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SIM-Lock und Net-Lock


© wolterfoto

Zutritt verboten: SIM-Lock und NET-Lock

Vielen Handynutzern sind die Begriffe SIM-Lock und NET-Lock bekannt. Zwar werden diese Sperren in Mobilfunkgeräten zunehmend seltener, doch noch immer stoßen Verbraucher auf geblockte Handys. handytarife.de erklärt, was es mit SIM- und Net-Lock auf sich hat, wozu sie da sind und ob man es umgehen kann.

Es klingt verführerisch: ein schickes Mobiltelefon zum Schnäppchenpreis zusammen mit einer Prepaid-Karte im Paket. Eigentlich sollte man doch problemlos die bereits vorhandene eigene SIM-Karte in das neue Gerät stecken und lostelefonieren können. Denkste! Genau davor wollen sich Mobilfunkanbieter schützen und versehen vorzugsweise diese günstigen Handys mit einem sogenannten SIM-Lock.

Was ist SIM-Lock?

SIM-Lock (auf deutsch etwa SIM-Sperre) bedeutet, dass das Handy in seiner Nutzbarkeit vom Netzbetreiber, der das Gerät anbietet, eingeschränkt wurde. Diese Einschränkung sieht in der Regel so aus, dass das Handy ausschließlich mit der beigefügten SIM-Karte betrieben werden kann. Das günstige 1-Euro-Handy mit der SIM-Karte eines anderen Providers zu nutzen wird damit unmöglich. Der SIM-Lock muss auf der Verpackung des Handys gekennzeichnet sein.

Wer sich also ein günstiges Handy in Verbindung mit einem Vertrag oder einer Prepaid-Karte eines bestimmten Mobilfunkanbieters zulegt, kann zwar auf den ersten Blick ein Schnäppchen machen. Doch er erhält das Gerät höchstwahrscheinlich nur deswegen so günstig, weil es fest an die mitgelieferte SIM-Karte des Providers und den dazugehörigen Handytarif gebunden ist und ausschließlich mit dieser betrieben werden kann. So wird einerseits sichergestellt, dass das Geld, das man vermeintlich durch ein "subventioniertes" Handy spart, im Unternehmen bleibt. Andererseits wird der Tarif, mit dem das Handy zukünftig für eine vorgeschriebene Zeit betrieben werden muss, kostspielig genug sein, um die Kosten für das vergünstigte Gerät wieder reinzuholen. Das Handy wird quasi daran gehindert, fremdzugehen. Der SIM-Lock ist jedoch auf zwei Jahre begrenzt. Das Entsperren ist nach diesem Zeitraum kostenlos möglich. Nachdem das Handy entsperrt wurde, kann der Nutzer seine SIM-Karte frei wählen. Manche Anbieter entfernen gegen Zahlung einer Gebühr den SIM-Lock auch schon früher. Hier sollte man abwägen, ob sich diese Ausgabe lohnt.

Was ist Net-Lock?

© o2

Net-Lock (auf deutsch etwa Netz-Sperrung) funktioniert ähnlich wie SIM-Lock. Hier jedoch ist man nicht an eine einzelne SIM-Karte gebunden, sondern lediglich an das Mobilfunknetz eines bestimmten Anbieters. Man kann also durchaus andere SIM-Karten in ein Mobilfunkgerät mit Net-Lock einsetzen, solange diese von ein und demselben Netzbetreiber stammen.

Der Net-Lock ist vor allem bei sehr teuren, modernen Smartphones, wie zum Beispiel dem iPhone anzutreffen, wenn diese zu einem reduzierten Preis angeboten werden. Aber auch normale Vertragshandys können mit einem Net-Lock ausgestattet sein.

Net-Lock ist übrigens nicht mit dem sogenannten Branding gleichzusetzen. Das Branding, also der deutlich sichtbare Aufdruck eines Mobilfunkbetreibers auf einem Mobiltelefon, ist jedoch meistens ein zuverlässiges Indiz dafür, dass das Gerät über einen SIM-Lock oder Net-Lock verfügt. Branding bedeutet zudem, dass das Handy hinsichtlich seiner Software-Einstellungen auf einen bestimmten Mobilfunkanbieter eingestellt ist.

SIM Lock entsperren

Es gibt offizielle und inoffizielle Varianten, sowohl den SIM-Lock als auch den Net-Lock auf einem Handy zu entsperren. Bevor man sich dazu entschließt, die Sperre illegal zu durchbrechen, sollte man sich jedoch darüber im Klaren sein, dass damit die Garantie des Geräts erlischt, sollte sich der Schaden auf das Entsperren zurückführen lassen.

Offiziell und kostenlos kann man die Locks an einem Handy nach zwei Jahren beim Provider entfernen lassen. Nach dieser Zeit erhält der Kunde kostenlos den Entsperrcode des Anbieters. Wer nicht warten kann oder will, kann die Sperre entweder vorzeitig gegen eine höhere Gebühr beim Mobilfunkanbieter entriegeln lassen. Oder man wendet sich an einen externen Anbieter, der diesen Service im Repertoire hat. Solche Firmen lassen sich in der Regel unkompliziert über das Internet ausfindig machen. Für die Entfernung des SIM-Locks werden jedoch auch hier Kosten fällig.

Kein Schloss für die Ewigkeit

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Wer sich also ein günstiges Prepaid-Paket bestehend aus SIM-Karte und Handy mit der Absicht gekauft hat, nur das Handy mit einer fremden SIM-Karte zu verwenden, kann bei diesem Unterfangen auf Schwierigkeiten stoßen. Es ist daher ratsam, sich ein Mobiltelefon ohne Net-Lock oder SIM-Lock zuzulegen, wenn man sich bei der Wahl des Mobilfunknetzes nicht festlegen möchte. Doch auch wer ein Handy mit SIM-Lock sein Eigen nennt, kann es vorzeitig entsperren lassen. Aber Achtung: Die vorzeitige Entsperrung hat ihren Preis, egal ob offiziell oder inoffiziell durchgeführt.

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