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Sin sorpresas: Samsung hat Galaxy S9 und S9+ vorgestellt

Das Samsung Galaxy S9 dürfte in die Geschichte eingehen, da es bisher nur selten vorgekommen ist, dass schon vorab so viele Internas an die Öffentlichkeit gelangt sind. Ab 16. März kommt das neue Flaggschiff der Koreaner in den Handel. Ob bis dahin Vorfreude berechtigt ist, klärt ein erstes Hands-On von handytarife.de.

Zu Beginn der Pressekonferenz in der Fira Montjuic gab es einen Einspieler, mit dem verdeutlicht werden sollte, wie oft Menschen in ihrem Leben gesagt bekommen – von anderen oder einer inneren Stimme, dass sie etwas nicht können. Samsung kann auf jeden Fall kein Geheimnis für sich behalten. So gab es im Vorfeld eine Vielzahl sogenannter „Leaks“ - also Lecks - die Funktionen, Bilder und Spezifikationen des neuen Top-Smartphones durchsickern ließen. Diese sind von Herstellern teilweise sogar gewollt, um im Gespräch zu bleiben. Doch dieses Jahr ging der Weltpremiere deswegen die Luft aus.

 

Schwerpunkt visuelle Kommunikation

 

Samsung möchte Technologie einfacher machen, damit auch wirklich alle Funktionen genutzt werden. Dabei soll der tot geglaubte Assistent „Bixby“ helfen. Im Letzten Jahr mit dem Samsung Galaxy S8 eingeführt, fristete er wegen fehlender Fremdsprachenkenntnisse ein Nischendasein. Das ging sogar soweit, dass die Fangemeinde der Koreaner sich wünschte, die zum Start des Assistenten extra im S8 verbaute Taste mit anderen Funktionen belegen zu können. Samsung ließ es schließlich per Update wenigstens zu, den Assistenten zu deaktivieren. Nun feiert Bixby 2.0 ein kleines Comeback, indem er mithilfe der Kamera Objekte erkennen und Texte übersetzen können soll – neu ist das aber nun wirklich nicht.

 

Der Chef der Mobilfunk-Sparte DJ Koh erwähnte stolz, dass das Samsung Galaxy S8 keine „Notch“ habe. Das ist der schwarze Displayausschnitt an der Oberkante des Apple iPhone X, in dem Hörmuschel, Selfie-Kamera und die Technik für FaceID untergebracht ist. Dennoch hat das iPhone einen Bildschirm, der sich bis auf den gerade beschriebenen Teil an den Rahmen anschmiegt. Das Samsung Galaxy S9 hat an der Ober- und Unterkante jeweils einen schwarzen Balken. Die sind zwar deutlich schmaler als es früher der Fall war, aber damit sieht das neu Flaggschiff wie sein Vorgänger aus. Ist das Fortschritt?

© handytarife.de

Die Kamera reagiert wie eine Pupille

 

Äußerlich hat sich auf der Rückseite das meiste getan. Es gibt das S9 und das S9+ in den Farben lila, schwarz, blau und silber – letztere kommt vorerst nicht nach Deutschland. Die Glasrückseite ermöglicht weiterhin das drahtlose Aufladen des Akkus, doch die glänzende Kolorierung zieht Fingerabdrücke magisch an. Der Fingerabdrucksensor ist endlich unter die Linse bzw. beim S9+ unter die Linsen gewandert. Dort ist er besser zu erreichen. Damit könnte diese Entsperrmethode wieder die beste Wahl sein, da Iris-Scanner und Gesichtserkennung bisher nicht mit Apple mithalten konnten.

 

Bei den beiden Linsen des S9+ handelt es sich um eine Tele- und eine Weitwinkellinse. Beide sind optisch stabilisiert, damit Fotos nicht verwackeln. Diesen Aufbaue der Dual-Kamera kennen wir bereits vom Samsung Galaxy Note 8. Der Bokeh-Effekt mit einem unscharfen Hintergrund sah auf einem ersten Test-Foto nach dem Samsung Event auch mit dem normalen S9 sehr gut aus. Dem S9+ bleibt die Möglichkeit vorbehalten verlustfrei heran zu zoomen, wie es auch das Note 8 kann. Die Weitwinkellinse beider S9-Modelle verfügt über eine variable Blende. Sie steht bei wenig Licht weit offen und verengt sich bei Helligkeit. Ob sich das im Alltag bewähren kann, muss ein ausführlicher Test zeigen.

© handytarife.de

Copycat oder wenigstens von der Konkurrenz inspiriert

 

Slow-Motion-Videos will Samsung in den Fokus rücken und hat dafür die „Slo Mo Guys“ von YouTube angeheuert. Sie haben die Slo-Mo-Funktion des Samsung Galaxy S9 mit 960 Bildern pro Sekunde getestet und werden in den nächsten Wochen auf dem YouTube-Kanal von Samsung zeigen, wie man mit diesem Effekt aufregende Videos erstellt. Letztes Jahr hat übrigens Sony auf dem MWC das Modell XZ mit derselben Funktion vorgestellt. Mit 64 Gigabyte internem Speicher bieten die neuen Samsung-Smartphones schon einen guten Grundstock an Speicherkapazität, die mithilfe einer MicroSD-Karte noch erweitert werden kann.

 

Dass die Front-Kamera Regungen des Gesichts erkennen und auf dreidimensionale Emojis übertragen kann, kenne wir schon von dem iPhone X. Nun können dies auch das Samsung Galaxy S9 und die Plus-Version, wobei sie auch ein Avatar ihres Besitzers anfertigen können. Bei der Live-Demo sah das recht einfach aus, womit es besser umgesetzt wäre, als beim Honor 9, das so etwas auch kann. Ob sich solche Spielereien durchsetzen, wird die Zeit zeigen, denn Samsung verwendet als Format „AGIF“, das zwar von Facebook, aber bisher nicht von Whatsapp unterstützt wird. Wenn solche Animationen nur über wenige Dienste oder gar nur mit bestimmten Mobiltelefonen kompatibel sind, dann macht das wenig Sinn.

© handytarife.de

Kaum überraschend: Die saftigen Preise

 

Die verbauten Stereo-Lautsprecher sollen mit Dolby Atmos einen besonder guten Raumklange erzeugen. Die Firma AKG hat Samsung dabei unterstützend zur Seite gestanden. Insbesondere für Business-Anwender soll die neue Dex-Dockingstation das Samsung Galaxy S9 zusammen mit einem Computer-Bildschirm und einer Tatstatur zum PC-Ersatz machen. Hierzulande setzten die Koreaner erneut auf einen Prozessor aus der eigenen Produktion, dessen Performance wir in unserem Alltagtest überprüfen werden. Wie beim Vorgänger liegen die Unterschiede der beiden Versionen im Arbeitsspeicher mit 4 bzw. 6 Gigabyte, 3000 bzw. 3500 mAh Akku, 163 bzw 189 Gramm Gewicht und 5,8 bzw. 6,2 Zoll Bildschirmen im 18,5:9 Format mit WQHD+ Auflösung.

 

Die unterschiedlichen Kamera-Technologien sind dieses Jahr hinzugekommen. Die Preise starten bei 849 Euro für das S9, 949 Euro für das S9+ und eine Version des S9+ mit 128 Gigabyte Speicher kostet 1049 Euro. Alle Smartphones soll es als Single-SIM- und als Dual-SIM-Variante geben. Die Klinkenbuchse ist dem neuen Flaggschiff der Koreaner genauso geblieben, wie die IP68-Zertifizierung gegen das Eindringen von Wasser und Staub sowie die Kompatibilität mit dem LTE-Netz. Die ersten Online-Händler nehmen Vorbestellungen entgegen.

 

Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de

UPDATE vom 26. Februar 2018:

 

Vorbestellt werden können die neuen Samsung-Smartphones bei:

 

o2

PremiumSIM

Simply

Smartmobil

Vodafone

WinSim

Nützliche weiterführende Informationen:

Mobile World Congress 2018: Unser Fazit aus Barcelona

Samsung Galaxy Note 8 kann vorbestellt werden

Das neue Huawei P10 vorbestellen + gratis Leica Kamera

Samsung präsentiert neue Galaxy A (2017) Serie

Samsung: Verkauf des Galaxy Note 7 gestoppt

Artikel vom 25.02.2018

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