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JBL Pulse im Test: Der Mottenfänger

Der JBL Pulse ist mit 64 LEDs ausgestattet, die in verschiedenen Farben, mit verschiedensten Effekten und in der Helligkeit einstellbar das Hören von Musik zu einem visuellen Erlebnis machen sollen. Somit war völlig klar, als ich den ersten Werbespot von JBL zum neusten Lautsprecher im Fernsehen sah, dass ich dieses Gadget testen muss.

Ich bin eine Motte. Das ist bei mir allerdings keine beginnende Schizophrenie, sondern die Erkenntnis, dass ich auf alles stehe, das leuchtet. Wenn es blinkt, die Farben wechselt und LEDs Leuchtwerte erreichen, sodass vor Erblindung gewarnt wird, werde ich davon angezogen. So wie eine Motte, die von jeder Lichtquelle angezogen wird. Mein Vorteil ist, dass ich nicht verglühe, wenn ich einem Hitze entwickelnden Licht zu nahe komme. Dafür würde ich wohl auf dem Times Square in New York in völliger Reizüberflutung vor das nächste Taxi laufen.

 

Die Koppelung – Zwei Weg zum Glück

 

Der Lautsprecher, der ungefähr die Abmessungen einer Dose Bier hat, wird per Bluetooth mit dem Handy oder Tablet verbunden. Um Akku zu sparen oder einen Laptop bzw. PC anzuschließen kann man auch ein 3,5 Millimeter Klinkenkabel verwenden, da der Pulse einen Aux-In-Anschluss hat. Die Bluetooth-Verbindung lässt sich auf zwei Arten herstellen: Entweder man drückt nach dem Einschalten das Bluetooth-Symbol  in der Schaltzentrale, wo alle Knöpfe untergebracht sind, und auf die wir später noch zu sprechen kommen, und schaltet dann Bluetooth auf dem Handy ein und sucht in den Einstellungen nach Geräten in der Umgebung.

 

Eleganter klappt es bei allen, die ein Smartphone mit NFC ihr Eigen nennen: Einfach das Handy an die gegenüber der Schaltzentrale liegende Seite halten. Dann wird, nachdem man der Koppelung zugestimmt hat, Bluetooth eingeschaltet und die Verbindung hergestellt, fertig. Noch schöner wäre, wenn man direkt auch in den App-Store geleitet werden würde, denn für Apple- und Android-Geräte gibt es die JBL MusicFlow App.

 

Die Schaltzentrale – Knöpfe über Knöpfe

 

Aber der Reihe nach. Erstmal zur Schaltzentrale: Hier befinden sich drei beleuchtete Knöpfe zum Ein- und Ausschalten des Lautsprechers, zum Herstellen der Bluetooth-Verbindung und zum Wechseln des Leuchteffekts. Vom Werk vorinstalliert sind die Effekte Rainbow und Fog, die einfach in einem vorgegebenen Muster leuchten und Equalizer und Club, die sich der abgespielten Musik anpassen. Außerdem kann ich die Beleuchtung auch ganz ausschalten. Aber wer sollte das wollen?

Die Schaltzentrale ist rund und so sind auf der einen Hälfte farbige Punkte im Halbkreis angeordnet, mit denen ich durch Berührung einstellen kann, in welcher Farbe der eingestellte Effekt leuchten soll. Das Farbspektrum reicht von lila, blau, türkis, grün über gelb, orange, rot bis hin zu bunt. Gegenüber lässt sich ebenfalls über im Punkte im Halbkreis die Leuchtintensität regeln. Erhaben und von den Halbkreisen eingefasst: Plus und Minus für die Einstellung der Lautstärke, die in leuchtenden weißen Balken visualisiert wird.

 

Die App – Es wird noch bunter

 

Wer die App installiert erhält die Möglichkeit weitere Leuchteffekte auf dem Pulse zu installieren, wobei immer nur fünf davon auf dem Pulse selber zur Verfügung stehen, falls man den Lautsprecher mal mit einem Gerät koppelt, auf dem die App nicht installiert ist. Hinzu kommen die Leucht-Modi Breath, Chill, Neon, Wave, Robot und Dance, die alle nicht von der wiedergegebenen Musik beeinflusst werden. Mithilfe der App lassen sich diese neuen Effekte und die vorinstallierten Rainbow und Fog aber nun in der Geschwindigkeit von Slow zu Moderate bis Fast regulieren.

Bis die App Kontakt zu dem Lautsprecher aufgenommen hat, dauert es immer einen Moment, dann kann man allerdings auch schnell zwischen den integrierten Lautsprechern und dem Pulse wechseln, die Lautstärke regeln und man kann auch Playlists anlegen und die JBL MusicFlow Anwendung als Musikplayer verwenden.

 

Die Aufstellung – Mit Liebe zum Detail

 

Den Pulse kann man auf den integrierten Standfuß stellen, indem auch die Aux-In-Buchse, der Micro-USB-Anschluss zum Aufladen und fünf kleine LEDs zur Anzeige des Ladestatus untergebracht sind. Genauso kann man den Lautsprecher hochkant hinstellen und dann offenbart sich eine besondere Liebe zum Detail, die JBL beweist, indem der Pulse über einen Lagesensor verfügt und so die Leuchteffekte an die Stellung anpasst, was besonders im Modus „Equalizer“ auffällt. Der verbaute 4000 mAh Akku soll für 5 Stunden Hörvergnügen reichen. Die Akkulaufzeit kann ich bestätigen. Leider auch die Ladezeit von 3 Stunden. Und ist die Batterie komplett leer, reicht der Anschluss  an die Stromversorgung nicht aus, um weiter Musik hören zu können.

 

Fazit – Alles andere als Blech-Büchse

 

Doch wie steht es denn eigentlich um das angesprochene „Hörvergnügen“, das bei einem Lautsprecher auch ein Kaufkriterium sein soll? Der Klang ist wirklich gut. Dafür sorgen zwei Schallgeber, deren tiefe Töne durch einen gesonderten Bass-Ausgang verstärkt werden sollen, den ich aber nicht entdecken konnte.

 

Mit dem Pulse kann man ganze Räume unterhalten oder einen kompletten Bus zum Feiern oder Verzweifeln bringen. Einen solchen Klang in ein so kleines Format zu bringen zeigt das Know-How von JBL. Leider spiegelt sich das auch im Preis wider: 199 Euro sind viel Geld. Wer viel unterwegs ist und bei regelmäßigen Grill-Partys nicht jedes Mal die HiFi-Anlage aus dem Wohnzimmer aufbauen will, findet mit dem JBL Pulse einen kunterbunten Wegbegleiter und jede Motte wird sich der Anziehungskraft dieses spaßigen, liebevoll umgesetzten Lautsprechers eh nicht entziehen können.

​ Günstigere Alternativen, die von uns getestet wurden, gibt es von Aiptek und Xquisit.

 
Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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