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Oukitel

Oukitel K6000 Plus

Android | 5.5 Zoll | 16 MP
handytarife.de Testurteil:
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Oukitel K6000 Plus im Test: Ein Akku-Monster

Die Zahl 6000 steht bei diesem Smartphone aus China für den verbauten Akku mit sage und schreibe 6080 mAh. Ob Größe alles ist und sich das Oukitel K6000 Plus mit seinem riesigen Energiespeicher als Dauerläufer entpuppt, zeigt der ausführliche Test von handytarife.de

Oukitel möchte Geldbeutel-freundliche Smartphones bauen. Diese werden vornehmlich in Asien verkauft und finden ihren Weg nach Deutschland nur über spezielle Online-Shops, die den Import organisieren. Wir haben das Handy von gearbest.com zur Verfügung gestellt bekommen. Der Online-Shop kann seit einiger Zeit auch in einer deutschen Übersetzung besucht werden und bietet mit der Versandart „Germany via Priority Line“ das Versprechen, dass die bestellte Ware binnen maximal 15 Tagen ohne beim Deutschen Zoll hängen zu bleiben ankommt. In einer von uns vorab durchgeführten Testbestellung, wurde dies eingehalten.

 

Design & Verarbeitung: Nichts für schmale Oberarme

 

Die Abmessungen betragen 155 mal 76,6 mal 9,6 Millimeter. Das ist zusammen mit dem Gewicht von 207 Gramm ein massives Stück Technik, das man in der Hand hält. Insbesondere der fast ein Zentimeter dicke Rahmen erinnert an Smartphones um das Jahr 2010, doch irgendwo muss der Akku eben hin. Kappen an der Ober- und Unterseite der Rückseite sind aus Plastik, Teile des Rahmens und der Rest der Rückseite aus Metall. Zum Schutz befindet sich im Lieferumfang eine transparente Silikon-Hülle. Die Front ist bei dem schwarzen und dem silbernen Modell schwarz. Eine weiße Front gibt es nur, wenn die Rückseite in gold geordert wird.

 

 

Das 5,5 Zoll große FullHD-Display wird von widerstandsfähigem Asahi Glas von Dragontrail geschützt auf dem ab Werk auch eine Schutzfolie aufgebracht ist. Eine Ersatzfolie wird mitgeliefert. Dennoch sollte dieses Smartphone insbesondere deswegen nicht fallen gelassen werden, weil ein in Deutschland nicht offiziell verkauftes Smartphone auch jede Handy-Werkstatt bei der Beschaffung von Ersatzteilen herausfordern dürfte. Die Verarbeitung ist nicht herausragend, aber die Haptik geht für ein Mobiltelefon, das rund 170 Euro kostet durchaus in Ordnung.

 

Apps & Bedienung: Android durch und durch

 

Dem Oktacore-Prozessor von Mediatek stehen 4 Gigabyte Arbeitspeicher zur Seite. Von diesem Ensemble darf man keine Wunder erwarten. Eine flüssige Bedienung im Alltag und Multitasking sind damit zwar gewährleistet, aber die Performance liegt auf dem Niveau eines Samsung Galaxy S5 aus dem Jahr 2015. Der interne Speicher ist mit 64 Gigabyte großzügig bemessen, erreicht aber nur eher langsame Lese- und Schreiberaten. Das K6000 Plus versteht sich auf zwei SIM-Karten, oder statt einer zweiten SIM eine microSD-Karte zur Speichererweiterung.

Bis auf diese Option spricht das Menü Deutsch. - © Screenshot

Unterwegs geht es, den passenden Tarif vorausgesetzt, per LTE ins Internet. Auch hierzulande, denn das dafür benötigte Frequenz-Band 20 wird unterstützt – nicht selbstverständlich bei importierten Handys aus Fernost. Zu den weiteren Spezifikationen gehören GPS, Bluetooth 4.1 und WLAN zwar nicht im schnellen ac-Standard, aber immerhin auf den 2,4 und 5 GHz-Frequenzen. Nach mittlerweile mehreren Updates läuft auf dem Smartphone Android 7.0 ohne starke Anpassungen des Herstellers. So finden sich Android-Nutzer schnell zurecht, auch wenn die Übersetzung ins Deutsche bei speziellen Funktionen fehlt.

 

Foto & Video: Nur das Nötigste

 

Die mit der 16 Megapixel Hauptkamera auf der Rückseite eignen sich leider nur als Schnappschüsse.  Die Linse hat im Hellen wie auch um Dunkeln Schwierigkeiten. Die Folge sind dunkle Fotos mit blassen Farben und schwachen Details. Da hilft auch die Foto-LED nicht weiter. Wenn die Lichtverhältnisse stimmen, zum Beispiel in einem beleuchteten Raum, entstehen passable Fotos. Dabei kann ein Beauty-Modus zugeschaltet werden, um Gesichter per Weichzeichner zu verschönern. Das sieht aber schnell unnatürlich aus.

 

Oukitel K6000 Plus
Oukitel K6000 Plus
     
Beide Aufnahmen im Freien zeigen, wie schnell die Fotos...
(Klick zum Originalbild)
... leider dunkel und farblos werden.
(Klick zum Originalbild)

 

Dasselbe gilt für Selfies mit der 8 Megapixel Frontkamera. Fokus und Auslöser nehmen sich hin und wieder eine Denksekunde Zeit, bis sie dem Befehl des Nutzers folgeleisten. Videos werden maximal in FullHD aufgenommen. Für sie und eine Vielzahl Fotos sind die 64 Gigabyte des internen Speichers großzügig bemessen. Zu den Stärken dieses Telefons gehört das Fotografieren aber letztlich nicht.

 

Internet, E-Mail & Multimedia: Standard-Ausstattung

 

Internetseiten werden durch die vorinstallierten Apps „Chrome“ von Google oder den „Browser“ dargestellt. Letztere liefert Oukitel ab Werk aus, obwohl Android seit 5.0 auf den Chrome-Browser setzt. Dieser hat den Vorteil, dass er über den Play Store Updates erhält. Der „Browser“ kann nur per System-Update aktualisiert werden, weswegen Sicherheitslücken – wenn überhaupt – nur mit Verzögerung geschlossen werden können. Daher lautet unsere Empfehlung Chrome zu verwenden oder einen alternativen Browser herunterzuladen.

Google-Tastatur und Chrome-Browser harmonieren, sonst bietet der Play-Store genug Alternativen. - © Screenshot

Getippt wird ab Werk auf der Tastatur „Gboard“ von Google. Die Gestenbedienung nennt sich in den Einstellungen „Smart assistance“ und wurde nicht ins Deutsche übersetzt. Hier lässt sich zum Beispiel festlegen, dass der Helligkeitssensor zum Blättern durch die Foto-Galerie eingesetzt werden kann – bietet das wirklich einen Mehrwert? Das Oukitel K6000 Plus ist das erste Smartphone, das mit dem mitgelieferten 12V/2A-Netzteil in etwas mehr als 1,5 Stunden voll aufgeladen ist. Ein sehr ordentlicher Wert für einen 6000 mAh Akku, der übrigens von der Firma Scud hergestellt wird, die auch für Smartphone, Tablets und Powerbanks von Huawei, ZTE, Lenovo, Xiaomi, TCL, Coolpad und Oppo produziert.

 

Fazit: Für Wagemutige

 

Positiv erwähnt werden sollte auch der Fingerabdrucksensor im Home-Button, der für mehr Sicherheit vor fremdem Zugriff auf das Smartphone sorgt. Der Micro-USB-Anschluss ist zwar ein Auslaufmodell, aber in dieser Preisklasse noch weit verbreitet. Android 7.0 mit den Sicherheitsupdates vom Juli 2017 ist noch recht aktuell, allerdings kann überhaupt nicht vorausgesagt werden, wie die Versorgung solcher China-Handys in der Zukunft ist.

 

Bei der Verarbeitung ist lediglich die hakelige Schublade des Nano-SIM-Slots aufgefallen, ansonsten hinterlässt das Handy einen soliden Eindruck. Echte Heavy-User kommen mit diesem Mobiltelefon nicht voll auf ihre Kosten, da das Energie-Management nicht optimal ist. Wer aber nicht ständig auf den Bildschirm starrt, um stundenlang vor Spiele-Apps und in den Sozialen Netzwerken hängt, der kann durchaus drei Tage auskommen. Bei Garantiefällen muss der Kunde für das Porto nach China in Vorkasse gehen – das können gut und gerne 16 Euro sein – und muss viel Geduld mitbringt, da der Versand zeitintensiv ist. Interessenten sollten also Experimentierfreude mitbringen.

 

Das Oukitel K6000 Plus jetzt günstig bei Gearbest bestellen.

 

 
Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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