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Apple und Microsoft mit eigenen Gesundheits-Smartwatches?

Apple, Microsoft, Samsung – die drei Großen und viele kleine Unternehmen streben mit Wearables auf den Gesundheits-Markt.Samsung hat die ersten Schritte gemacht. Den Gerüchten um eine iWatch von Apple und eine Smartwatch von Microsoft zufolge sind die beiden anderen Global Player den Koreanern dicht auf den Fersen. handytarife.de gibt Ihnen eine kurze Übersicht zu diesem Hype. 

Das Stichwort ist „Vitaldaten-Monitoring“ im zweiten Gesundheitsmarkt. Dabei zeichnen Sensoren allerlei Werte auf: Sportliche Aktivitäten, Bewegung, Kalorienverbrauch & -zunahme, Blutzucker & -druck, Schlaf, um nur einige zu nennen, die zu den Vitaldaten gehören. Das Monitoring ist dann die visuelle Darstellung und findet in der Regel innerhalb einer App statt. Getrieben sei dieser Markt laut des Deliotte-Report „Perspektive E-Health“  von den Verbrauchern, die nach solchen Produkten verlangen, weil die Gesellschaft ein ausgeprägtes Fitness- und Gesundheitsbewusstsein hat. Ein Resultat dieses Trends ist, dass sich viele Kleine insbesondere auf Crowdfunding-Plattformen, wie Kickstarter und Indigogo tummeln. In der Studie wird dabei in drei Bereiche unterteilt:

 

  • Gesundheitsorientierte Trainingssysteme

 

Hierzu gehören Apps, die Trainingspläne zusammenstellen können und das Training aufzeichnen. Als ein Beispiel sei Freeletics genannte: Ertüchtigungsübungen werden im Video vorgemacht und der Trainingsplan passt sich in einer Testphase an das Fitnesslevel des Nutzers individuell an. Wie viele Sit-Ups man gemacht hat, wird dann manuell eingetragen. In Smartphones und in die verschiedensten Fitness-Tracker verbaute Schrittzähler können durch die Einstellung der Schrittlänge, Größe, Alter und Gewicht des Nutzers nicht nur die zurückgelegte Strecke messen, sondern auch die Menge der verbrannten Kalorien und des Flüssigkeitsverlustes ermitteln. Ist auch noch ein Brustgurt zum Messen der Herzfrequenz mit der Smartwatch oder dem Handy gekoppelt, werden die Daten noch genauer.

Fitness-Tracker, wie der Misfit Shine, liegen voll im Trend

 

  • Krankheitsbegleitende Kontrollsysteme für chronisch Kranke

 

Neben vielen anderen Herstellern bietet zum Beispiel die Firma „Withings“ mehrere Produkte für das gesundheitsorientierte und das krankheitsbegleitende Segment an. Waagen wie der Smart Body Analyzer messen Gewicht, Körperfett, Herzfrequenz und Raumluftqualität. Das Set Aura besteht aus einer Nachttischlampe mit Lautsprecher, einer Sensormatte und einer App. Die Sensormatte wird auf der Matratze und unter dem Betttuch platziert und zeichnet die Schlafphasen auf. Die App auf dem eigenen Smartphone wertet diese Daten aus und soll dann durch gezielten Einsatz von Licht und Lauten den Schlafzyklus optimieren. Den Blutdruck messen? Da gibt’s auch etwas von Withings! Und wer hier nicht fündig wird hat die Qual der Wahl bei vielen anderen Start-Ups wie MySugr, die eine App für Diabetes-Patienten entwickelt haben.

 

  • Intelligente Notrufsysteme

 

Das System eCall der Europäischen Union müssen Autohersteller ab Oktober 2015 in ihre Fahrzeuge einbauen. Dabei erkennt das Auto, ob es in einen Unfall verwickelt war, benachrichtigt selbständig den Notruf und übermittelt seinen Standort. Damit will die EU die Zahl der Unfalltoten senken.

 

Ein solches Notruf-System gibt es bereits in den USA. Dort war es das Einfallstor für Hacker, um ein Fahrzeug anzugreifen. Einen guten Einblick in die Gefahren im Umgang mit unseren sensiblen (Gesundheits-) Daten und die steigende Vernetzung (Internet der Dinge) gibt die ARD-Dokumentation "Im Visier der Hacker - Wie gefährlich wird das Netz?".

 

Kleiner und handlicher sind Notrufknöpfe auf Seniorenhandys oder Anhänger von zum Beispiel der Caritas, die am Arm oder um den Hals getragen werden und im Notfall gedrückt werden können. Die Entwicklung geht aber, wie bei eCall, in die Richtung, dass Sensoren im Handy, am Körper getragen oder im Fußboden erkennen, dass eine Notsituation besteht und der Notruf unabhängig von der Verfassung des Nutzers verständigt wird.

 

Warten auf die Konkurrenz

 

Samsung, Sony, LG und HTC wildern bereits in einem Markt der von der großen Zahlungsbereitschaft der Konsumenten getrieben ist, während Apple und Microsoft zum Sprung ansetzen. Samsung ist mit der App S-Health und den „Gear“ Smartwatches vertreten. Sony und LG bieten das Smart- bzw. Lifeband an. HTC integriert Sensoren im HTC One M8, die über die vorinstallierte Fitbit-App überwacht werden können. Huawei hat sein Fitness-Produkt auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt und will das TalkBand bald auf den Markt werfen.

Die Fitbit-App auf dem HTC One M8

 

Die Gerüchte um eine iWatch von Apple gibt es seit dem Beginn des Smartwatch-Trends. Die Vermutungen gehen dahin, dass Apple sich auf keinen Fall einen Fehltritt erlauben wollte und darum so lange gewartet hat. So konnte man genau beobachten, an welchen Werten die Nutzer interessiert sind, also welche Sensoren verbaut werden sollen, und wie sich das Nutzungsverhalten entwickelt und die Bedienung daran angepasst werden kann. Das „HealthKit“, das es Entwicklern ermöglicht passende Gesundheits-Anwendungen zu programmieren, war bei der Keynote im Juni der Vorbote für alles kommende. Wir werden vielleicht schon bei der Präsentation des iPhone 6, die voraussichtlichen im September stattfindet, die iWatch kennenlernen und wohl spätestens zu Weihnachten auch kaufen können.

 

Um die Smartwatch von Microsoft ranken zurzeit zwei Gerüchte, wobei der Marktstart noch gar nicht abzusehen ist und diese Vermutungen ganz besonders mit Vorsicht zu genießen sind. Erstens: Die WindowsWatch soll entgegen der iWatch mit allen Betriebssystemen kompatibel sein. Das könnte sich bei dem niedrigen Marktanteil von WinsowsPhone als kluger Schachzug herausstellen, um auf Stückzahlen zu kommen - könnte aber noch einen zweiten Grund haben. Der Entwicklung im zweiten wird ein Übergreifen auf den ersten Gesundheitsmarkt vorausgesagt (Deloitte – Perpektive E-Health). Dann sollte die Technik aber jedem zugänglich sein und nicht am Betriebssystem scheitern. In Verbindung mit HealthVault, einer Plattform für medizinische Datenbanken von Microsoft, könnte eine Infrastruktur geschaffen werden, die beide Gesundheitsmärkte bedient, solange es den Amerikaner gelingt datenschutzrechtliche bedenken auszuräumen.

 

zum Artikel Ratgeber: Gesundheitshelfer Handy

 

 

Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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