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Sony Smartwatch im Test: Die Zweite

Sonys Smartwatch gibt es nun in der zweiten Generation und sie basiert auf dem Betriebssystem Android. Kompatibel soll sie darum auch mit allen Smartphones mit dem Betriebssystem von Google ab der Version 4.0 sein. In der Redaktion von handytarife.de musste sich die Uhr mit einem HTC One verbinden lassen. Wie das klappte, erfahren Sie in diesem Testbericht.

Präsentiert wurde die Smartwatch SW2 bereits Ende Juni zusammen mit dem Sony Xperia Z Ultra. Dieses Phablet, wie auch das Xperia Z1 mit 5 Zoll Display sollen, mit der SW2 perfekt ergänzt werden, um diese riesigen Mobiltelefone nicht bei jeder neuen Meldung aus der Hosentasche ziehen zu müssen. Nach der Cookoo Smartwatch fragt also nun auch die SW2 nach ihrer Daseinsberechtigung und verfolgt dabei ein ganz anderes Konzept, als die Uhr von Cookoo.

 

Verarbeitung: Aluminium und Edelstahl

 

Mir stand das Modell mit Silikon-Armband zur Verfügung. In Deutschland ist die Uhr außerdem noch mit einem Metall-Armband erhältlich. Beide Male in schwarz zu einem Preis von 179,99 bzw. 199,99 Euro. In anderen Ländern sind auch noch Silikon-Armbänder gelb, pink, lila, türkis und Leder-Armbänder in schwarz und braun erhältlich. Dass Deutschland nicht so farbenfroh versorgt wird, ist allerdings nicht so schlimm, denn man kann an der Uhr jedes 24 Millimeter breite Armband anbringen.

Das Gehäuse und selbst die Abdeckung für die Micro-USB-Buchse sind aus Aluminium. Das Uhrenglas ist von einem Rahmen aus Edelstahl eingefasst und an der rechten Seite befindet sich der charakteristische Power-Knopf von Sony. Dieser passt sehr gut zur Smartwatch, weil er mit seiner runden, herausragenden Form an die Krone einer Armbanduhr  erinnert. Aber auch mit Anklängen bei klassischen Zeitmessern fällt mit der 9 Millimeter hoch bauenden, quadratischen Form recht schnell auf, dass dort ein kleiner Computer am Handgelenk arbeitet.

 

Funktion und Ausstattung: Innovativ mit Display und NFC

 

Das Watchface auf dem 1,6 Zoll großen Display lässt sich mit 11 verschiedenen Designs verändern. Ob nun digital oder analog mit Zeigern, das Display ist stets gut abzulesen. Das liegt daran, dass es transflektiv ist. Eine Technik, die man sich auch für so manches Smartphone wünscht, weil das einfallende Licht hinter dem Display reflektiert wird,  und so die Beleuchtung des Bildschirms ohne höheren Energieverbrauch verstärkt. Das ist besonders bei Sonnenschein sehr hilfreich. Vibrieren kann die Uhr übrigens, allerdings keinen Ton wiedergeben.

 

Nachdem ich die kostenlose App "Smart Connect" von Sony auf dem HTC One installiert hatte, wurde das Koppeln per NFC möglich. Die Uhr kurz an die Rückseite des Smartphones gehalten und schon waren beide Geräte miteinander verbunden und die SmartWatch 2 Anwendung installiert. Über diese kann man nun Apps, die speziell für diese Uhr entwickelt, wurden herunterladen und konfigurieren. Dabei kann man Apps, die von Sony angepasst wurden, bedienen und einige von anderen Firmen.

 

Die Apps: Alles reduziert

 

Der Funktionsumfang der einzelnen Apps ist in der Regel stark eingeschränkt. Das mag aber auch daran liegen, dass die Darstellung von allen Funktionen einer Anwendung auf dem 1,6 Zoll Display kontraproduktiv wäre. Vorinstalliert sind die Programme Alarm, Timer, Stoppuhr und Taschenlampe, die man auch ausblenden kann, wenn man sie nicht auf einem der Startbildschirme haben will. Bis auf die Taschenlampe sind das Funktionen, die man von einer Uhr kennt. Aktiviert man die Taschenlampe, dann wird der Bildschirm einfach nur weiß und hell beleuchtet. Davon sollte man in der Dunkelheit nicht zu viel erwarten. 

Bei Facebook werden nur persönliche Nachrichten gezeigt und bei Twitter nur der Home-Newsfeed. SMS lassen sich mit der Messaging-Anwendung anzeigen, E-Mails mit der GMail App. Andere Mail-Anbieter werden bisher nicht unterstützt. Mit der Musikplayer-Anwendung kann man Musik starten und stoppen, die Lautstärke variieren und den Track wechseln. Der Titel des abgespielten Songs wird ebenfalls angezeigt, was aber nur problemlos funktionierte, wenn man die Musik über die Google-App abspielte.

 

Beim Sport unterstützt die Uhr dank Endomodo-,Runtastic- und WalkMate-Erweiterung. Damit lassen sich Trainings vom Handgelenk starten, unterbrechen und stoppen. Mit der Anwendung Anruferverwaltung kann man Anruferprotokoll, Favoriten, Telefonbuch und Ziffernfeld aufrufen und Anrufe absetzen. Die SW2 hat aber kein eingebautes Mikrofon, sodass weiterhin mit dem Smartphone am Ohr oder einem Headset telefoniert werden muss. Als Fernsteuerung für die Kamera kann man die Uhr auch verwenden.

 

Fazit: Spielerei

 

Die Uhr hat Spaß gemacht. Das transflektive Display ermöglicht das Ablesen der Anzeige ohne sich bei schwierigeren Lichtverhältnissen anstrengen zu müssen. Gehen eine Nachricht oder ein Anruf ein, werden diese direkt als Pop-Up angezeigt, sodass man sofort weiß, ob es wichtig ist oder nicht. Auf der Uhr kann man dann unwichtige E-Mails direkt als gelesen markieren oder Anrufe abweisen. Längere Nachrichten auf dem winzigen Display zu lesen, macht natürlich keinen Sinn. Trotzdem fehlt leider noch eine Erweiterung für Whatsapp.

 

Beim Joggen bei herbstlich, nassem Wetter hatte ich keine Angst um die Uhr, weil sie wasserdicht nach IP57 ist. Der festverbaute Akku wird per Micro-USB-Buchse geladen. Die Werksangaben zur Ausdauer kann ich bestätigen. Bei normaler Nutzung hält die SW 2 drei bis vier Tage durch, sodass man beim Managen des Ladeplans seiner ganzen Geräte noch ein weiteres regelmäßig unterbringen muss. Verarbeitung und Haptik sind sehr ordentlich. Der Preis leider auch. Am Ende spreche ich der Smartwatch ihre Daseinsberechtigung zu, aber nicht jeder kann sie gebrauchen.

 

Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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