenz, die nun über 500 verschiedene Szenarien erkennen können soll, um so bessere Bilder anzufertigen. Dabei wandert Huawei auf einem schmalen Grat: zum einen scheint die Kamera einiges zu können, davon konnte uns vor Ort der Fotograf Christoph Gellert überzeugen, der uns einige sehr schöne Aufnahmen zeigen konnte.

 

Andererseits äußerten Presse-Vertreter Bedenken darüber, in wie weit die Fotos dadurch unrealistisch werden, indem die Software dunkle Bereiche stärker aufhellt, als sie für das menschliche Auge sichtbar wären, wie bei der Aufnahme mit Gegenlicht unten zu sehen, wo der Bereich auf der Empore von der Software automatisch sichtbar gemacht wurde. Oder auch bei den letzten beiden Aufnahmen, auf denen die Farben ganz unterschiedlich erscheinen, weil die künstliche Intelligenz sie für uns so optimiert hat. Hierbei sollte man sich folgendes vor Augen führen: es mag sein dass sich Foto-Enthusiasten und ambitionierte Hobby-Fotografen in manchen Situationen von der Automatik bevormundet fühlen könnten, die dann ein in den Pro-Modus wechseln sollten. Für den Otto-Normal-Verbraucher scheint es hingegen ein Quantensprung zu sein, um aus dem Handgelenk ein nicht nur passables Foto zu schießen.

Mit 899 Euro war das Huawei P20 Pro nicht das teuerste Smartphone, das im Grand Palais vorgestellt wurde. - © handytarife.de

Das P20 Pro besitzt ein 6,1 Zoll Display mit FillHD+ Auflösung. Naben den beiden Farb-Linsen befindet sich auf der Rückseite auch noch eine 20 Megapixel Schwarz-Weiß-Kamera. Auf der Front  ist - wie beim P20 - eine 24 Megapixel Selfie-Cam verbaut. Da das P20 Pro etwas größer ist, wurde hier auch ein größerer, 40000 mAh Akku eingesetzt. Das Pro-Modell erfüllt außerdem die IP67-Norm, während das P20 nur IP53-zertifiziert ist. Ein Porträt-Modus ähnlich dem des iPhone 8 Plus und iPhone X ist ebenfalls an Bord, genauso wie eine Super-Zeitlupe. Auf dem Huawei P20 Pro ist Android 8.1 installiert. Ein Vertreter von Google versprach spezielle Funktionen für den Google-Assistent, die nur auf den P20-Modellen verfügbar sein sollen. Solche Ankündigungen sind aber mit Vorsicht zu genießen, da Sprach-Assistenten ihr Potenzial nur in der jeweiligen Muttersprache entfalten können, die Übersetzungen aber häufig erst später oder gar nicht in die jeweiligen Länder kommen – Bixby von Samsung lässt grüßen.

 

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899 Euro beträgt die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers für das Huawei P20 Pro, das wie das P20 auf einen Speicherkartenslot und die Klinkenbuchse verzichtet. Mit Vertrag gibt es das Smartphone aber auch schon ab 0 Euro. Die Auslieferung startet am 6. April. Bis dahin erhalten die ersten 4000 registrierten Vorbesteller die Bose QuietComfort 35 II Wireless Kopfhörer im Wert von rund 300 Euro gratis dazu. Wir haben ein Huawei P20 Pro von Paris mit nach Bonn genommen und werden das neue Handy einem ausführlichen Alltags-Test unterziehen.

 

Randnotizen

 

In Kooperation mit Porsche Design wurde auch das Huawei Mate RS vorgestellt. Preise von 1695 Euro für die Version mit 256 Gigabyte Speicher und 2095 Euro für 512 Gigabyte werden dieses Smartphone aber zu einem wahren Exoten machen. Während die Designer von Porsche auf die "Notch" verzichtet haben und lieber ein zu den Längsseiten hin gebogenes Display einsetzen, wurde aber dieselbe Kamera-Technik wie im P20 Pro verbaut. Das Besondere: es sind gleich zwei Fingerabdrucksensoren verbaut worden. Einer befindet sich auf der Rückseite und einer unter dem Bildschirm. Dieser sogenannte „In-Screen-Fingerprintsensor“ wurde schon beim Samsung Galaxy S8 und dem Apple iPhone X erwartet, kam aber bisher auf dem Massenmarkt noch nicht zum Einsatz.

 

Die bei der Präsentation in Paris gezeigte Animation zu diesem Sensor deutet allerdings darauf hin, dass nur ein ganz bestimmter Bereich des Bildschirms dafür geeignet ist, gerade so groß wie ein Daumenabdruck. Vermutlich wurde deswegen ein zweiter Sensor auf der Rückseite platziert, damit das Handy weiterhin intuitiv entsperrt werden kann. Des Weiteren gibt es nun ein komplett kabelloses Headset, das aussieht wie die AirPods von Apple – eine solch plumpe Kopie hat Huawei nun wirklich eigentlich nicht mehr nötig. Außerdem gibt es für 79 Euro neue Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung mit USB-C-Anschluss, einen Selfie-Stick mit integriertem Blitz namens „Moonlight“ und das Fitness Armband Huawei Band 2 Pro mit angeblich 14 Tagen Akkulaufzeit für 99 Euro.

 

Diese Fotos wurden mit dem Huawei P20 Pro aufgenommen

 

HT_Huawei-P20-Präsentation_01.jpg HT_Huawei-P20-Präsentation_02.jpg HT_Huawei-P20-Präsentation_03.jpg HT_Huawei-P20-Präsentation_04.jpg HT_Huawei-P20-Präsentation_05.jpg HT_Huawei-P20-Präsentation_06.jpg HT_Huawei-P20-Präsentation_07.jpg HT_Huawei-P20-Präsentation_08.jpg HT_Huawei-P20-Präsentation_09.jpg HT_Huawei-P20-Präsentation_10.jpg
 


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Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de

Nützliche weiterführende Informationen:

Neue HTC Desire 12 Modelle vorgestellt

Aktion für Vorbesteller: Sony Xperia XZ2 und XZ2 Compact

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