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Samsung Handy Testberichte

Samsung Galaxy S9

Android | 5.8 Zoll | 12 MP
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Samsung Galaxy S9 im Test: Kompakter Alleskönner?

Die Preise für das Samsung Galaxy S9 scheinen sich im freien Fall zu befinden. Der Wertverlust ist zum Leid all derjenigen, die sich das Smartphone direkt zum Marktstart geholt haben, hoch. Hat sich für alle anderen das Warten gelohnt? Das Flaggschiff aus Südkorea im ausführlichen Test von handytarife.de.

Samsung musste für das zweite Quartal im Jahr 2018 schwache Smartphone-Verkäufe vermelden. Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent. Begründet wurde dies mit zwar höheren Marketing-Kosten für Flaggschiffe, aber auch einem höheren Interesse für Mittelklasse und Einsteiger-Smartphones. Deswegen sei auch der durchschnittliche Kaufpreis gesunken. Es könnte aber auch an niedrigeren Verkaufspreisen für das S9 liegen. Bereits beim S8 mussten die Koreaner wenige Monate nach Verkaufsstart Rabatte gewähren, damit die Händler das Handy nachbestellten. Gleichzeitig fährt Samsung bei seinen günstigeren Mobiltelefon-Produktreihen eine verwirrende Strategie, indem einige Modelle bisher keinen Nachfolger bekommen haben. Die Präsentation des Note 9 im August 2018 wurde wegen der schwachen Zahlen vorgezogen.

 

Design & Verarbeitung: Auf die Hand bitte!

 

Die Welt schreit nach größeren Display und größeren Akkus. Dieser Entwicklung konnte sich auch Apple nicht mehr verschließen, hat bisher keinen Nachfolger für das kompakte iPhone SE präsentiert und setzt mit dem iPhone X Maßstäbe mit dem nahezu vollflächigen Bildschirm. Dagegen wirkt das Samsung Galaxy S9 deutlich filigraner und erfreulich kompakt, auch wenn es breite Ränder über und unter der Anzeige vorzuweisen hat. Dazwischen befindet sich das 2K-Display mit echten 5,6 Zoll innerhalb der Abrundungen.

Wichtige Informationen auf den ersten Blick dank des Always-On-Bildschirms mit OLED-Technologie. - © handytarife.de

Ein schmaler Metallrahmen hält die zu den Seiten hin gebogenen gläserne Front und Rückseite zusammen. Das Smartphone lässt sich sicher greifen und ganz gut einhändig bedienen. Erfreulich ist die nahezu plan im Gehäuse eingelassene Kamera auf der Rückseite, sodass es auf dem Tisch liegend kaum kippelt. Unter die Linse ist der Fingerabdrucksensor gewandert. Hier lässt er sich deutlich treffsicherer bedienen. Die ungünstige Platzierung war beim Vorgänger ein Kritikpunkt der zum Punktabzug führte.

 

Apps & Bedienung: Akku hält und ist schnell aufgeladen

 

Als erstes fällt das Always-On-Display ins Auge. Diese lässt sich gut versteckt in den Einstellungen unter Gerätesicherheit, Uhr und Facewidgets, Uhrenstil individualisieren. Der Umzug auf das performante Flaggschiff der Koreaner gelingt dank des mitgelieferten Umzugs-Zubehörs, um das alte Handy per Kabel mit dem S9 zu verbinden und der vorinstallierten „Smart Switch“ App besser als bei der Übertragung von großen Datenmengen per WLAN. Der 3000 mAh Akku lässt sich bequem drahtlos aufladen. Per Kabel und den mitgelieferten Netzteil geht dies aber deutlich schneller. Nach 40 Minuten ist der Energiespeicher zur Hälfte gefüllt, in unter zwei Stunden gelingt die volle Ladung.

Mit einem sicheren Ordner lassen sich Apps und Dateien vor fremdem Zugriff schützen. - © Screenshot / handytarife.de

Dabei ist die Ausdauer für dieses kompakte Handy auf einem guten, hohen Niveau. Ausgangslage ist es, das 2K-Display auf der ab Werk voreingestellten FullHD+-Auflösung zu belassen. Das reicht im Alltag völlig aus. Die höhere Auflösung gewinnt erst bei Virtual-Reality-Anwendungen an Bedeutung. 64 Gigabyte interner Speicher sind für ein Oberklasse-Smartphone heutzutage nicht mehr großzügig. Dafür lässt sich die digitale Ablage mithilfe einer Micro-SD-Karte erweitern. Zu Bedenken gilt es aber, dass Lese- und Schreibzeiten hier immer langsamer sind, als bei festverbauten Speichermedien.

 

Foto & Video: Auch mit einer Linse schießt man sehr gute Fotos

 

Neben dem kleineren Arbeitsspeicher und Akku verzichtet das Samsung Galaxy S9 im Vergleich zu deinem Phablet-Bruder auf eine zweite Kamera-Linse. Dem S9 reicht die Optik mit variabler Blende mit einer Öffnung von F1.5 oder F2.4 und 12 Megapixeln. Bei den meisten Nutzern wird das auch so sein. Denn die zweite Linse bringt nur einen zweifachen optischen Zoom mit, der Objekte nicht nur verlustfrei etwas näher heranholen kann, sondern gleichzeitig einen schönen Bokeh-Effekt erzeugt, der live eingestellt werden kann.

 

Samsung Galaxy S9
Samsung Galaxy S9
     
Niedrigwasser am Rhein, starke Kontraste im Kies und...
(Klick zum Originalbild)
...ein farbenfrohes Bild von Sankt Johannes.
(Klick zum Originalbild)

 

Im S9 wird dieser nachträglich von der Software eingefügt und kann sich auch sehen lassen. Dank optischem Bildstabilisator verwackeln die Aufnahmen nicht. Auf moderne Funktionen, die auf künstliche Intelligenz setzen, verzichtet Samsung – Bixby zur Objekterkennung lassen wir mal außen vor – überzeugt aber dennoch mit einer einfachen Handhabung der Kamera-App. Selfies lösen mit 8 Megapixeln auf und es wird auch bei schwacher Beleuchtung noch genug Licht eingefangen. Die Videoaufnahme gelingt in 4K und auch mit einer besonders langsamen Slow-Motion-Funktion mit bis zu 960 Bildern pro Sekunde in HD.

 

Internat, E-Mail & Multimedia: Viele Funktionen zur Sound-Optimierung

 

Bluetooth 5.0 beherrscht das Samsung Galaxy S9, um zum Beispiel mit einer Funkverbindung zu einer Smartwatch im Hintergrund wenig Strom zu verrauchen. Bei Bedarf die Übertragungsrate aber auch auf bis zu 2 Mbit/s hochzufahren. So kann man per Bluetooth Musikhören oder auch über die Klinkenbuchse, für die ein AKG-Headset mitgeliefert wird. Damit sind die Bässe knackig, die Mitten und Höhen werden nicht unterdrückt, ihnen fehlt es aber vielleicht ein wenig an orchestralem Volumen bei klassischer Musik. In den Einstellungen lässt sich der Klang über die bewährte „Adapt Sound“ Funktion individuell oder nach Altersangabe anpassen.

Der Samsung Browser wird auf Wunsch heruntergeladen, sonst geht's ab Werk per Chrome von Google ins WWW. - © Screenshot / handytarife.de

Zusätzlich gibt es den „UHQ Upscaler“ in zwei Varianten: „Bit-Upscaling“ zu aktivieren ist sinnvoll und verbessert die Qualität. Inklusive „Bandbreiten-Upscaling“ weicht die Harmonie einem eher drückenden Klangerlebnis. Mit der Einstellung „Röhrenverstärker-Pro“ sind die Bässe für das eine oder andere Gehör eventuell etwas zu prägnant, der Klang insgesamt dumpfer, der damit moderne, digitale Aufnahmetechniken konterkariert. Doch das entwickelt durchaus Charme in ältere Songs wie True von Spandau Ballet und Africa von Toto – also Liedern, denen man die Patina auch gerne anhören möchte. Im Equalizer „Konzertsaal“ einzustellen ist hingegen grausam für jedes Gehör.

 

Fazit: Kompakter fast Alleskönner!

 

Handys mit großen Akkus und großen Bildschirmen scheinen zum Standard geworden zu sein und einhergehend damit der Umstand, dass die Einhand-Bedienung kein Kauf-Kriterium mehr zu sein scheint, es auch nicht mehr in die Hosentasche passen muss, das Handy im Zweifel um den Hals getragen wird – oder vielleicht schon bald wieder mit einem schicken Clip am Gürtel? Leser von handytarife.de, die sich viel in Berlin-Kreuzberg aufhalten können als Trendspotter gerne mal die Augen offenhalten und uns bei neuen Entwicklungen einen Hinweis zukommen lassen.

 

In dieser Welt ist das Samsung Galaxy S9 erfreulich kompakt. Es zählt mit seinem 5,8 Zoll Bildschirm zwar beileibe nicht zu den Zwergen, aber man erahnt zumindest die Zeit, als man Mobiltelefone noch umgreifen konnte. Dennoch ist in dem Gehäuse sehr viel High-Tech untergebracht, die im Alltag Performance im Überfluss, ausreichend Ausdauer und eine sehr gute Kamera bereitstellt. Und mit einem Blick auf die Preisentwicklung ist dieses Smartphone eine Empfehlung.

 

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Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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