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LG Handy Testberichte

LG K10 (2017)

Android 7.0 | 5.3 Zoll | 13 MP
handytarife.de Testurteil:
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LG K10 2017 im Test: Einsteiger-Smartphone mit 5,3 Zoll Display

Auch LG steigt nun in das Verwirrspiel ein, dass die Smartphone-Modelle ihren Namen behalten und die angehängte Jahreszahl Aufschluss darüber gibt, ob die Technik im Inneren aktuell ist. Das Handy gibt's schon für unter 200 Euro. handytarife.de hat getestet, ob das LG K10 2017 den Ansprüchen im Jahr 2017 gerecht wird.

Erstmals gezeigt wurde das neue K10 im Januar auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas. Beim Mobile World Congress in Barcelona feierte das Smartphone dann Ende Februar seine Europa-Premiere. Aktionsgeräte gab es mit einem Gutschein im Wert von 30 Euro für das Freizeit-Portal „myDays“. Der Coupon musste aber spätestens bis zum 16. April online registriert werden. Dieser Preisvorteil ist also abgelaufen. So ist der Preis für das Mobiltelefon von LG mittlerweile unter die 200-Euro-Marke gefallen.

 

Design & Verarbeitung: Mit Rahmen in roségold ganz schick

 

Rahmen und Rückseite des LG K10 2017 bestehen aus Kunststoff, versuchen aber wie Metall auszusehen. In diesem Fall kann das Design dennoch gefallen. In Sachen Haptik handelt es sich zwar nicht um einen Handschmeichler und die glatten Oberflächen machen es auch eher rutschig, aber die Kombination aus schwarzen Flächen und Rahmen in roségold, auch um die Kameralinse und die Hörmuschel, sehen gut aus. Die goldene Ausführung wirkt dagegen kitschig.

Schick in schwarz, aber mit spiegelndem Display - © handytarife.de

Der Ein-/Ausschalter liegt auf der Rückseite und ist leider kein Fingerabdrucksensor. Dennoch lässt sich der Bildschirm durch doppeltes Tippen auf das zu den Seiten hin abgerundeten 2,5D Glas einschalten, wenn das Smartphone zum Beispiel auf dem Tisch liegt. Damit ist der Nachteil der Platzierung des Knopfes weitestgehend ausgeräumt. Die Lautstärkewippe sitzt links im Rahmen. Unten befinden sich eine 3,5 Millimeter Klinken-Buchse und ein Micro-USB-Anschluss, mit dem man in dieser Preisklasse noch leben muss. Höher angesiedelte Mobiltelefone bekommen bereits den neuen USB-Type-C-Standard.

 

Apps & Bedienung: Nougat statt alten Marshmallows

 

Die Performance in Benchmarks bewegt sich auf dem einem mittelmäßigen Niveau. Das reicht für den alltäglichen, nicht allzu anspruchsvollen Gebrauch. Aushängeschild des K10 2017 ist das aktuelle Betriebssystem Android 7.0 Nougat. Es darf zwar bezweifelt werden, dass Smartphones dieser Preisklasse mit vielen weiteren Updates bedient werden, doch Konkurrenten, wie das Honor 5X, das mit einem größeren Display und Metall-Rückseite aufwartet, oder das Wiko Fever, dessen Performance ein gutes Stück besser ist, sind aktuell nur mit Android 6.0 Marshmallow ausgestattet.

Praktisch: Der Nutzer entscheidet selber, welche Schaltflächen am unteren Bildschirmrand angezeigt werden. - © Screenshot

Der 5,3 Zoll Bildschirm des LG K10 2017 löst leider nur in HD auf und spiegelt recht stark. Das können seine Konkurrenten häufig besser. Auch ist der Speicher mit 16 Gigabyte auf dem Datenblatt, wovon 8,5 Gigabyte dem Nutzer zur Verfügung stehen, nicht besonders großzügig. Allerdings lässt sich der Speicher mit einer Micro-SD-Karte erweitern und dank Adoptable Storage nicht nur für Dateien, sondern auch für sämtliche Apps. Die Bedienung erfolgt über die Benutzeroberfläche von LG, wobei der Nutzer entscheiden kann, ob er eine vereinfachte Ansicht mit größeren Symbolen, die Apps auf den Startbildschirmen, wie beim iPhone, oder klassisch mit App-Menü haben möchte.

 

Foto & Video: Brot und Butter Fotoapparat

 

Die 13 Megapixel Kamera auf der Rückseite ist dem Schnappschuss zwischendurch gewachsen, wird der von LG propagierten Premium-Qualität aber nicht gerecht. Bei guten Lichtverhältnissen entstehen Aufnahmen, die gerne etwas heller und zu den Rändern hin schärfer sein könnten, aber für einen Schnappschuss reicht das völlig aus. Viele Einstellungen bietet das LG K10 2017 zudem nicht. Neun verschiedene Filter können beim Fotografieren angewendet werden und es gibt neben den verschiedenen Auflösungen noch einen HDR-Modus.

 

LG K10 2017
LG K10 2017
     
Etwas zu dunkel und zu den Rändern unscharf, aber...
(Klick zum Originalbild)
...die Nahaufnahme gefällt deutlich mehr.
(Klick zum Originalbild)

 

Dennoch sollte man bei schlechten Lichtverhältnissen nicht der Hoffnung erliegen, dass dabei schöne Fotos entstehen könnten. Videos können in FullHD aufgenommen werden. Selbstporträts lösen maximal mit 5 Megapixeln auf. Dabei lässt sich der Winkel auf 120 Grad erweitern, sodass auch Groufies erstellt werden können. Egal ob nur eine oder mehrere Personen auf dem Bild sind, zusätzlich lässt sich über einen Schieberegler der Grad der Verschönerung von Schönheitsmakeln einstellen. Die Bilder neigen allerdings zu Überbelichtung und sind auch nicht besonders scharf.

 

Internet, E-Mail & Multimedia: Basis-Unterhaltung

 

Der große und wechselbare 2800 mAh Akku ermöglicht gute Laufzeiten. Allerdings muss fürs Aufladen Zeit eingeplant werden, weil das mitgelieferte Ladegerät sehr schwach auf der Brust ist. Der Lautsprecher ist nicht besonders laut. Der Klang mit Kopfhörern kann auch nicht überzeugen. Musik hört sich kraftlos an. Das kann reichen, sollte es aber nicht. Ins Internet geht es nach dem Einlegen der Nano-SIM-Karte mit dem Datenturbo LTE, wenn der passende Tarif dazu gewählt wurde auch mit bis zu 300 Mbit/s. WLAN wird ebenfalls unterstützt, aber nur auf der 2,4 GHz Frequenz. Bluetooth 4.2 ermöglicht Funkverbindungen bei niedrigem Energieverbrauch.

Übersicht auf 5,3 Zoll - © Screenshot

Einige Apps sind ab Werk vorinstalliert. Dazu gehört der Chrome-Browser als Tor ins World-Wide-Web, die Tastatur von LG und auch "LG-Backup", um die eigenen Daten auf dem Handy regelmäßig sichern zu können. Dazu gesellt sich ein FM-Radio, das nach Anschluss eines Headsets als Antenne, genutzt werden kann. Wie leider häufig bei günstigen Smartphones, ist das Displayglas deutlich kratzempfindlicher, als die Flaggschiffe à la LG G6. Darum sei an dieser Stelle die Anschaffung einer Hülle oder einer Schutzfolie empfohlen.

 

Fazit: Für wenig Geld kein schlechter Deal

 

LG baut mit dem K10 2017 in schwarz ein äußerlich nicht unattraktives Smartphone, das in keiner Disziplin völlig versagt. Dem Mobiltelefon hätten zwar ein kratzfesteres Glas und auch ein besseres Display-Panel mit FullHD-Auflösung gutgetan, doch am Ende ist es eine Frage des Preises, worauf man verzichten kann, wenn das Loch im Portemonnaie am Ende nicht allzu groß werden soll. Die Unverbindliche Preisempfehlung des koreanischen Herstellers über 200 Euro war dabei tatsächlich etwas zu hoch gegriffen.

 

Doch der Straßenpreis ist bereits gesunken, und wer jetzt nicht noch bis zum Herbst wartet, wenn aller Voraussicht nach Android 8.0 veröffentlicht wird, bekommt ein Handy dessen Betriebssystem zumindest für die nächsten 12 Monate nicht auf dem Abstellgleis landet. Für 170 bis 180 Euro macht man nicht viel falsch und vollzieht den Einstieg in die Smartphone-Welt.

 

Das LG K10 2017 jetzt günstig leider nicht neu, aber vermutlich über eBay bestellen.

 

 
Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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