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Das Panasonic KX-PRX150 im Hybrid-Test

handytarife.de hat das Panasonic KX-PRX150 getestet, das Festnetz-Telefon und Handy in einem ist, und während ich mich mit diesem Gerät beschäftigte, stellte sich mehr und mehr die Frage: Welches Bewertungs-Verfahren wende ich an? Warum sich diese Frage stellte, erfahren Sie im folgenden Bericht.

Der Begriff „Gerät“ ist erst mal ein Platzhalter, denn hinter dem sperrigen Produktnamen KX-PRX150 steckt ein Hybrid: Es ist Festnetztelefon und Smartphone zugleich. Alleine das 3G-Modul, womit es möglich ist, unterwegs zu telefonieren und ins Internet zu gehen, macht es zu viel mehr als „nur“ einem Festnetztelefon.

 

Panasonic ist nun aber nicht bekannt für seine Kompetenz als Smartphone-Hersteller und bei einem Preis von 190 Euro war davon auszugehen, dass man im Testverfahren für Smartphones keine herausragende Bewertung erhält, die dann aber auch nicht die Funktionsweise als Festnetztelefon berücksichtigt. Dieser Zwitter läuft also bei uns außerhalb des starren Bewertungsschemas und wer weiß, vielleicht hat Panasonic hier ein Konzept entwickelt, das dazu führt, dass es in Zukunft ein eigenes Bewertungsschema für Hybrid-Geräte gibt.

 

Design und Verarbeitung

 

„Premium“ nennt Panasonic das KX-PRX150. Für ein Festnetztelefon mag das auch stimmen. Für die Funktion als Mobiltelefon nicht.  Zumindest was die Materialien angeht.  Die matte, und damit fingerabdruckunempfindliche Akkuabdeckung, sitzt fest auf dem verwindungssteifen Gehäuse. Kamera, Foto-LED und Lautsprecher sind in einen, einem Lochblech nachempfundenen, Einsatz eingefasst, der aber, wie alles andere an dem Telefon, aus Plastik besteht. So auch der schicke Metallic-Rahmen.

Im Rahmen sind oben der Ein- und Ausschalter und eine 3,5 Millimeter Klinkenbuchse untergebracht. Rechts befinden sich die Lautstärkewippe und eine Micro-USB-Buchse. Unten sind die Anschlüsse für die mitgelieferte Ladeschale. Der billig wirkende Home-Button ist ebenfalls in einem metallicfarbenen  Rahmen eingefasst. Rechts und links davon befinden sich Sensor-Tasten. Über dem Panasonic-Schriftzug liegt die Hörmuschel, eine Status-LED und die Frontkamera. 117 mal 62 Millimeter sind an sich kompakte Abmessungen. 14 Millimeter Höhe und 140 Gramm Gewicht sind aber pummelig.

 

Bedienung und Kamera

 

Ein Single-Core-Prozessor ARM MT6575 mit einem Gigahertz Taktung, 512 Megabyte Arbeitsspeicher und Android 4.0.4 als Betriebssystem sind nicht up-to-date. Der Gesamtspeicher von 2,01 Gigabyte dürfte auch schnell ausgereizt sein, kann allerdings um bis zu 32 Gigabyte, dank eines Micro-SD-Karten-Slot, erweitert werden. Das 3,5 Zoll TFT-Display löst mit nur 320 mal 480 Pixeln auf und stellt 262K Farben dar. Aktuelle Displays zeigen über 16 Millionen Farben. Der Wert von Panasonic erinnert an das erste Walkman-Handy von Sony-Ericsson im Jahr 2005!

Panasonic KX-PRX150
Probeaufnahme
(Klick zum Originalbild)

Auch eine 2 Megapixel Kamera hatte das W800 schon und die obige Testaufnahme des Panasonic teigt, dass wir über die Qualität keine Worte verlieren müssen. Die Frontkamera löst mit 0,3 Megapixeln auf und soll der Videotelefonie dienen. Der Gegenüber wird bei der Auflösung aber auch keine Freude daran haben, den Gesprächspartner auf einer Pixel-Party zu sehen. Das grobe, kleine Display führt leider dazu, dass Spiele nicht besonders Spaß machen, obwohl zum Beispiel Angry Birds Star Wars nahezu flüssig läuft.


Kommen wir zur in diesem Fall wichtigsten Funktion: Während Android in Reinform installiert ist und die Bedienung dementsprechend leicht erlernbar ist, wird man beim Absetzen einen Anrufes stets gefragt, ob man das Fest- oder Mobilfunknetz nutzen möchte. Basis hierfür ist natürlich, dass man das Mobilteil mit der mitgelieferten DECT-Station verbunden hat und eine klassische SIM-Karte eingelegt hat. Diese Abfrage ist sinnvoll, denn wenn man bedenkt, dass viele Festnetz-Anbieter zwar Flatrates anbieten, diese aber nicht für Gespräche ins Mobilfunknetz gelten. Da werden dann gerne mal 20 Cent pro Minute kassieren, wogegen Discounttarife für Handys unter 10 Cent pro Minute liegen.


Die Einrichtung ist so problemlos, wie sie in der Anleitung auch kurz gehalten ist. Die Basis-Station wird in der Telefondose eingesteckt und an die Stromversorgung angeschlossen. Dann erkennt das Mobilteil den Sender und zeigt in der Status-Leiste die Empfangsstärke mit Balken an, die mit einem kleinen Haus gekennzeichnet sind. Mit der vorinstallierten App „Festnetz“ lassen sich Einstellungen vornehmen, wie das Sperren einzelner Anrufer, die Konfiguration des Anrufbeantworters, des Klingeltons, des Eco-Modus und vielem mehr.



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