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Was ändert sich ab dem 1.1.2018?

Neujahr ist nicht nur die Zeit der guten Vorsätze für Privatpersonen. Auch der Staat, Behörden und Firmen nutzen den Jahreswechsel, um Gesetze, Verfahrensregeln und Dienste zu ändern, einzustellen und zu ersetzen. Die Redaktion von handytarife.de zeigt Ihnen, worauf sie sich gefasst machen müssen.

Die TAN-Liste hat ausgedient

 

Das TAN-Verfahren mit einer Liste auf Papier wird zum neuen Jahr ersetzt: Bei der mTAN handelt es sich um ein mobiles Verfahren, bei dem die TAN-Nummer per SMS auf das Handy geschickt wird. Der Kunde muss die Nummer dann zu Bestätigung eingeben. So sollen gefälschte Bank-Internet-Seiten keine Gefahr mehr sein. sollte ein Schadprogramm auf dem Computer Zahlungen ausführen wollen, landen per SMS immer auch Empfänger und die Höhe der Überweisung auf dem Mobiltelefon, sodass solche Aktivitäten eher auffallen.

 

Die zweite Variante ist das Chip-TAN-Verfahren. Dafür bekommt man von der eigenen Bank ein spezielles Gerät, das im Zusammenspiel mit der eigenen EC-Karte eine TAN-Nummer oder einen Strichcode generiert, mit dem die Überweisung bestätigt wird. Beider Verfahren setzen auf die Zwei-Wege-Authentifizierung. Denn für Betrüger ist es deutlich schwieriger Computer und Smartphone zu kompromittieren.

 

Banken arbeiten schon an neuen Modellen. So bietet zum Beispiel die ING-Diba eine spezielle App zur Authentifizierung einer Zahlung per festgelegtem Code - der sogenannten pushTAN. Auch eine Bestätigung der Fingerabdruck oder FaceID auf dem iPhone X ist dafür zukünftig denkbar.

 

Beschwerdemöglichkeiten in den Sozialen Netzwerken



Ab dem 1. Januar 2018 müssen die Anbieter von Sozialen Netzwerken ihren Nutzern die Möglichkeit geben rechtswidrige Inhalte zum Beispiel auf Facebook, Twitter oder Youtube zu melden. Die Plattformen sind dann durch das neue Netzwerkdurchsetzungsgesetz dazu verpflichtet die Inhalte zu überprüft und zu löschen, wenn ein Verstoß gegen Gesetze festgestellt wird.

 

Nun obliegt die Feststellung eines Verstoßes gegen Gesetze eigentlich Gerichten und nicht privaten Unternehmen. Das mag beim Posten verbotener Symbole wie eines Hakenkreuzes oder der Leugnung des Holocausts unzweifelhaft feststellbar sind, wird bei der Feststellung von Beleidigungen aber umso aufwendiger. Somit ist zu befürchten, dass die Plattform-Betreiber aus Eigenschutz lieber zu viel als zu wenig löschen – der freien Meinungsäußerung ist das nicht zuträglich.

 

Besserer Schutz für Kreditkarten

 

Bisher gab es in vielen Läden – vor allem Online-Shops – Aufschläge für die Kreditkartenzahlung. Das ist ab 13. Januar dank einer EU-Richtlinie nicht mehr zulässig. Ebenso erhöhrt sich der Schutz vor Missbrauch. Wird eine Kreditkarte gestohlen und dann damit eingekauft, liegt die Haftungsgrenze ab Januar bei 50 Euro anstelle der bisherigen 150 Euro, wenn der Verbraucher nicht grob fahrlässig gehandelt hat.

 

Mehr Schutz vor Ping-Anrufen

 

Die Bundesnetzagentur will Verbraucher besser vor sogenannten Ping-Anrufen schützen. Dabei handelt es sich um Handy-Abzocke von Betrügern, die durch kurzes Klingeln auf dem Handy des Opfers Rückrufe provozieren wollen. Die verwendeten Rufnummern sehen auf den ersten Blick wie eine lokale Vorwahl aus, führen jedoch ins ferne Ausland und somit in die Kostenfalle. So kann die Vorwahl von Koblenz 0261 leicht mit der Vorwahl von Madagaskar 00261 verwechselt werden.ähnlich sieht es mit den Vorwahlen von Rostock 0381 und Dortmund 0231 aus, die an die Vorwahlen von Serbien 00381 und Liberia 00231 erinnern.

 

Allein im Oktober 2017 gingen etwa 30 000 Beschwerden bei der Behörde ein. Im November 2017 waren bereits über 20.000 neue Beschwerden zu Ping-Anrufen bei der Bundesnetzagentur hinzugekommen. Bei dieser Abzocke handelt es sich um einen Verstoß gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb. Um dem entgegen zu wirken, hat die Bundesnetzagentur angeordnet, dass in Mobilfunknetzen bis spätestens zum 15. Januar 2018 für 22 Länder eine kostenlose Preisansage geschaltet werden muss. Dadurch habe der Anrufer die Möglichkeit, das teure Telefonat abzubrechen, ohne dass für ihn Kosten entstehen.

  • Burundi (00257)
  • Tschad (00235)
  • Serbien (00381)
  • Seychellen (00248)
  • Tunesien (00216)
  • Elfenbeinküste (00225)
  • Guinea (00224)
  • Sudan (00249)
  • Marokko (00212)
  • Tansania (00255)
  • Benin (00229)
  • Mali (00223)
  • Uganda (00256)
  • Madagaskar (00261)
  • Albanien (00355)
  • Bosnien-Herzegowina (00387)
  • Somalia (00252)
  • Liberia (00231)
  • Malediven (00960)
  • Jemen (00967)
  • Mazedonien (00389)
  • Sierra Leone (00232)
  • Global Mobile Satellite System (00881)

 

Mit „SEPA-Instant Payments“ gegen Paypal

 

Kontoüberweisungen in Echtzeit werden seit November 2017 von den ersten Banken abgewickelt. Zum Durchbruch soll es im Laufe des Jahres 2018 kommen. Dann schließt der zwischen den klassischen Banken abgewickelte Zahlungsverkehr in der gesamten Euro-Zone zu Paypal auf. Zahlungen werden innerhalb von zehn Sekunden gutgeschrieben - rund um die Uhr 365 Tage im Jahr. Die bisherigen Wartezeiten verlangsamten für Privatpersonen Bestellungen im E-Commerce, wenn Online-Shops erst nach Eingang des Geldes versenden.

 

Hierbei reicht aber nicht die Abwicklung in Echtzeit, da Paypal mit seinem Käuferschutz einen Mehrwert bietet. Dass durch die Möglichkeit an der Ladenkassen in Echtzeit zahlen zu können, etwa per Smartphone-App im Supermarkt, ein Durchbruch beim Mobile Payment zu erwarten wäre, darf hingegen in Zweifel gezogen werden. Hier fehlt es weniger an einem direkten Zahlverfahren, als an einem intuitiven Einsatz des Handys am jeweiligen Bezahlpunkt.

 

Stream-like-at-home

 

Abonnenten von Streaming-Diensten wie Netflix, Sky Go oder Maxdome können ihre Abonnements ab dem 20. März 2018 auch im EU-Ausland nutzen. Denn die bislang üblichen Ländersperren – das sogenannte Geoblocking -  fallen durch eine Verordnung des EU-Parlaments weg. Die Regelung gilt allerdings nur bei vorübergehenden Aufenthalten im Ausland. Das erinnert stark an die Fair-Use-Regelung der Mobilfunkanbieter für das EU-Roaming (Roam-like-at-home). Davon unberührt bleiben leider die Mediatheken der TV-Sender.

Nützliche weiterführende Informationen:

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