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ZTE Handy Testberichte

Zte Blade V10 64GB Dual SIM

Android | 6.3 Zoll | 16 MP
handytarife.de Testurteil:
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ZTE Blade V10 im Test: Für unter 200 Euro eine Top-Leistung

ZTE und Huawei kommen nicht nur beide aus China, sondern sind auch beide ins Visier von Donald Trump geraten. ZTE traf es letztes Jahr. Das löste eine Unternehmenskrise aus. Nachdem eine Einigung erzielt wurde, will ZTE nun wieder Fuß fassen. Die Redaktion von handytarife.de hat das ZTE Blade V10 unter die Lupe genommen.

ZTE musste seine Geschäftstätigkeit im letzten Jahr Großteiles komplett einstellen, kappte die Verbindung von bereits verkauften Geräten zu den eignen Servern, weil ihnen von den USA vorgeworfen wurde, dass Sie trotz Sanktionen gegen den Iran Handel mit dem Land betrieben haben. Erst ein „Deal“ ermöglichte es dem chinesischen Netzwerkausrüster und Smartphone-Hersteller an die Märkte zurückzukehren. Mit dem ZTE Blade V10 und dem Axon 10 Pro stehen nun die neusten Generationen der Mittel- und Oberklasse im Einzelhandel zum Verkauf.

 

Design & Verarbeitung: Wertiges Plastik

 

Von vorne sieht das ZTE Blade V10 aus, wie ein Smartphone aus dem Jahre 2019 aussieht. Am oberen Rand des 6,3 Zoll FullHD+ Bildschirms ist eine kleine Aussparung für die Frontkamera – eine sogenannte Notch. Der untere Rand ist recht breit. Teurere Handys zeigen bereits, dass vollflächige Bildschirme möglich sind. Hier erkennt man, dass dieses Smartphone zu den günstigeren Modellen gehört. Als Farbtupfer ist der Powerbutton an der rechten Seite metallic-rot. Die Rückseite ist in drei Farbvarianten erhältlich. Sie besitzt einen Farbverlauf von lila zu blau, ist schwarz oder grün.

Für bereits unter 200 Euro ist das ZTE Blade V10 in drei unterschiedlichen Farben erhältlich. - © handytarife.de

Die Rückseite besteht aus einem Teil. Erfreulich ist hier, dass ZTE auf den Einsatz von Glas verzichtet. So sinkt das Risiko für eine teure Reparatur nach einem Sturz. Der Hersteller beschreibt das Herstellungsverfahren des Gehäuses als mehrlagiges Schichtverfahren, das für eine keramikähnliche Haptik sorgt. Tatsächlich handelt es sich um Kunststoff, doch Haptik und Erscheinungsbild überraschen dennoch positiv. Es reicht bereits aus, den Fingernagel des Daumens zwischen Displayumrandung und Rückseite zu schieben, um den geklipsten Deckel zu lösen. Bei starker Verwindung kann sich die Rückseite stellenweise lösen. Wenigstens lässt sich das Mobiltelefon so leichter reparieren. Gleichzeitig dürfte so aber auch recht leicht Wasser in das Gehäuse eindringen können.

 

Apps & Bedienung: Performant über den Tag

 

Das ZTE Blade V10 liefert eine überzeugende System-Performance für ein Mittelklasse-Smartphone. Der Prozessor zeigt in Benchmarks klassenübliche Leistungswerte und wird von vier Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützt. Der interne Speicher von 64 Gigabyte kann per MicroSD-Karte erweitert werden, wobei dann der Steckplatz für die zweite SIM-Karte wegfällt.

Tippen, Schieben oder Wischen sind die drei Navigationsmöglichkeiten des ZTE Blade V10. - © Screenshot / handytarife.de

Als Betriebssystem ist Android 9 vorinstalliert. Leider waren zum Zeitpunkt unseres Testes die Sicherheitsupdates im Rückstand. Wir hatten das Smartphone Mitte Juni in unserer Redaktion, das letzte Update war vom 5. März 2019. Die Steuerung kann statt mithilfe der klassischen Android-Schaltflächen auch mit Gesten geschehen. Leider sind die Wisch-Befehle zum Aufruf des App-Menüs und des Multitaskings sehr ähnlich, weswegen es hier zu Verwechslungen kommen kann. Ansonsten gefällt das ZTE Blade V10 mit einer flüssigen Bedienung und einem klassischen und schnell reagierenden Fingerabdrucksensor auf der Rückseite. Zudem ist es erfreulich, dass für den Datenaustausch und zum laden des Akkus der neue USB-Type-C-Standard zum Einsatz kommt. Drahtloses Aufladen wird hingegen nicht unterstützt.

 

Foto & Video: Mehr für Selbstdarsteller

 

Die Dual-Kamera auf der Rückseite bietet Linsen mit 16 und 5 Megapixeln. Der höher auflösende Hauptsensor wird dabei nur von der zweiten Kamera unterstützt, um den angesagten Bokeh-Effekt mit einem unscharfen Hintergrund zu realisieren. Eine Linse für einen echten optischen Zoom oder für Weitwinkel-Aufnahmen wie mit dem Huawei P30 lite gibt es also nicht. Die Bilder, die mit der Hauptkamera des ZTE Blade V10 geschossen werden gehen in Ordnung, stechen aber nicht heraus und bei schwachem Licht geht der Kamera auch schnell die Puste aus.

 

ZTE Blade V10
ZTE Blade V10
     
Ein farbenfrohes Foto, das bei genauem Hinsehen aber Details vermissen...
(Klick zum Originalbild)
...lässt und eine Aufnahme bei Gegenlicht, die sich durchaus sehen lassen kann.
(Klick zum Originalbild)

 

Die 32 Megapixel Selfie-Kamera überzeugt da mehr. Obwohl sie nur aus einem Sensor besteht, bekommt sie den Bokeh-Effekt gut hin. Sie greift dabei auf die „AI-Selfie“ Software zurück und kann zudem mit dem „Beauty-Modus“ nachhelfen. Videos nimmt das ZTE Blade V10 maximal in FullHD mit 1080p auf.

 

Internet, E-Mail & Multimedia: Leider keine Mobile Payment möglich

 

Vorinstalliert sind der UME Browser, ein System-Cleaner und Accuweather, die sich aber alle deinstallieren lassen. Im Play Store gibt es bessere Alternativen. Zudem gibt’s ab Werk die Google-Apps, wozu auch Google Pay gehört, obwohl das ZTE Blade V10 leider keinen NFC-Chip verbaut hat, um kontaktlos bezahlen zu können. Wird ein Headset eingesteckt, dann kann auch das FM-Radio verwendet werden - mittlerweile eine aussterbende Funktion.

Auch bei günstigeren Smartphones setzen sich langgezogene Displays mit einem Seitenverhältnis von 19:9 mehr und mehr durch. - © Screenshot / handytarife.de

Wer Screenshots in Bewegung aufnehmen möchte, kann auf die integrierte Funktion zum aufzeichnen von Screenvideos zurückgreifen. So lassen sich laufende Videos aus den Sozialen Netzwerken mitschneiden oder auch der Weg zu bestimmten Einstellungen in einer App festhalten, um es anderen zu erklären. Der 3200 mAh Akku liefert keine herausragenden Ausdauerwerte, sollte die meisten Nutzer aber über den Tag bringen. Der Sound ist bei der Wiedergabe von Musik leider nur Mittelmaß.

 

Fazit: Viel Smartphone für unter 200 Euro

 

Das ZTE Blade V10 bietet eine alltagstaugliche Performance, womit die meisten Nutzer das bekommen, was sie von einem Smartphone erwarten. Die Kameras sind okay, wobei der Schwerpunkt hier eher auf guten Selfies als auf Nachtaufnahmen, Zoom- oder Weitwinkel-Fotos liegt. Das Design des ZTE Blade V10 ist auf der Höhe der Zeit – wenn man berücksichtigt, dass es sich um ein Smartphone handelt, das es schon für unter 200 Euro gibt. Dabei ist es auch ganz erfrischend mal wieder auf eine Rückseite aus Plastik zu treffen, die nicht so anfällig für Sturzschäden ist, wie welche aus Glas. Denn ZTE ist es dabei durchaus gelungen, den Kunstsoff nicht billig wirken zu lassen.

 

Dass die Rückseite abgenommen werden kann, ist vom Hersteller so sicherlich nicht gewollte und ermöglicht deutlich eher das Eindringen von Flüssigkeiten, weswegen wir Punkte abgezogen haben. Im Lieferumfang enthalten ist eine transparente Silikon-Hülle, die man sich angesichts der Kunststoff-Rückseite hätte sparen können - bei einer Glas-Rückseite wäre sie hingegen obligatorisch. Alles in allem macht ZTE in dieser Preisklasse wenig falsch und vieles richtig, sodass Interessenten - dank unseres ausführlichen Tests über die Schwächen aufgeklärt - durchaus eine positive Kaufentscheidung für das ZTE Blade V10 treffen können.

 

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Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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