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LG Handy Testberichte

LG G6 32GB

Android | 5.7 Zoll | 13 MP
handytarife.de Testurteil:
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LG G6 im Test: Der Preis ist heiß

Das LG G6 muss einiges besser machen als sein Vorgänger, der im vergangenen Jahr floppte. Das neue Handy musste aber schon viel Kritik einstecken, weil es auf dem Datenblatt in manchen Punkten der Konkurrenz unterlegen ist. Die Redaktion von handytarife.de hat geprüft, wie sich das auf die Alltagstauglichkeit auswirkt.

Entwickelt sich der aktuell hohe Wertverlust des LG G6 zu seinem größten Pfund? Nun, das Flaggschiff aus Korea wurde beim Mobile World Congress in Barcelona Ende Februar 2017 vorgestellt. Dort wurde auch das Huawei P10 der Weltöffentlichkeit vorgeführt und wenig später folgte das Samsung Galaxy S8. Diese beiden Top-Smartphones liegen bei rund 500 beziehungsweise noch über 600 Euro. Das LG G6 kann schon zu einem Straßenpreis von etwa 450 Euro ohne Vertrag erworben werden. Das sind fast 300 Euro weniger als die ursprüngliche unverbindliche Preisempfehlung. Wer das geschickt ausnutzt und dazu einen günstigen Smartphone-Tarif abschließt, zahlt über zwei Jahre effektiv unter 30 Euro pro Monat.

 

Design & Verarbeitung: Proportionen liegen im Trend

 

Wer das LG G6 in die Hand nimmt, hat das Gefühl eine robustes Stück Technik in der Hand zu halten. Es ist weder super dünn, noch mit besonders filigranem Rahmen versehen und wiegt dazu auch 163 Gramm. Dabei setzten Die Koreaner nur auf der Rückseite auf abgerundetes Corning Gorilla Glas 5. Vorne kommt flaches Corning Gorilla Glas 3 zum Einsatz. So liegt es angenehm in der Hand und sieht von vorne markanter aus. Links sind im Metall-Rahmen zwei Tasten für die Laustärke eingelassen. Der auf der Rückseite gut platzierte Fingerabdrucksensor ist gleichzeitig der Ein-/ Ausschalter.

Das LG G6 gibt es in Deutschland in Astro Black, Ice Platinum und Mystic White. - © handytarife.de

Glaubt man dem Militärstandard MIL-STD-810 Transit-Drop-Test, dann übersteht das LG G6 Stürze auf Front, Ecken und Rahmen aus etwa 1,2 Metern auf 5 Zentimeter dicke Sperrholz-Platten, die nicht weiter spezifiziert werden. Diese können im Elastizitätsmodul, also wie sehr das Material nachgeben kann, an den Wert von Bankirai-Holz auf der Terrasse herankommen, liegen aber deutlich unter einem Stein-Pflaster-Boden. Aber auch das LG ist, wie fast alle Top-Smartphones, IP68-zertifiziert und damit bis zu einem vorgegebenen Maß staub- und wasserdicht.

 

Apps & Bedienung: Viel Power ohne Prestige

 

Kritik hat das LG G6 einstecken müssen, weil es auf einen Prozessor aus dem letzten Jahr setzt. Das steht nicht nur auf dem Datenblatt, sondern ist in Benchmarks auch messbar. Beim Nutzer fällt dieser Performanceunterschied im Vergleich zur Konkurrenz aus der Smartphone-Elite aber kaum ins Gewicht. Deutlicher ist da die Speicherausstattung, die mit 32 Gigabyte nur halb so groß ausfällt, wie bei anderen Top-Handys. Auch wenn die Schublade für Nano-SIM- und Micro-SD-Karte mithilfe der Adoptable Storage Funktion eine Erweiterung des internen Speichers ermöglicht, an die sehr schnellen Schreib- Leseraten kommt der externe Speicher lange nicht heran. Mithilfe des „Smart Doctor“ wird der Speicher bereinigt.

Den Umstieg von einem anderen Smartphone erleichtert LG mit seiner App "Mobile Switch". - © Screenshot

Das Seitenverhältnis des Bildschirms von 2:1 ermöglicht eine übersichtliche Multi-Window-Ansicht mit zwei quadratischen Fenstern nebeneinander. Die Ausdauerwerte sind ganz ordentlich. Der 3300 mAh ist ausreichend bemessen, um das LG G6 lange zu betreiben. Unter Last fällt aber das schwächere Energie-Management des Prozessors auf. Der Schnellademodus ist etwas langsamer als angegeben und leider fehlt der drahtlose Qi-Standard zum Aufladen gar nicht unterstützt. Nachgetankt wird per USB-Type-C-Anschluss.

 

Foto & Video: Zwei Linsen, zwei Szenarios

 

LG setzt auf ein ähnliches Konzept wie Apple beim iPhone 7 Plus. Die Bilder der zwei Kameras werden nicht zusammengerechnet, sondern sind für unterschiedliche Aufnahmewinkel und erzeugen einen Zoom. Die 13 Megapixel Hauptkamera nimmt ein einem Winkel von 71 Grad auf, mit einer f/ 1,8 Blende. Die zweite Linse kann in der Kamera App durch das Wichen mit zwei Fingern zum Herauszoomen angesteuert werden. Dann nimmt ein 13 Megapixel Weitwinke-Sensor mit 125 Grad und einer Blende von f/ 2,4 auf. Die Weitwinkel Kamera eröffnet zwar neue Perspektiven, ist bei schwachen Lichtverhältnissen aber überfordert.

 

LG G6
LG G6
     
Die eine Linse ermöglicht gute Fotos, wie man sie aus der Oberklasse kennt, doch...
(Klick zum Originalbild)
... mit der zweiten Linse eröffnet sich dem Betrachter eine neue Perspektive.
(Klick zum Originalbild)

 

Die Linse mit der offeneren Blende und dem OIS kommt deutlich besser zurecht und bietet auch ein paar Modi für mehr Abwechslung. Die Selfie-Cam löst mit etwas mageren 5 Megapixeln auf, bietet aber auch einen Weitwinkel-Modus, um mehr von der Umgebung aufnehmen zu können. Videos können in bis zu 4K gedreht werden. Ein insgesamt sehr gutes Abschneiden im Bereich Fotografie. Lächerlich ist allerdings die Standard-Einstellung im 18:9 Format über die gesamte Fläche des Displays, weil so nur eine Auflösung von 8,7 Megapixeln erreicht wird. 13 Megapixel sind es nur im Seitenverhältnis 4:3.

 

Internet, E-Mail & Multimedia: LG G6 statt Kino?

 

Der lange 5,7 Zoll Bildschirm mit QHD+ Auflösung eignet sich nicht nur für scrollbare Webseiten, sondern zeigt auch beim Tippen auf der Tastatur mehr vom Chat oder der E-Mail an. Außerdem unterstützt er mit HDR10 und Dolby Vision auch Standards für besonders detailreichen Video-Konsum. Die Benachrichtigungs-LED ist einer Allways-On-Funktion gewichen. So wird permanent eine digitale, eine analoge Uhr oder eine persönliche Signatur neben den Benachrichtigungs-Symbolen angezeigt. Per Klopfen – "Knock-On" genannte – lässt sich das Telefon aufwecken.

Übersichtliche Tastatur, viel Platz darüber, dank 18:9 Format. - © Screenshot

Der Klinkenstecker befindet sich an der Oberkante. Unserem Testgerät lagen keine Kopfhörer bei. Aber auch mit guten Kopfhörern kommt das LG G6 nicht an den klaren Klang eines HTC U11 heran, ist deswegen aber auch nicht schlecht. Hinkt aber auch dem personalisierbaren Sound des Samsung Galaxy S8+ hinterher. Dafür kann die Android-Bedienleiste frei angepasst werden. Die mxcimale Downloadrate liegt bei 600 Mbit/s, der Upload ist bis zu 75 Mbit/s schnell – den passenden Tarif vorausgesetzt. Ansonsten funkt das LG G6 per Bluetooth 4.2, NFS und im WLAN auch im schnellen ac-Standard.

 

Fazit: Der Preis macht die Musik

 

Das LG G6 macht im Alltag eine gute Figur und bei der Handhabung mit der besseren Platzierung des Fingerabdrucksensors und dem soliden Gehäuse sogar einiges besser als das Samsung Galaxy S8+. Das überzeugendste Argument ist allerdings der Preis. Denn ein Vergleich mit der Konkurrenz auf dem höchsten Level der Handy-Branche fällt für die Konkurrenz aus. Die Schwachpunkte des LG G6 können aber in den Hintergrund treten, wenn dafür einige Euro eingespart werden.

 

Denn den Koreanern ist ein solides Smartphone mit tollem Display, guter Ausdauer über den Tag und einer ordentlichen Kamera gelungen. Die Größe des Speichers und der Prozessor passen nicht so recht auf das Datenblatt eines Flaggschiffs des Jahres 2017, doch dafür kostet es auch nur noch den Preis eines High-End-Smartphones aus dem Jahr 2016. Dafür gibt es ein potentes Handy, das mit seinem 18:9-Display sehr modern aussieht.

 

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Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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