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© Vodafone

Vodafone ersetzt den Haustürschlüssel durch Barcodes

Vodafone hat "Smart Door" vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein IoT-Device, das den Haustür-Schlüssel digitalisiert. Geräte wie dieses könnten die Lösung für die Zustellung von Paketen sein, da der Empfänger dafür nicht zuhause sein muss. Doch auch weitere Anwendungsbereiche sind denkbar.

Kurier-, Express- und Paketdiensten haben 2017 in Deutschland rund 3,4 Milliarden Sendungen transportiert. Laut einer Prognose sollen es im Jahr 2022 nochmal eine Milliarde mehr werden. Dabei sank der Erlös pro Sendung in den letzten Jahren zuletzt auf 5,78 Euro. Das Deutschen Verkehrsforum beziffert die Kosten jeden erfolglosen Zustell-Versuch auf ungefähr 2,50 Euro für den Logistik-Dienstleister. Denn ein zentrales Problem ist das Zustellfenster. Es liegt in der Regel innerhalb der normalen Geschäftszeiten. Berufstätige sind aber gerade dann häufig nicht anzutreffen. Wie sieht der Ausweg aus diesem Dilemma aus?

 

Vodafone kooperiert mit Startup

 

Vodafone hat ein sogenanntes Accelerator Programm. Es heißt "Uplift" und fördert innovative Anwendungen für das Internet-of-Things (IoT). Uniberry ist ein Startup aus Hamburg. Die beiden Gründer haben an der Universität in Hamburg Cido entwickelt. Einen Barcode-Scanner, der zum Beispiel an der Haustüre von Mehrfamilienhäusern angebracht wird. Paketboten scannen das Lable auf der Sendung, woraufhin die Sendungsnummer abgeglichen wird, um zu überprüfen, ob sich ein Paket in der Auslieferung an die Adresse befindet. Wenn dem so ist, dann öffnet Cido die Tür. Dafür wird das Gerät an die Hausschließanlage angeschlossen. Kooperationen bestehen zum Beispiel mit den Logistikern DHL, Hermes und DPD, die zusammen einen Marktanteil von 94 Prozent haben.

 

Der Düsseldorfer Mobilfunkbetreiber nennt Cido nun "Smart Door, den digitalen Concierge von Vodafone“ und steuert die Internetanbindung bei. Der Paketbote kann die Sendung dann vor der Wohnungstür des Empfängers hinterlegen - wobei die Sendung so für jeden im Hausflur zugänglich ist. Für Abhilfe können hier sogenannte Pakettaschen sorgen, in denen die Sendungen vor fremdem Zugriff geschützt untergebracht werden können.

 

Denn "Smart Door" ermöglicht auch haushaltsnahe Dienstleistungen, die einen Zugang zu Gebäuden oder speziellen Räumen erfordern. Immer dann, wenn Personen vorübergehend oder einmalig Zugang zu einem Mehrfamilienhaus oder Bürogebäude benötigen. Servicetechniker können für Wartungsarbeiten bestellt werden oder Pflegekräfte Hausbesuche machen. Hausbewohner können Gästen auch digitale Schlüssel temporär einrichten, indem sie online generiert und per E-Mail ans Smartphones geschickt werden. Die Installation von Smart Door erfolgt durch den Vermieter bzw. die Hausverwaltung.

 

Bei desinteressierter Hausverwaltung 

 

Eine Lösung für Mieter ist hingegen Nello. Dieses Gerät vernetzt die Sprechanlage per WLAN mit dem Smartphone. Dafür wird das Gerät mit der Gegensprechanlage in der Wohnung verkabelt. So ersetzt Nello den Haustürschlüssel. Auch hier lassen sich für Gäste virtuelle Schlüssel erstellen, um ins Treppenhaus zu gelangen. Die Haustür lässt sich so auch aus der Ferne öffnen, doch wenn es klingelt, dann wird man zwar per App darüber informiert, weiß aber nicht, wer da vor der Tür steht, da keine Sprachverbindung aufgebaut wird. Der Lieferdienst muss sich also für ein bestimmtes Zeitfenster ankündigen, damit man selber halbwegs sichergehen kann, wem man nun Zutritt gibt.

 

Do-it-Yourself - Für Bastler

 

Wer gerne lötet und technisch versiert ist, kann sich einen Türöffner auch selber bauen. Ein Beispiel liefert Robin Henniges auf YouTube - mit eingeschränktem Funktionsumfang:

 

 

Oder man funktioniert ein Relais zur Steuerung des Garagentors um. Der RTU5024 GSM Opener besitzt einen Slot für eine SIM-Karte. Hier legt man zum Beispiel eine Prepaidkarte ohne monatliche Gebühren ein. Wird das Relais korrekt mit dem Taster für den Summer verkabelt, dann lässt sich dieser nun auch einschalten, indem die Nummer der eingelegten SIM-Karte angerufen wird. Dabei lässt sich einstellen, dass das Relais nur auf Anrufe bestimmter Nummern reagieren soll. Ruft eine autorisierte Nummer an, dann wird der Anruf automatisch abgewiesen, sodass keine Kosten entstehen. Anschließend wird der Türöffner für eine vorher definierte Zeitspanne von zum Beispiel 10 Sekunden betätigt.

Nützliche weiterführende Informationen:

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