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Handy TV – Die WM auch unterwegs verfolgen

Die WM 2014 in Brasilien steht vor der Tür und ab sofort ist der Turnierplan der Terminplan aller Fußball-Fans. Alle anderen Verabredungen, Meetings und Feierlichkeiten müssen sich um die 90 Minuten Spielzeit + 15 Minuten Pause herum ordnen. Das lässt sich nicht immer einrichten, darum sagt ihnen handytarife.de, wie sie trotzdem kein Spiel verpassen.

Folgendes Szenario: Es ist Samstag der 21. Juni. Deutschland spielt um 21 Uhr gegen Ghana. Die ARD überträgt das Spiel, doch es ist schönes Wetter und die bzw. der nicht an Fußball interessierte Freund(in) will raus aus der überhitzten Wohnung. Wie löst man diese Situation für beide Seiten einvernehmlich? Mit einem Kompromiss: Handy TV. Per App lassen sich mittlerweile einige Sender auch unterwegs verfolgen. Darunter ARD und ZDF, bei denen die WM übertragen wird.

 

ARD und ZDF Live-Stream per APP

 

Die Applikation vom ZDF gibt es nur für Android und iOS. Die App der ARD unterstützt die Plattform-Vielfalt und ist außerdem für WindowsPhone, Blackberry und Amazon Kindle Fire erhältlich. Mit diesen Anwendungen hat man nicht nur Zugriff auf die beiden Mediatheken, sondern kann den jeweiligen Sender auch live über das Internet verfolgen. Das bedeutet allerdings, dass eine Datenverbindung besteht und solange diese nicht über ein kostenfreies WLAN aufgebaut wurde, das Inklusivvolumen verbraucht.

Datenverbrauch nach 15 Minuten

 

Und das geht schneller als man denkt. Beide Sender übermitteln ihr Programm egal ob im WLAN oder über das Mobilfunknetz in HD. Das führt zwar zu einer guten Bildqualität, allerdings auch zu einem erhöhten Datenaufkommen, in Zahlen: Die 90 Minuten des Fußballspiels plus 15 Minuten Pause mit Nachrichten und Zwischenfazit der Kommentatoren verbraucht sage und schreibe mehr als 2100 Megabyte! Das überschreitet die gängigen Datenvolumina deutlich und ließ uns von handytarife.de nach einer Alternative suchen.

 

Tivizen Pico im Test – DVB-T-Receiver für Android

 

Der Tivizen Pico ist ein kleiner handlicher DVB-T-Receiver, der 40,35 Euro kostet. Die Antenne ist eine Kabelschlaufe. Über den Micro-USB-Anschluss kann der Empfänger an Android-Smartphones angeschlossen werden, die USB On-the-Go (OTG) unterstützen und das Google-Betriebssystem mindesten in der Version 4.0 installiert haben. Ob das eigene Handy OTG-fähig ist testen man z.B. mit der App „OTG-Troubleshooter“. Erkennt diese den „USB Host Support“ steht der Benutzung des Tivizen Pico nichts mehr im Wege, außer dass noch die kostenlose App aus dem Play-Store heruntergeladen werden muss.

Das Häkchen bei "USB Host Support" zeigt die Kompatibilität

 

Das Microsoft Betriebssystem WindowsPhone unterstützt auch in der neusten Version 8.1 bisher kein USB On-the-Go. Für das iPhone, das keine Micro-USB-Buchse hat, gibt es eine Variante mit Lightning-Anschluss für 64 Euro und mit 30pin-Stecker für 31,49 Euro.

 

Ist die Tivizen-App installiert startet man zunächst den Sendersuchlauf. Es lassen sich auch mehrere Orte einspeichern. So kann man zum Beispiel die im Büro gefundene Frequenzen und die von zu Hause getrennt abspeichern und je nach Standort zwischen den Profilen wechseln. In Räumen ist der Empfang eher dürftig, doch dort hat auch eher WLAN, um das Fernsehprogramm zu streamen. Draußen kann sich der Empfang sehen lassen, doch im Auto oder im Zug wird die Benutzung unkomfortabel, weil je nach länge der Strecke ein neuer Sendersuchlauf nötig wird.

Vollbild-Modus im Querformat

 

 

Wer allerdings in den nächstgelegenen Park geht und sich dort hinsetzt, der sucht nur einmal die Sender und kann das Fußballspiel oder alle anderen Programme, die über DVB-T ausgestrahlt werden, verfolgen. Mithilfe der App kann man das angezeigte TV-Programm auch aufzeichnen, genug Speicher vorausgesetzt. Der Angesteckte Receiver wirkt sich allerdings auf die Laufzeit des Akkus aus. Nach einem kompletten Fußballspiel dürften knapp 60% der Kapazität aufgebraucht sein. Das reicht um nach dem Spiel noch einen Anruf zu machen, um das Ergebnis zu diskutieren, heißt aber auch, dass man das Handy vorher nochmal aufladen sollte oder einen externen Akku mitnehmen muss.

 

Fazit

 

Auch wenn bisher nicht klar ist, wie lange es DVB-T wirklich noch geben wird, so kann der Tivizen Pico eine praktische und gleichzeitig auch günstigere Lösung gegenüber der Live-Streams über das Internet sein. Er passt in jede Tasche und ist dort so unauffällig, dass ich ihn versehentlich mitgewaschen habe, doch er funktionierte auch nach der 40 Grad Buntwäsche noch. Das DVB-T-Signal hat hin und wieder seine Probleme und wird nicht in HD übertragen, auch kommt das Signal 2-3 Sekunden später an, als bei stationären Fernsehgeräten, doch für den einvernehmlichen Kompromiss mag man darüber wegsehen.

 

Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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