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Nutzung von Streaming-Diensten mit Stadt-Land-Gefälle

Das Münchner TNS-Institut hat im Auftrag von TECHBOOK.de und der Deutschen Telekom die beliebtesten Streaming-Dienste für Video und Musik in Online-Befragungen unter 2000 Teilnehmern ermittelt: Nutzer leben in Partnerschaften dort, wo es schnelles Internet gibt. Werden Alte auf dem Land ausgegrenzt?

YouTube und Spotify an der Spitze

 

Laut der Studie nutzen 48 Prozent der Befragten das damit beliebteste Video-Portal YouTube, um Videos zu streamen. In erster Linie jüngere Menschen im Alter von 18 bis 29 Jahren (78 Prozent) rufen dort regelmäßig Videos ab. Bei den Menschen über 60 Jahren ist es knapp ein Viertel, die mindestens einmal in der Woche dort anzutreffen sind. Auf dem zweiten Platz landet Amazon Video mit 23 Prozent, 20 Prozent der Deutschen schauen Serien und Filme auf Netflix.

 

Spotify ist mit den Stimmen von 17 Prozent der Befragten der beliebteste Musik-Streaming-Dienst, gefolgt von Amazon Music mit 14 Prozent und Google Music mit 8 Prozent. Auf dem vierten Platz stehen Apple Music und Deezer mit jeweils 7 Prozent knapp vor Napster. Auf Ampya, Juke und Tidal entfallen jeweils 5 Prozent. Manche Dienste lassen sich als Option zurm Handytarif dazu buchen

 

Paare lieben Streaming

 

Im Durchschnitt ist der Nutzer von Netflix ein Mann im Alter von 33 Jahren. Auch beim Anbieter Amazon Video ist der durchschnittliche Nutzer mit 67 Prozent ein Mann, allerdings mit 36 Jahren auch drei Jahre älter. Nur ein Drittel der Nutzer dieser Streaming-Dienste sind Frauen. Somit registrieren sich in erster Linie Männer, doch der Großteil der Nutzer von Netflix und Amazon Video sind in einer Beziehung (Netflix: 76 Prozent, Amazon Video: 79 Prozent) und können sich die monatlichen Kosten teilen.

 

Musik wird am häufigsten von jungen Menschen zwischen 18 und 29 Jahren gestreamt. 39 Prozent in dieser Altersgruppe spielen ihre Musik über Spotify ab. Amazon Musik nutzen 22%. Nur rund 10 Prozent der 40- bis 49-Jährigen verwenden ein Streaming-Angebot. Auch hier sind mit einem Anteil von zwei Dritteln hauptsächlich Männer die Abonnenten und mit 37 Jahren sind sie bei Amazon Musik im Durchschnitt auch fünf Jahre älter als bei Spotfy. Sie leben zudem (Spotify: 73 Prozent, Amazon Music: 76 Prozent) in einer Beziehung.

 

Stadt-Land-Gefälle

 

Die Studie stellt auch einen Zusammenhang zwischen Ortsgröße und Streaming-Nutzung fest. Demnach haben Video- und Audio-Streamingdienste die meisten Hörer in größeren Städten ab 100.000 Einwohnern. Rund 20 Prozent streamen hier über die verschiedenen Portale. In kleinen Dörfern mit weniger als 5.000 Bewohnern spielt Streaming mit 5 bis 8 Prozent hingegen kaum eine Rolle.

 

Ist daran der Netzausbau schuld?

 

Das Durchschnittsalter liegt in ländlichen Regionen höher. Und gerade da ist auch das Internet langsamer. Eigentlich sollte die „Digital Agenda“ der Bundesregierung dazu führen, dass bis Ende 2018 überall in Deutschland Internetanschlüsse, mit 50 Mbit/s verfügbar sind. Doch wie Auswertungen von Verivox kürzlich ergaben, sind 25 Prozent der Ausbauziele bisher nicht erreicht worden. Statt 60 Prozent der DSL-Zugänge im Jahr 2014 sind es heute 75 Prozent, die mithilfe von Vectoring auf bis zu 100 Mbit/s kommen. Doch dabei handelt es sich lediglich um eine Übergangstechnologie, denn mehr Bandbreite kann mit den alten Kupferdrähten nicht erreicht werden.

 

Bereits 2016 vermeldete das Vergleichsportal deutliche Tempoeinbußen auf dem Land, wo eine deutliche Tempolücke zwischen Großstädten und eher ländlichen Gebieten klaffte. So surften in allen Flächenländern Internetnutzer in Städten mit über 100.000 Einwohnern schneller als Menschen in kleineren Ortschaften. Am deutlichsten war der Tempounterschied in Sachsen: Dort waren die Verbindungen in der Stadt 18 Mbit/s schneller als auf dem Land. Im Osten ist die Bevölkerung übrigens durchschnittlich am ältesten. Nur Leipzig und Dresden stechen mit 40,1 bis 43 Jahren gegenüber der restlichen Bevölkerung in Sachsen zwischen 46 und 49,7 Jahren heraus. In Bayern wog der Stadt-Land-Unterschied mit 5 Mbit/s hingegen am geringsten.

Nützliche weiterführende Informationen:

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