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© OnePlus

One Plus 7 und 7 Pro im Hands-On

Unser Testredakteur hatte vor der Präsentation der neuen Smartphones von OnePlus bereits die Möglichkeit, sich die Handys ein wenig anzuschauen. Nun, nachdem das OnePlus 7 Pro und 7 offiziell vorgestellt wurden, darf er auch darüber sprechen und seine ersten Eindrücke mitteilen.

Ist die neue Produktpolitik von OnePlus nun konsistent oder nicht? Bisher war der chinesische Hersteller dafür bekannt, Smartphones der Oberklasse mit sehr guter Performance zu einem aggressiven Preis anzubieten. Dabei beteuerten sie stets auf ihre Community zu hören, um ihr Produkt weiterzuentwickeln und nahmen sogar immer den Vorgänger mit Erscheinen des neusten Smartphones aus der Produktion, um laut eigenen Aussagen immer nur die aktuell beste Technik zu verkaufen. So verfuhr man zuletzt auch mit dem Erscheinen das OnePlus 6T, dass das OnePlus 6 ersetzte.

 

Neue Strategie mit drei Versionen

 

Nun wird OnePlus die Produktion des OnePlus 6T einstellen, aber doch zwei Smartphones gleichzeitig verkaufen. Das OnePlus 7 löst das OnePlus 6T ab. Neu ist das OnePlus 7 Pro. Die Philosophie „das beste zum besten Preis“ teilt sich nun in zwei Klassen auf, deren Zugang von der Größe des Geldbeutels abhängt. Zunächst soll dabei nicht unterschlagen werden, dass OnePlus eigentlich sogar ein 3-Klassen-System einführt, das in Deutschland aber nicht zum Tragen kommt, weil das OnePlus 7 Pro mit 5G-Modem hierzulande in Ermangelung des dafür nötigen Mobilfunknetzes nicht in den Handel kommt. In unserer Nachbarschaft wird es nur bei dem noch EU-Mitglied Großbritannien und in Finnland erhältlich sein.

 

Das OnePlus 7 ist ein Update des OnePlus 6T, bei dem sich rein äußerlich wenig tut. Das ist nicht weiter schlimm, denn das 6T kam Ende letzten Jahres auf den Markt, besitzt ein zeitgemäßes Design und konnte damals in unseren ausführlichen Alltagstest überzeugen. Hand haben die Chinesen insbesondere in den Bereichen Performance und Kamera angelegt. Zum Einsatz kommt die neuste Generation des Oberklasse-Prozessors aus dem Hause Qualcomm. Unterstützt wird dieser von wahlweise 6 Gigabyte Arbeitsspeicher und 128 Gigabyte internem Speicher oder 8 Gigabyte Arbeitsspeicher und 256 Gigabyte internem Speicher. Beide Varianten gibt es nur in der Farbe Mirror Grey ab einem nicht näher genannten Termin im Juni für 559 bzw. 609 Euro.

 

Verbaut sind außerdem ein schnellerer und größerer Fingerabdrucksensor und eine neue Dual-Kamera. Der Hauptsensor löst nun mit 48 Megapixeln auf und unterstützt Pixel-Binning. Dabei werden vier Pixel zu einem zusammengefasst, womit bessere Aufnahmen bei Dunkelheit angefertigt werden können sollen. Flankiert wird der Sensor von einer zweiten Linse, die den Bokeh-Effekt ermöglicht. OnePlus verspricht außerdem deutlich an der Software Hand angelegt zu haben, sodass mit künstlicher Intelligenz der „Ultra Shot“ möglich wird, also das bestmögliche Foto, ohne dass man dafür Profi-Fotograf sein muss.

 

Das OnePlus 7 Pro zieht mehr Blicke auf sich

 

Beim OnlePlus 7 Pro lag das Augenmerk des Herstellers auf drei Punkten: Leistung, Display und Kamera. Dabei setzt die Pro-Version auf denselben Prozessor wie das OnePlus 7. Allerdings hat der neue Ableger ein schnelleres Modem verbaut, sodass theoretisch bis zu 1200 Mbit/s anstatt „nur“ 1000 Mbit/s im Download per LTE möglich sind. Zudem gibt es das One Plus 7 Pro in weiteren Speichervarianten und Farben:
 

Modell Konfiguration Farbe Preis
OnePlus 7 Pro 6GB RAM, 128GB ROM Mirrir Grey 709 Euro
OnePlus 7 Pro 8GB RAM, 256GB ROM Mirror Grey 759 Euro
OnePlus 7 Pro 8GB RAM, 256 GB ROM Almond 759 Euro
OnePlus 7 Pro 8GB RAM, 256GB ROM Nebula Blue 759 Euro
OnePlus 7 Pro 12GB RAM, 256GB ROM Nebula Blue 829 Euro

Auch den Fingerabdrucksensor im Bildschirm teilt sich die Pro-Variante mit dem OnePlus 7. Die Displays sind hingegen grundverschieden, denn das Curved-Display des OnePlus 7 Pro löst in 2K deutlich höher auf und besitzt mit „Horizon-Light“ ein auffälliges Feature, um auch im Standby neue Benachrichtigungen an den Rändern des Displays zu signalisieren. Gamer freuen sich über eine hohe Bildwiederholungsrate von 90 Hertz und einen Gaming-Modus, der Störungen verhindert. Zugleich soll der Bildschirm bei Nacht durch die automatische Anpassung der Helligkeit besonders schonend für die Augen sein. Der Akku fällt mit 4000 mAh genau 300 mAh größer aus, als bei der Basis-Version. Das OnePlus 7 Pro hat zudem die schnellere Lade-Technologie spendiert bekommen, mit der in 20 Minuten von 0 auf 50 Prozent nachgeladen werden kann.

© handytarife.de

Ein Hingucker ist die aus dem oberen Gehäuserand herausfahrende Selfie-Kamera. Die sogenannte Popup-Kamera löst mit 16 Megapixeln auf und fährt automatisch wieder ein, wenn sich das Handy im freien Fall befindet, um Beschädigungen der Linse und des Mechanismus zu vermeiden. Diese Schutz-Funktion wird jedoch Schwierigkeiten bei Selfies auf der Achterbahn bereiten. Die Kamera auf der Rückseite besteht aus drei Linsen. Neben dem Hauptsensor aus dem OnePlus 7 gibt es hier zusätzlich eine Ultra-Weitwinkellinse und eine Tele-Linse für einen dreifachen optischen Zoom.

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OnePlus verspricht, dass ihre neuen Smartphones - trotz fehlender Zertifizierung - wasserdicht sind und Regenschauern oder dem kurzen Untertauchen im Waschbecken standhalten sollen. Das werden wir in unserem Test ausprobieren müssen. Als Betriebssystem ist Android 9 mit hauseigener OxygenOS-Oberfläche vorinstalliert, das sich stark an dem puren Android als Benutzeroberfläche orientiert. Die Chinesen versprechen Versions-Updates für 2 Jahre und 3 Jahre lang Sicherheitsupdates.

 

Als wir die neuen Smartphones vorab begutachten konnten, hinterließen beide Modelle einen guten Eindruck. Unser ausführlicher Test wird zeigen, ob die neue Kamera-Technik einen deutlichen Schritt nach vorne macht, denn beim OnePlus 6T waren insbesondere Fotos bei Dunkelheit die Achillesferse. Besonders schick erschien uns die die matte Farbe Nebula Blue, die es aber nur bei den größeren Speichervarianten des OnePlus 7 Pro gibt. Die goldene Version "Almond" wird im Juni erscheinen. Das OnePlus 7 gibt es nur in Mirror Grey.

 

Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de

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