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Chatten bis die Finger glühen - aber mit welchem Messenger?


© wolterfoto

Mit meinen Freundinnen in Kontakt zu bleiben war nie einfacher als heute. Während man sicher früher noch zum Telefonieren verabreden musste, kann man heute dank Smartphone, Computer und Internet eigentlich (fast) immer und überall mit Freunden chatten. „Ich hab dich angerufen, aber du warst nicht da“ ist also keine Ausrede mehr, wenn man sich nicht beim anderen meldet. 

Allerdings gibt es so viele Chat- und Messenger-Apps, dass die Auswahl manchmal echt schwer fällt. Deshalb hab ich diesmal genau solche Apps für euch unter die Lupe genommen und verrate euch heute, welche ich besonders mag und welche eher uncool sind. Platzhirsch unter den Chat-Apps ist nach wie vor WhatsApp mit nun mehr als einer Milliarde Nutzern, allen Unkenrufen, Sicherheits-Lücken und Nörglern zum Trotz. Ja, ich hab mir auch schon mal überlegt, ob ich mein WhatsApp-Abo nochmal verlängern soll – inzwischen stellt sich die Frage nicht mehr, denn die App ist ja wieder kostenlos. 

© Screenshot

Aber entweder ich nutze WhatsApp oder ich habe gefühlte 100 andere Messenger auf dem Handy, weil jeder einen anderen nutzt. Und seit einiger Zeit gibt es ja ein ziemlich cooles neues Feature: die Web-Version von WhatsApp, die ich im Browser nutzen und so ganz einfach auf meiner Computer-Tastatur schreiben kann.

 

Am Handy und am PC – WhatsApp, Skype, Facebook Messenger

 

Den Facebook Messenger und Skype kann man schon lange auch am PC nutzen. Seit Anfang 2015 geht das auch mit WhatsApp. Ich gebe es zu, es verleitet mich manchmal dazu, regelrechte Romane via WhatsApp zu verschicken. WhatsApp im Browser zu nutzen ist eigentlich ganz easy. Man ruft dazu einfach die Website web.whatsapp.com auf und folgt den Anweisungen auf dem Bildschirm.

 

Snapchat ist das neue Facebook

© Snapchat

Einen regelrechten Hype gibt es derzeit um Snapchat. Man könnte wohl sagen, Snapchat ist das neue Facebook. Viele Jugendliche haben sich von Facebook abgewandt, unter anderem weil plötzlich auch die Eltern da sind. Und die müssen schließlich nicht unbedingt die Fotos von der letzten Party oder vom Morgen danach sehen.

 

Snapchat dagegen ist weniger öffentlich, weil ich selbst entscheide, ob ich ein Bild nur an meine Freundin (oder Freundinnen) schicke oder es mit der ganzen (Snapchat-)Welt teilen möchte. Das Coole an Snapchat ist, dass sich die Bilder und Videos selbst zerstören – nach einer Zeit X, die ich selbst festlegen kann. So kann keiner meine Fotos und Filmchen missbrauchen.

 

SIMSme – geht’s noch uncooler?

 

Wenn Snapchat die coole Chat-Alternative ist, dann ist SIMSme die uncoole. Der Messenger von der Deutschen Post an sich ist nicht schlecht, sowohl in der Umsetzung als auch Datenschutz-technisch. Allerdings sieht er in meinen Augen schlicht altbacken aus. So macht das Chatten einfach überhaupt keinen Spaß! Schade drum, denn an sich finde ich die Idee, einen Messenger zu nutzen, bei dem Nachrichten verschlüsselt und nur über deutsche Server gesendet werden, echt gut. Man muss SIMSme eingestehen, dass die App seit ihrer Veröffentlichung im Sommer 2014 deutlich besser geworden ist. Aber eines fehlt ihr: die Nutzer. Und das verdirbt dann wiederum den Spaß.

 

Ich mach mir die Welt bunt mit Viber

© Viber

Eine für mich interessante Messenger-Alternative zum Klassenprimus WhatsApp – und so ziemlich das genaue Gegenteil von SIMSme – ist Viber. Die Funktionen sind weitgehend vergleichbar mit denen von WhatsApp. Allerdings ist Viber sehr viel bunter und damit absolut perfekt für uns Mädels. Außerdem gibt es zwei Features, die ich echt spannend finde. Zum einen kann ich mit der App auch Video-Anrufe tätigen, was WhatsApp derzeit noch nicht kann. (Soll aber demnächst kommen.)

 

Zum anderen kann man nicht nur Fotos und Sprachnachrichten senden, sondern auch andere Dateien – und auch das kann WhatsApp noch nicht. Besonders cool finde ich, dass ich Doodles verschicken kann, also Zeichnungen. Nicht, dass ich es besonders oft nutze, aber ich könnte. Allerdings sind die Datenschutzbestimmungen von Viber in meinen Augen noch fragwürdiger als die von WhatsApp, und wer eine sicherere Alternative zu WhatsApp sucht, der sollte nicht grade diesen Messenger nutzen.

 

Erzähl mir ein Geheimnis mit Whisper

© Screenshot

Ebenfalls zum Chatten geeignet, jedoch mit einem völlig anderen Fokus ist Whisper. Hier geht es um Geheimnisse, Klatsch und Tratsch – das ist doch genau das richtige für uns Mädels, oder? Whisper (engl., deutsch: flüstern) ist ein bisschen wie Facebook, nur anonym. Will heißen, die App verlangt lediglich einen Benutzernamen, den man frei wählen kann (also keine Klarnamenpflicht wie bei Facebook) und eine PIN.

 

Und dann kann's auch schon losgehen mit dem Ausplaudern unserer geheimsten Geheimnisse, die wir sonst noch nicht mal unserer besten Freundin erzählen würden. Bei Whisper können wir das ungehemmt tun, denn es ist ja nicht nachvollziehbar, wer wir sind. Andere Nutzer können Beiträgen ein Herzchen spendieren, also quasi das Facebook-Like von Whisper, und auf Beiträge antworten. Ist die Standort-Freigabe aktiviert, kann man gezielt nach Whispern aus der Umgebung suchen – auch eine Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen.

 

Allerdings möchte ich euch hier noch einen Rat mit an die Hand geben: Bevor ihr via Whisper ein Geheimnis ausplaudert oder über jemanden aus eurer Clique tratscht, überlegt euch genau, ob ihr wollen würdet, dass man so etwas über euch sagt. Denn so cool und witzig die App auch ist, so viel Schaden kann sie anrichten, Stichwort Cyber-Mobbing.

 

Jodeln bis der Arzt kommt

© Jodel

Ähnlich wie Whisper funktioniert Jodel. Auch bei dieser App bleiben die Nutzer anonym. Wenn ihr wissen wollt, was in eurer Umgebung grade so los ist, dann ist Jodel die App, die ihr braucht. Während Whisper aus den USA kommt und vor allem auch dort total beliebt ist, ist Jodel eine deutsche App. Ich finde Jodel extrem cool, weil ich so immer in Echtzeit weiß, was um mich herum passiert, was andere so umtreibt.

 

Ich bekomme nur Jodels aus meiner Umgebung und ich kann mich ganz unkompliziert auch mit anderen unterhalten, zwar öffentlich, aber eben anonym. Man kommt so auch mal mit Leuten ins Gespräch, die man nicht kennt. Auch das finde ich prima, einfach mal über den eigenen Tellerrand, die eigene WG, Vorlesung, Referatsgruppe hinaus blicken. Jodels kann man auch kommentieren und bewerten, die beliebtesten Sprüche landen dann weiter oben. Vielleicht könnte man Jodel auch ein bisschen als das Snapchat der Twentysomethings bezeichnen, denn während bei Snapchat vor allem Teenies unterwegs sind, richtet sich Jodel an Studenten (und ihre Altersgenossen).

 

Die App soll dem Gedankenaustausch dienen, es geht nicht um Vorlesungen, Prüfungen und Lerninhalte, sondern um allgemeine Dinge, manchmal um Banalitäten, mal unterhaltsam, mal total sinnlos. Auch Events kann man über Jodel verbreiten. So weiß ich also auch immer, wo heute Abend die beste Party steigt. Cool, oder?

 

Und ihr so? Welche Chat-Apps nutzt ihr am liebsten und warum?



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