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© Google Inc.

Neue Google Pixel-Smartphones zu Apple-Preisen

Google hat am Mittwochabend einige Neuheiten präsentiert. Die Redaktion von handytarife.de hat das Event verfolgt und fasst für Sie zusammen, was die neuen Handys können, ob sich Amazon warm anziehen muss, welches Produkt nicht nach Deutschland kommt, welches ambitioniert und welches gar gruselig ist.

Die Präsentation begann mit der Einordnung, wie wichtig „machine learning“ und daraus resultierende künstliche Intelligenz ist. So glauben die Verantwortlichen von Google, dass die großen Innovationen nicht mehr in der Hardware zu finden sind, sondern die nächsten zehn Jahre „inside-out“ entwickelt werden. Künstliche Intelligenz wird, die Software deutlich verbessern, womit noch mehr aus den Hardware-Komponenten herausgeholt werden kann. Dazu soll auch das kürzlich von HTC für über eine Milliarde US-Dollar abgeworbene Entwickler-Team beitragen.

 

Schwere Zeiten für Amazon

 

Der Versandhändler Amazon hat mit seinem Sprachassistenten Alexa auf seinen gerade runderneuerten Echo Dot, Echo, Echo Plus und Echo Show einen Hit gelandet. Während Sprachassitenten auf dem Smartphone noch sehr stiefmütterlich behandelt werden, scheinen sie als separate Hardware im Wohnzimmer deutlich eher akzeptiert zu werden. Doch Amazons Alexa erkennt keine unterschiedlichen Stimmen. Im Single-Haushalt zu vernachlässigen, ist dies insbesondere für möglichst genaue Suchergebnisse von Nachteil.

 

Google führt zusammen mit einem direkten Konkurrenten für den Echo Dot nun „Voice Match“ ein. Damit erkennt der Sprachassistent jedes Familienmitglied. Anrufe können nun auch mit dem Google Home und Google Home Mini getätigt werden. Der neue kleine Assistent kostet 59 Euro und kann ab sofort vorbestellt werden. Ab 19. Oktober wird er in grau, rot oder schwarz ausgeliefert. Für einen begrenzten Zeitraum liegt er den neuen Pixel-Smartphones bei.

 

 

Google scheint sich auch gegen die Konkurrenz durch Apple und den zum Ende des Jahres auf den Markt kommenden HomePod mit Siri wappnen zu wollen. Der Google Home Max in weiß oder schwarz ist für den audiophilen Nutzer gedacht. Dank „Smart Sound“ erkennt die Lautsprecherbox mit zwei Woofern und zwei Hochtönern die Architektur des Raumes und passt den Sound daran an. Das hat seinen Preis: 399 Dollar werden ab Dezember für den Lautsprecher aufgerufen. Das Pixelbook mit ChomeOS, ein sehr flexibler Laptop mit 12,3 Zoll Bildschirm, den es in verschiedenen Konfigurationen mit bis zu 16 Gigabyte Arbeitsspeicher, bis zu 512 Gigabyte Festplatte und i5 oder i7 Intel-Prozessoren gibt, wird nicht in Deutschland verkauft.

 

Die eSIM zieht im Smartphone ein

 

Auch dieses Jahr gibt es zwei Pixel-Handys. Beide Mobiltelefone kommen mit Aluminium-Gehäuse und lassen sich leider nicht drahtlos aufladen. Auf der Rückseite ist der obere Teil um die Kamera mit einer farbigen Glasabdeckung abgesetzt. Es gibt keine 3,5 Millimeter Klinkenbuchse mehr. Im Lieferumfang sind keine Kopfhörer enthalten. Aber es liegt ein Adapter von USB-Type-C auf den klassischen Audio-Ausgang bei. Gefunkt wird auch auf dem neuen Bluetooth 5.0 Standard. Die Displays verfügen dank energieeffizienter OLED-Technologie über eine Allways-On-Funktion, geschützt durch Corning Gorilla Glas 5. An der Ober- und Unterkante befinden sich die Öffnungen für die Stereo-Lautsprecher.

 

Google Pixel 2 (XL)

  • 5 Zoll 16:9 FullHD (6 Zoll 18:9 Quad-HD+)
  • 4 GB RAM
  • 64/ 128 GB Speicher
  • 12 Megapixel, f/1,8 mit OIS & EIS
  • 8 Megapixel Frontkamera
  • 2700 (3520 mAh) Akku

 

Das pure Android Oreo 8.0 Betriebssystem hat eine leicht überarbeitete Benutzeroberfläche. Die Google-Suchleiste sitzt nun unter den angehefteten Apps, womit der Weg mit dem Finger zur Suche deutlich verkürzt wurde. Beide Handys besitzen die vom HTC U11 bekannte Funktion „Active Edge“. Durch Drücken des Rahmens kann der Sprachassistent gestartet oder ein Selfie aufgenommen werden. Die Smartphones sind gemäß IP67 wasser- und staubdicht.

 

Die Kamera soll wieder besonders hohe Maßstäbe setzen. Sie hat – wie der Vorgänger im letzten Jahr – die aktuell höchste Wertung der Kamera-Spezialisten von DxOMark bekommen. 12 Megapixel Hauptkamera verzichtet auf zwei Linsen. Dennoch sollen damit schöne Bokeh-Effekte und gute Ergebnisse bei schwachem Licht erzielt werden können. Einen professionellen Anschliff bekommen die 4K-Videos mithilfe eines optischen und eines elektronischen Bildstabilisators. Für Fotos und Videos steht Pixel-Nutzern bis 15. Januar 2021 bei Google-Drive unbegrenzt Speicher zur Verfügung.

 

Google verspricht Sicherheitsupdates für alle Pixel 2 und Pixel 2 XL Handys bis Oktober 2020, also drei Jahre ab Verkaufsstart am 19. Oktober. Schon jetzt können die neuen Mobiltelefone im Play Store, bei Vodafone und der Deutschen Telekom vorbestellt werden. Einen Slot für eine Speicherkarte haben die Smartphones nicht. Aber für eine SIM-Karte, bwohl hierin auch eine eSIM verbaut ist, wie sie auch die neue Apple Watch mit LTE hat.

 

Die Preise beginnen ohne Vertrag bei 799 Euro für das Google Pixel 2 mit 64 Gigabyte Speicher. 128 Gigabyte kosten 909 Euro. Für das Google Pixel 2 XL werden 939 Euro mit 64 Gigabyte Speicher aufgerufen. Die Variante mit 128 Gigabyte kostet 1049 Euro. Mit Vodafone Red M kosten die Smartphones ab 249,90 bzw. 379,90 Euro Anzahlung. Die Telekom verlangt mit MagentaMobil M 199,95 bzw. 349,95 Euro mit 64 Gigabyte Speicher.

 

Ferner liefen: Daydream, Pixel Buds, und Clips

 

Die Vorstellung der neuen für die Pixel-Smartphones exklusiven Augmented-Reality-Sticker erinnerte stark an die neuen Emojis des iPhone 8. Google zeigte aber auch ein neues Daydeam-Headset für 109 Euro, das mit neuen Linsen und einem komfortableren Sitz das Virtual-Reality-Erlebnis mit kompatiblen Smartphones verbessern soll. Deutlich spannender sind die Pixel Buds. Das sind InEar-Kopfhörer, deren Enden zwar mit einem Kabel verbunden sind, aber die Verbindung zum Smartphone wird per Bluetooth hergestellt. Auf der rechten Seite ist ein Bedienfeld integriert, worüber nicht nur Musik gesteuert, sondern auch der Google Assistent gestartet werden kann.

 

Die Laufzeit soll fünf Stunden betragen. Wie die Earpods von Apple werden die Pixel Buds in einer kleinen Transportbox geladen, die selber über einen Akku verfügt, damit das Headset auch ohne Steckdose in der Nähe zwischendurch aufgeladen werden kann. Beeindruckend war die Vorstellung der Übersetzungsfunktion. Zum Start im November werden 40 Sprachen unterstützt. Dann spricht eine Person in das Mikrofon der Pixel Buds und hört über die Kopfhörer auch die Übersetzung des von einem anderen in das gekoppelte Smartphone hereingesprochene Satzes. Über den Lautsprecher des Handys kann schließlich auch ein echter Dialog geführt werden. Wenn das so unkompliziert funktioniert, wie auf der Bühne in San Francisco, bricht damit ein neues Zeitalter der Kommunikation ohne Sprachbarriere an.

 

Etwas unheimlich wurde es für alle, die das Buch “The Circle” von Dave Eggers kennen, als die Kamera Google Clips für Eltern und Haustierhalter vorgestellt wurde. Sie soll am besten unbemerkt im Raum die schönen Momente Aufnehmen – so als wäre immer ein Fotograf zugegen. Die Go-Pro für Stubenhocker erinnert an die „SeeChange“-Kameras aus dem Roman, in dem die Firma „The Circle“ stark an Google erinnert. Deren murmelgroße Kameras werden überall platziert, um völlige Transparenz zu schaffen, doch sie sind vielmehr eine Bankrotterklärung an die Freiheit. Die Google Clips übermittelt ihre Aufnahmen aber wohl nicht ins Internet, wie „SeeChange“ im Roman.

Nützliche weiterführende Informationen:

Smartphone-Nachfrage sinkt in Westeuropa weiter

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