Handy TarifrechnerTarifrechner Handy-DatenbankHandy-Datenbank KaufberatungAlle Anbieter Testberichte
SucheSuche DruckenDrucken facebooktwitterGooglePlusYouTube



Nokia Handy Testberichte

Nokia E90

Symbian OS | 2 Zoll | 3.2 MP
handytarife.de Testurteil:
(4,5)
handytarife.de User-Meinungen:
(5,0)
User Bewertung:
(4,1)
Experten Bewertung:
(4,2)
Durchschnitt:
(4,5)
Bewertung abgeben
Bewertung abgeben
Wie viele Sterne möchten Sie vergeben?

Hier können Sie noch einen Bewertungstext eingeben:

Abbrechen
 
4.551

Nokia E90 Communicator im Test: Ein schweres Erbe

Endlich ist er da. Der neue Communicator! UMTS, HSDPA, WLAN, GPS-Navigation, 3,2 Megapixel Kamera mit Autofokus, Musicplayer, Radio sowie Tastaturbeleuchtung und Vibrationsalarm - Endlich muss sich die Neuauflage nicht mehr verstecken, weil ihm das ein oder andere Austattungsmerkmal fehlt. Kompakter ist das neue Flagschiff aber nicht geraten, Communicator sind nach wie vor schwere Brocken.

Um genau zu sein: Der neue Nokianer bringt stolze 210 Gramm auf die Waage. Auch die Maße sind mit 132 x 57 x 20 Millimetern nicht mal eben eingesteckt. Alles relativ, wenn man bedenkt, dass das Nokia E90 im Inneren eine vollwertige QWERTZ-Tastatur beherbergt. Diese bietet sich an, um alle Office-Fähigkeiten des neuen Communicators voll auszunutzen. Zu nennen sind die Fähigkeiten, Word-, Excel- und Power-Point-Dateien anzusehen und zu bearbeiten. Ferner packt ein integrierter ZIP-Manager mehrere Dateien zu einem File und ein mobiler Adobe Acrobat Reader öffnet PDF-Seiten.
 
Vermischt: Privat und Geschäftlich
 
Fern von Business-Qualitäten verschreibt sich das Multi-Talent der jüngsten Generation auch der Unterhaltung. In vielen Firmen ungern gesehen oder schlicht verboten, findet man im Nokia E90 trotzdem eine Digitalkamera. Eher Sakko- und Schlipskompatibel ist da schon der Musicplayer und das Radio, schließlich will auch ein Stressgeplagter Geschäftsmann einmal abschalten. Der Handy-Speicher lässt sich im micro-SD-Format auf bis zu vier Gigabyte erweitern, genug Platz also für die beliebtesten Musik-Alben. Im Lieferumfang des Handys befindet sich eine 512 Megabyte fassende Speicherkarte.
 
Zu guter Letzt lässt sich das vielseitige Handy auch als Navigationsgerät einsetzen. Entsprechende Karten sind bereits vorinstalliert, wer jedoch per Pfeil und Stimme geführt werden will muss in eine Tages-, Monats-, oder Jahreslizenz investieren. Im Grunde deckt das Gerät alle Bedürfnisse anspruchsvoller Nutzer ab, bleibt die Frage, wie gut sich das Handy im Alltag schlägt, ob Schwächen im Detail auszumachen sind und ob die All-in-One-Lösung auch Kompromisse fordert. Der folgende Handy-Testbericht wird es zeigen.
 
Design und Verarbeitung: Robuster Eindruck mit Schwächen im Detail
 
Weg vom Silber- und Schwarz-Einerlei, hin zu einem modernen frischen Look. Das Nokia E65 und Nokia E61i haben es bereits vorgemacht, die Mischung aus dunkelbraunem Kunststoff und glänzenden Metall-Teilen (ob Echt oder nicht) macht einiges her. Die Haptik ist gut, die verwendeten Kunststoffe sind hochwertig und der Klappmechanismus ist mit metallischen Scharnieren aufwendig konstruiert, so dass das Handy insgesamt einen robusten Eindruck macht.
 

Nokia E90
Sesam öffne dich: Aus eins mach zwei.

Lediglich bei der Bedienung des Steuerkreuzes verursacht die durch Gegendruck belastete Unterseite leichte Knarzgeräusche. Bei einem preislich so hoch angesiedelten Mobiltelefon haben wir das nicht erwartet. Auch der Akkudeckel, wenngleich dieser aus Metall gefertigt wurde, wackelt munter hin und her und reagiert auf Druck mit unschönen Geräuschen. Viel mehr ist dem Smartphone aber nicht anzulasten, ein vertragsbedingtes zweijähriges Handyleben übersteht das Gerät in einem Stück.
 
Bedienung: Verbesserungswürdige Druckpunkte
 
Neuland für einen Communicator: Das Telefon auf der Front ist vollwertig und bietet bis in die tiefsten Menüebenen hinein den exakt gleichen Leistungsumfang, wie im aufgeklappten Zustand. Der Urahn verfügte auf der Vorderseite noch über ein autarkes Basis-Mobiltelefon, das in keinster Weise mit dem Haupttelefon zusammen gearbeitet hat und noch nicht einmal die Texteingabehilfe T9 unterstützte.
 
Nokia E90

Verbessert: Außen und Innentelefon kommunizieren nahtlos.

Fortan werden Anwendungen sogar weitergereicht, das heißt: eine begonnene Nachricht im geschlossen Zustand, kann nach dem Öffnen innen sofort weiter bearbeitet werden. Das klappt mit jeder Funktion, von der Bildergalerie bis hin zum WLAN-Assistenten. Umgekehrt, also von innen nach außen, werden einige Programme zunächst vom Bildschirm verbannt, über den Taskmanager lassen sie sich aber jederzeit wieder hervorrufen.
 
Die Kombination aus Smartphone, das zwingend mit zwei Händen bedient werden will, und normalem Handy ist im Alltag sehr schlüssig und praktisch. Nur zu oft ist lediglich eine Hand frei und für einen Blick in den Kalender reicht das kleine Display auf der Vorderseite allemal aus. Auch Eingaben tätigen sich auf der Front dank des großen Raumangebotes mühelos. Die Tastatur, die Softkeys und insbesondere das Steuerkreuz sind angenehm groß und griffig.
 
Die Druckpunkte der Tastatur verlangen einen hohen Kraftaufwand
 
Einmal aufgeklappt führt sich solch vorbildhafte Bedienung leider nicht überall fort. Platz ist zwar vorhanden und die Tasten sind auch groß genug ausgelegt, allerdings sind die Druckpunkte größtenteils als mangelhaft zu bezeichnen. Speziell das Steuerkreuz sorgt für Verdruss: Betätigung oder nicht, dies lässt sich nur erahnen, viel Rückmeldung bekommt der Finger nicht. Zudem grenzt sich der mittige Bestätigungsknopf nicht ausreichend ab, so vertippt man sich häufig und landet nicht dort, wo man eigentlich hin wollte.
 
Die QWERTZ-Tastatur macht es nicht viel besser: Der Druckpunkt ist wohl zu erahnen, die Drücker verlangen vom Schreiberling aber einen hohen Kraftaufwand. Bei längeren Texteingaben ermüden die Finger sehr schnell, eigentlich schade zielt das Nokia E90 doch zweifelsohne auf Vieltipper.
 
Nokia E90

Verfehlt: Die Druckpunkte von Steuerkreuz und Tastatur
sind sehr gewöhnungsbedürftig.

Das macht alleine die Funktionsvielfalt der Tastatur deutlich: Gleich sieben Schnellzugriffe sind in der obersten Reihe zu finden. Ferner lassen sich in Verbindung mit der Alt-Taste die Profile umschalten, die Lautstärke anpassen sowie Bluetooth und Infrarot aktivieren. Über weite Wege muss das Menü also nicht bemüht werden, sogar für die Displayhelligkeit und die Tastaturbeleuchtung steht eine eigene Taste bereit. Über letztes Feature freuen sich einige Communicator-Veteranen ganz besonders, auch wenn sie dabei nicht in Jubel ausbrechen dürften: die Beleuchtung ist nämlich eher schwach ausgefallen.
 
Die Softkeys müssen gänzlich ohne Beleuchtung auskommen, ebenso das Steuerkreuz. Die oft abgeforderte Zusammenarbeit zwischen selbigen ist nicht nur bei Nacht erschwert. Denn, die Auswahltasten liegen nicht etwa wie üblich direkt neben der Navigation, sondern ergonomisch ungünstig neben dem Display. So ist man stets gezwungen umzugreifen. Auch der alte Communicator wartete mit dieser Konstellation auf, Umsteiger müssen sich also nicht wirklich umstellen.
 
Was schwerer wiegt: Liegt das Gerät aufgeklappt auf dem Tisch, kippelt es. Bedeutet: das E90 liegt nicht auf allen vier Gummi-Füßen gleich auf und nervt hiermit bei der Bedienung mit einem unstabilen Verhalten, wie es etwa auch bei einem wackelnden Tisch der Fall ist. Nur dass niemand auf die Idee kommt, einen Bierdeckel unter sein Smartphone zu legen, obschon er analog zum "Biertisch" das Problem lösen würde.



Anzeige:
Aktuelle Testberichte
mehr...

Handytarife Vergleich
Handytarife im Vergleich
Anzeige

Handyertrag verlängern
So geht's

Die beliebtesten Handys

Handy Bestenlisten
mehr...

Handy Finder & Datenbank
Auf zum Wunschhandy
© Nokia Handy Testberichte - handytarife.de 1998-2019  

Presse | Werbung | Impressum | Jobs | Informationen | Datenschutz | AGB

Alle Angaben ohne Gewähr