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Motorola Handy Testberichte

Motorola Moto One Dual SIM

Android | 5.9 Zoll | 13 MP
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Motorola One im Test: Eins mit Update-Garantie

Das Mototola One wurde auf der IFA im Sommer 2018 in Berlin vorgestellt. Mittlerweile ist der Preis deutlich gesunken. Da das Smartphone mit Android One regelmäßige Software-Updates erhält, könnte es sich als Schnäppchen erweisen. Die Redaktion von handytarife.de hat einen späten Blick auf das Handy geworfen.

Zur Erklärung: Mit dem Lable „Android One“ dürfen Hersteller ihre Mobiltelefone auszeichnen, wenn sie dafür Richtlinien von Google erfüllen. Die Basis dafür ist das nahezu unveränderte Betriebssystem Android. Hersteller können die Benutzeroberfläche anpassen, doch daraus resultiert in der Regel auch viel Arbeit für die Entwicklungsabteilung, wenn ein Update ansteht. Wird das pure Android-System verwendet, dann können Updates deutlich schneller eingespielt werden. Das gilt für das von Google monatlich veröffentliche Sicherheitsupdate wie auch Versions-Updates. Android One Geräte erhalten drei Jahre lang Sicherheitsupdates und mindestens zwei Versionsupdates. Das Mototole One bekommt den monatlichen Sicherheitspatch also mindestens bis Sommer 2021. Ausgeliefert wurde es mit Android 8.1. Das Update auf Android 9.0 hat es bereits erhalten und eine Aktualisierung auf Android 10 wird folgen.

 

Design & Verarbeitung: Viel Display und viel Glas

 

Der Straßenpreis des Motorola One liegt zum Zeitpunkt unseres Tests zwischen 170 und 190 Euro. Dafür bekommt man einen Kunststoffrahmen, dessen Haptik so lala ist. Front und Rückseite sind aus Glas. Sie fühlen sich gut an, sind sauber eingefasst und sind dank Corning Gorilla Glas 3 kratzfest. Drahtloses Laden gibt es aber nicht. Das Motorola One ist handlich, die Kompaktheit in Zeiten von riesigen Phablets geradezu erfrischend.

Das Motorola One gibt es nur in den klassischen Farben Weiß und Schwarz. - © handytarife.de

Ein nettes Detail ist das im Fingerabdrucksensor auf der Rückseite eingelassene Markenlogo. Da es selbst bei vielen teureren Smartphones Gang und Gäbe ist, verzichtet auch das Motorola One nicht darauf, die beiden Linsen auf der Rückseite ein kleines Stück aus dem Gehäuse herausstehen zu lassen, sodass es nicht flach auf dem Tisch liegen kann. Dieses Missgeschick behebt erst die mitgelieferte, transparente Schutzhülle, die aufgrund des großflächig verwendeten Glases angelegt werden sollte.

 

Apps & Bedienung: Ohne viel Schnickschnack

 

Der Bildschirm löst leider nur in HD+ auf. Das ist aufgrund der ursprünglichen, unverbindlichen Preisempfehlung von rund 300 Euro erstaunlich wenig. Die Displaydiagonale misst 5,9 Zoll. Wie bereits oben erwähnt, ist auf dem Motorola One das Google-Betriebssystem Android installiert. Als das Smartphone im Sommer 2018 auf den Markt kam wurde es mit Android 8.1 ausgeliefert. Aktuell läuft nach einem Update Android 9 darauf. Das Motorola One bietet echtes Dual-SIM. Somit können zwei SIM-Karten und eine Speicherkarte gleichzeitig betrieben werden.

Als Bedienhilfe lassen sich bei Bedarf Systemeinstellungen per Schnellzugriff in der Navigationssleiste ansteuern. - © Screenshot / handytarife.de

Die Performance des Motorola One ist auf dem Niveau eines Mittelklasse-Smartphones des Jahres 2018, also ist zum Beispiel vergleichbar mit einem Huawei P20 lite. Wer aktuell in der Preisklasse bis 200 Euro nach einem Smartphone schaut, kommt an dem ZTE Blade V10 nicht vorbei, das zwar nicht auf so gute Ausdauerwerte wie das Motorola One kommt – vermutlich auch der höheren Auflösung des Bildschirms von ZTE geschuldet – aber insbesondere bei der Performance in Spielen deutlich besser abschneidet.

 

Foto & Video: Basis-Ausstattung

 

Die Kameras des Motorola One gehören zu den schwächeren Linsen in dieser Preisklasse. Die Dual-Kamera auf der Rückseite löst mit 13 und 2 Megapixeln auf. Während diese Werte alleine noch nichts über die Qualität der Fotos aussahen, so ist es insbesondere die Software, die den Unterschied macht. Sie ist dann auch dafür verantwortlich den Bokeh-Effekt zu erzeugen, bei dem der Hintergrund, vor dem eine Person oder ein Objekt im Fokus steht, verschwimmt. Alleine hierfür verrichtet der 2-Megapixel-Sensor seinen Dienst, um die dafür nötigen Informationen zu erheben.

 

Motorola One
Motorola One
     
Die von der Sonne angestrahlten Blütenblätter brennen leider zu den Rändern aus, zudem...
(Klick zum Originalbild)
...erscheint der Hintergrund recht grobkörnig. Das Rhein-Panorama in der Abenddämmerung geht qualitativ in Ordnung.
(Klick zum Originalbild)

 

Die erzeugte Unschärfe ist allerdings recht grobkörnig und könnte besser aussehen. Bei Dunkelheit setzt schnell Bildrauschen ein. Die Frontkamera kann leider auch nicht überzeugen. Allerdings wird sie, genauso wie die Kameras auf der Rückseite, von einer Foto-LED unterstützt. Immerhin können Videos mir der Hauptkamera in bis zu 4K-Auflösung aufgenommen werden. In die Kamera-App integriert ist die Funktion „Google Lens“ zur Erkennung von Objekten, um diese direkt im Internet zu suchen. Für Influencer gibt es die Möglichkeit direkt aus der Kamera-App heraus bei YouTube live zu gehen.

 

Internet, E-Mail & Multimedia: Dauerläufer

 

Mit LTE Cat. 4 ist das Motorola One nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit. Es ist zwar vom Tarif abhängig, wie hoch die maximale Downloadrate ist, doch durch das verbaute Modem wird maximal mit 150 Mbit/s heruntergeladen. Der schnelle WLAN-ac-Standard wird nicht unterstützt. Der 3000 mAh Akku liefert eine ordentliche Performance ab, sodass das Motorola One mit guten Ausduerwerten Punkten kann.

Auf einem Android-One-Smartphone sind natürlich Browser und Tastatur von Google vorinstalliert. - © Screenshot / handytarife.de

Dazu trägt auch das 15-Watt-Ladegerät bei, das per USB-Type-C von 0 auf 50 Prozent in 40 Minuten und bis 100 Prozent in einer Stunde und 50 Minuten auflädt. Die Oberklasse ist zwar nochmal deutlich schneller, aber im Vergleich mit dem ZTE Blade V10 ist die Schnellladung zur Hälfte 10 Minuten und eine volle Ladung 40 Minuten schneller absolviert. Intern stehen dem Nutzer 64 Gigabyte Speicher zur Verfügung. Motorola liefert zwar ein Schutzcover, aber kein Headset mit. Das ist nicht weiter tragisch, denn so fällt kaum auf, wie dünn der Klang ist.

 

Fazit: Ein verzichtbares Smartphone

 

Das Motorola One ist leider das Opfer einer unverständlichen Preispolitik geworden. Mit einer viel zu hoch angesetzten unverbindlichen Preisempfehlung ist es letztes Jahr gestartet. Es kann zwar mit der Teilnahme am Android-One-Programm und seiner Ausdauer punkten, doch das war für knapp 300 Euro zu wenig. Über ein halbes Jahr später bewegt sich das Smartphone in der Preisklasse bis 200 Euro, wo es eher hingehört. Hier gibt es sicherlich Interessenten für einen zuverlässigen Begleiter dank regelmäßiger Updates und langer Puste.

 

Doch die Konkurrenz hat nicht geschlafen. Mit dem ZTE Blade V10 schickt sich ein chinesisches Smartphone an, die bessere Wahl bei den Handys bis 200 Euro zu werden. Es bietet ein höher auflösendes Display, bessere Performance und die Kameras liefern stärker ab. Dafür muss man allerdings auf echtes Dual-SIM und pures Android verzichten. Uns erscheint das verkraftbar.

 

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Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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