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© Microsoft

Kein Aprilscherz im Jahr 2019

Die Redaktion bricht dieses Jahr mit ihrer Tradition, sich einen Aprilscherz auszudenken und hier zu publizieren. In den vergangenen Jahren haben wir uns einige Späße erlaubt, die teilweise sogar später fast zur Realität wurden. Mit dem diesjährigen Verzicht befinden wir uns aber mit Microsoft in guter Gesellschaft.

So sehr ein wenig Spaß Abwechslung in unseren Arbeitsalltag in der Redaktion und hoffentlich auch unseren Lesern bringt, wenn wir uns einen lustigen Text ausdenken und er dann auch Aufmerksamkeit erfährt, Aprilscherze sind ein zweischneidiges Schwert. Das hat einerseits damit zu tun, dass viele Menschen Artikel zu teilen scheinen, von denen sie nur die ersten Zeilen gelesen haben.

 

Der Wissenstand des Lesers ist dabei aber auch sehr wichtig. Die Satire-Seite „Der Postillon“ ist ein Beispiel dafür, dass wenn man nicht weiß, dass die veröffentlichten Artikel auf dieser Seite nicht der Wahrheit entsprechen, sie für bare Münze gehalten werden und gerne als Falschinformation weiter verbreitet werden. Als Medium, dass weniger lustige als informative Texte veröffentlicht, muss man sich darüber Gedanken machen, in wie weit der eigene Wissensvorsprung Witze auf einer Ebene ermöglicht, die andere nicht verstehen.

 

Der Insider-Witz

 

Wenn wir als die Tarifexperten zum Beispiel einen Text über den ersten 5G-Tarif von 1&1 am 1. April veröffentlichen würden, dann könnte das unter uns Experten ein gelungener Witz sein, denn ohne dass 1&1 bisher auch nur eine Frequenz für den fünften Mobilfunkstandard sein Eigen nennt und das Netz damit aufgebaut hat, wird es wohl kaum einen solchen Tarif geben.

 

Am unteren Ende der Fahnenstange befindet sich dann ein Aprilscherz, der versucht, jeden mitzunehmen, aber durch seine leichte Entlarvung schnell plump wirkt. So hat Microsoft sich laut einem “The Verge” vorliegenden internen Memo seine Mitarbeiter angewiesen, keine öffentlichen Aprilscherze zu machen. Der Marketing-Chef des Software-Riesen Chris Capossela beruft sich dabei auf Daten, die zeigen sollen, dass diese Scherze einen begrenzten positiven Einfluss haben und in nicht gewollten Nachrichtenzyklen münden können. Die er Aufgrund des Gegenwindes, dem sich die Technik-Industrie aktuell ausgesetzt sieht, vermeiden will.

 

Amazon machte letztes Jahr sich einen Spaß daraus, dass man in dem Online-Bücherladen nun auch direkt den Autor für ein persönliches Gespräch bestellten kann. Ein Beispiel für einen recht leicht erkennbaren Aprilscherz.

 

 

Bei der Streaming-Plattform Roku machte eher die Summe aller Teile in einem Video, dem später in der Beschreibung der Hinweis, dass es sich um einen Aprilscherz handle, eingefügt wurde, den Scherz als Ganzes aus. Denn Roku versprach smarte Socken, die sich als Fernbedienung einsetzen lassen sollten. Smarte Kleidung ist heute schon Realität, wofür unsere Miss Mobile einige Beweise liefert (https://www.handytarife.de/?miss-mobile-smarte-mode). Warum sollte das nicht auch mit Socken möglich sein? Was die Socken am Ende alles können sollen und die Tonalität über das gesamte Video hinweg lassen erst den Schluss zu, dass es sich um einen Scherz handeln muss.

 

 

Lineage ist eine Alternative zu Android. Das Betriebssystem basiert auf selbigem, legt aber viel Wert auf Datenschutz und wird deswegen unter anderem ohne Google-Apps ausgeliefert. Die Entwickler mussten sich für ihren Aprilscherz entschuldigen, der damit zu kokettieren versuchte, dass die Nutzer besonderen Wert auf Sicherheit legen, und so bekamen sie die Meldung angezeigt, dass es sich bei ihrem Betriebssystem um eine Softwarefälschung handeln könnte. 

 

Heise machte 2014 einen Scherz über langsames Internet durch veränderte Atome im Kupferkabel. Was dem Fernmeldetechniker schon in der Überschrift stört, fällt dem Otto-Normal-Verbraucher aber vielleicht erst im dritten Absatz auf, wenn davon gesprochen wird, dass “Kupferkabel aus der Erde geholt und in umgekehrter Richtung wieder in den Boden gelegt“ werden.

 

Scherze nah an der Realität

 

Das Studentenwerk der Uni Tübingen vermeldete am 1. April 2016 den Service „Mensa Delivery“, der Studenten das Essen aus der Kantine per E-Bike liefern sollte. Was 2016 ein Scherz war, erscheint heute vielleicht gar nicht mehr so abwegig. In der Zeit von eLearning und gestreamten Vorlesungen wäre es mittlerweile vielleicht sogar eine gute Idee, wenn Studenten das Essen nach Hause geliefert bekommen könnten. 

 

Wir berichteten zum Beispiel bereits 2015 als Aprilscherz über das geplante iPhone X, von dem wir damals nichts wussten, dass aber mit diesem Namen im Jahr 2017 auf den Markt gekommen ist. Es muss zwar nicht mit weißen Handschuhen bedient werden, wie wir damals schrieben, aber es besteht tatsächlich zu einem Großteil aus kratzfestem Glas und aus der „Identifizierung des Nutzers über einen Pupillen-Scan“ ist in der Realität ein 3D-Gesichtsscan geworden – Samsung verbaute 2016 wiederum erstmal im Note 7 einen Iris-Scanner.

 

Wir verzichten dieses Jahr auf den Aprilscherz und erfreuen uns lieber der kreativen Ideen anderer, in der Hoffnung, dass sie damit mehr Freude als Schaden anrichten.

Nützliche weiterführende Informationen:

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