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© Vodafone

Netztest mit guten Ergebnissen: Altmaier ist anderer Meinung

Das Technik-Magazin "Chip" hat zusammen mit der Firma NET CHECK die drei Mobilfunknetze in Deutschland getestet und nun die Ergebnisse präsentiert. Zweimal „sehr gut“ und einmal „gut“ stehen auf dem Papier. Peter Altmaier sprach in einem Interview befragt zum Handynetz von einer „Blamagen des Technologiestandort Deutschland“.

Die Telekom gewinnt den Vergleich wieder und holt dieses Jahr die Note 1,36, insbesondere dank herausragender Up- und Download-Geschwindigkeiten. Der Zweitplatzierte Vodafone erhält ebenfalls erstmals die Note „sehr gut“ mit einer Wertung von 1,46. Die deutlichste Verbesserung legt hingegen die drittpaltzierte o2 mit einer Steigerung von 17,5 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr hin und erhält die Note 2,22. Die Punkte holte o2 vor allem in den Städten, auf dem Land schwächelt das Netz aber nach wie vor.

 

  • Platz 1: Telekom (1,36)
  • Platz 2: Vodafone (1,46)
  • Platz 3: o2 (2,22)

 

Auf die Performance in den größten Städten bezogen vielen sogar alle Noten „sehr gut“ aus. Die Telekom holte die Siege in Berlin, Köln und Frankfurt und einer Gesamtnote von 1,28. Vodafone liegt nach Top-Platzierungen in Hamburg und München mit 1,36 nur knapp dahinter. Auch o2 nähert sich mit einer Note von 1,7 der Konkurrenz an, hatte bis auf in Frankfurt in allen anderen vier Städten eine Eins vor dem Komma stehen.

 

Eingeschränkte Mobilität im Mobilfunknetz

 

Bei einer Autofahrt über Land ist bei der Telekom der Download mit knapp 44 Mbit/s nur noch halb so schnell wie in der Stadt, im Zug erreicht das D1-Netz sogar nur ein Siebtel der mittleren Transferrate in der Stadt. Vodafone ist im Mittel 25 Mbit/s langsamer in der Stadt, als die Telekom. Über Land sind es rund 16 Mbit/s weniger, die im Download zu Verfügung stehen. Im Zug bewegen sich die beiden Mobilfunkbetreiber auf einem Niveau. Wer mit o2 im Auto in der Stadt unterwegs ist, erreicht nur eine mittlere Transferrate im Download von 30 Mbit/s, über Land gar nur rund 22 Mbit/s, und somit die Hälfte von der Geschwindikeit, die Telekom-Kunden zur Verfügung steht. Im Zug schafft o2 etwa 9 Mbit/s, die anderen beiden Netze erreichen im Mittel 11 Mbit/s.

 

Genau diese Erfahrung beschrieb Peter Altmaier im Interview beim Game Changer Award am 21.11.2018  von Bain & Company und manager magazin zur Preisverleihung im E-Werk in Berlin. Dort erzählte er auch, dass er keine Telefongespräche mit ausländischen Politiker im Auto führt, weil es ihm peinlich ist, wenn ständig die Verbindung abreist.

 

 

Netztests, die den Mobilfunkbetreibern im Endergebnis sehr gute und gute Leistungen bescheinigen, bleiben in den Köpfen hängen, dabei ist die Gewichtung solcher Auswertungen von essentiellem Interesse, wenn davon der Ausbau der Netze abhängt. Im Moment ist das bei der Vergabe der 5G-Frequenzen und damit verbundenen Auflagen zum Ausbau zu sehen. In Deutschland lebt rund dreiviertel der Bevölkerung in Städten. Alle anderen Verteilen sich auf Gemeinden mit unter 10.000 Einwohnern. So sehr die Urbanisierung ansteigt und für 2030 schon fast 80 Prozent in Städten leben sollen, so wird es dabei bleiben, dass sich auch der urbane Mensch bewegt und auf seiner Reise von Stadt zu Stadt die Gemeinden durchquert, in denen die Qualität der Mobilfunknetze weiterhin zu wünschen übrig lässt.

 

Zuletzt hat die Telekom lautstark darauf hingewiesen, dass Auflagen zum Ausbau des 5G-Neztes bezogen auf Fläche nicht zieführend seien, weil Deutschland zu 32 Prozent aus Wald besteht. Laut der Bundeswaldinventur von 2012 ist das auch richtig. Weitergehend ist es so, dass 52 Prozent für Landwirtschaft und nur 13 Prozent für Siedlungen und Verkehr genutzt werden. Doch es handelt sich nun mal nicht um zusammenhängende Flächen. Straßen und Bahntrassen ziehen sich durch die fast 30 Millionen Hektar, die von der Agrar- und Forstwirtschaft genutzt werden. Für die Digitalisierung brauchen diese Betriebe den Mobilfunknetzausbau in der Fläche, genauso wie der Bürger, der sich zwischen den Gemeinden und Städten bewegt.   

 

Preise in Deutschland hoch

 

Eine Hinweis auf die Entwicklung in Deutschland gibt auch die halbjährliche Auswertung von Rewheel, die ins Zentrum ihrer Studie die Frage stellen, wie viel Datenvolumen man für 30 Euro in unterschiedlichen Ländern bekommt. Deutschland landet in dem Vergleich Auf Platz 25 von 41. Auf den ersten 13 Plätzen liegen Länder wie Polen, die Niederlande, Finnland, Dänemark oder die Schweiz. Hier gibt es für das Geld unlimitierte Daten-Flatrates. In Frankreich, England und Schweden sind es 100 Gigabyte. In Deutschland bekommt man genauso wie in Spanien und Österreich 30 Gigabyte.

 

Im Vergleich zu ersten Jahreshälfte sind es drei Länder mehr, in denen es für 30 Euro nun unlimitiertes Volumen gibt. Dabei zahlt man in acht Ländern sogar nur 20 Euro dafür. Die Statistiker von Rewheel beobachteten dabei auch, dass der Preis für ein Gigabyte seit dem Einstieg eines vierten Mobilfunkbetreibers in Italien um 70 Prozent gefallen ist. In den Niederlanden hat sich die Abwärtsbewegung der Preise hinegegen verlangsamt, seit bekanntgeworden ist, dass T-Mobile und Tele2 sich zusammenschließen werden, sodass die Anzahl der Netzbetreiber von vier auf drei sinkt.

Nützliche weiterführende Informationen:

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