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Spartipps und Kostenfallen


© Piotr Marcinski / Fotolia

Spartipps und Kostenfallen

Telefonieren im Ausland muss kein teures Vergnügen sein. Wer einige Hinweise beachtet und versteckte Kostenfallen kennt, kann bares Geld sparen. Der beste Tipp, um hohe Handykosten im Ausland zu vermeiden, ist auch der Einfachste: Fassen Sie sich kurz! Wenn man sein Telefonierverhalten den höheren Preisen anpasst, bleibt die Rechnung im überschaubaren Rahmen. Für kurze Grüße in die Heimat ist eine SMS oft eine günstige Alternative. Und Vorsicht: Inklusivminuten, die bei vielen Verträgen bereits enthalten sind, werden nicht automatisch auf Gespräche im Ausland angerechnet.

Je nach Reiseland kann es teuer werden


Befinden Sie sich in einem EU-Land oder außerhalb, also bspw. in den USA, Kanada oder Asien - das macht bei den Handytarifen einen riesigen Unterschied, da nur innerhalb der Europäischen Union Preise für Telefonate, SMS und das mobile Internet reguliert sind. Außerhalb der EU können für eine Gesprächsminute oder Datenverbindungen von einem Megabyte (!) schnell mehrere Euro fällig werden.

Kostenfalle Türkei

Aufgepasst: Die einzelnen Mobilfunkanbieter fassen die Ländergruppen teilweise unterschiedlich - so sind beispielsweise Norwegen, Island und Lichetenstein bei allen Anbietern im EU-regulierten Tarif enthalten, obwohl diese Länder nicht in der EU sind. In der Schweiz gilt das EU-Roaming hingegen nicht. Sie ist bei einigen Anbietern nur in speziellen Auslandsoptionen eingeschlossen. Eine Kostenfalle lauert auch bei Reisen in die Türkei.

Muss ich die Mailbox deaktivieren?

Ob Sie die Umleitung von Gesprächen auf Ihre Mailbox für die Dauer des Auslandsaufenthaltes deaktivieren sollten, hängt davon ab, wo Sie hin reisen. In der EU sind Anrufe auf der Mailbox kostenlos für den Angerufenen. Das abhören kostet Sie dasselbe wie daheim ("Roam-like-at-home"). In anderen Ländern können Ihnen aber Kosten für den eingehenden Anruf und die Umleitung auf den Anrufbeantworter in Rechnung gestellt werden, ebenso wenn Sie Ihre Mailbox anrufen und abhören.

Was ist mit der Netzwahl?

Manche Handys buchen sich im Ausland automatisch in das Partnernetz des eigenen Anbieters ein, andere wählen das stärkste verfügbare Netz. Früher galt: Dieses Netz muss aber nicht immer das günstigste sein, es galt manuell das preiswerteste Netz auszuwählen.

Heute sieht es so aus: Die Anbieter haben die Welt in Ländergruppen aufgeteilt, für die entsprechende Tarife festgelegt sind. Welches Handynetz im jeweiligen Land Sie dann wählen, macht keinen Unterschied. Innerhalb der Europäischen Union müssen Sie sich über diese Frage keine Gedanken machen.

Ähnlich verhält es sich mit Gesprächen im Reiseland. Telefonieren und Simsen Sie von einem EU-Land nach Deutschland oder in ein anderes Mitgliedsland, dann werden ihnen dafür keine Auslandsaufschläge berechnet. Wer mit der neuen Urlaubsbekanntschaft aus einem Nicht-EU-Land telefoniert, muss Aufschlähge bezahlen, denn das Gespräch wird in diesem Fall kostenpflichtig erst nach Deutschland und von dort zurück ins Urlaubsland geleitet.


Vorsicht ist nur noch geboten, wenn Sie innerhalb Deutschlands in der Nähe der Grenze zur Schweiz unterwegs sind. Unter Umständen bucht sich das Handy bei automatischer Netzwahl in ein das ausländisches Handynetz ein, welches über die Grenze hinweg bis nach Deutschland sendet. In Grenznähe ist daher die manuelle Netzwahl auf jeden Fall ratsam, sonst kann es teuer werden. Alle anderen Anrainerstaaten gehören zur Europäischen Union, wo die Roaming-Gebühren seit dem 15. Juni 2017 abgeschafft sind.

 

Ähnlich verhält es sich bei Kreuzfahrtschiffen und Flugzeugen. Diese besitzen eigene Netze, die von speziellen Betreibern über eine Satelliten-Verbindung bereitgestellt werden, die mit eigenen Preislisten abrechnen und nicht per EU-Roaming reguliert sind. In diese Mobilfunknetze sollten Sie sich nur einwählen, wenn Sie sich über die Kosten bei der Reederei oder der Fluggesellschaft informiert haben.

 

Ein teures Vergnügen: MMS und Internet


Es ist zwar verlockend, schnell mal ein Urlaubsfoto in die Heimat zu schicken, aber Datendienste, und dazu zählen auch MMS, sind nach wie vor verhältnismäßig teuer, wenn man keinen speziellen Auslands-Tarif gebucht hat. Bei Datentarifen sind die Länder ebenfalls in verschiedene Gruppen eingeteilt, innerhalb der Europäischen Union gelten strenge Obergrenzen für die Preise, die nur noch in Ausnahmefällen erhoben werden dürfen.

Wer sparen will deaktiviert das Daten-Roaming und bucht sich über das WLAN, z.B. in seinem Hotel, ins Netz ein. Denn auch wer nicht mailt oder surft und dann denkt, er braucht das Datenroaming nicht auszuschalten, der irrt. Denn: Apps saugen auch im Hintergrund oft unkontrolliert Daten, z.B. für aktuelle Wetterdaten, Newsfeeds etc.

 

 WLAN-Hotspots: Was ist zu beachten?


Vorsicht bei Wifi-Calling

 

Befindet sich Ihr Handy in einem WLAN und bietet ihr Handytarif die Funktion Voice-over-WiFi bzw. VoLTE, dann werde die Anrufe über das Internet geführt. Die Abrechnung erfolgt dabei so, als würde man sich in Deutschland befinden. Das kann im Ausland von Nachteil sein. Im EU-regulierten Tarif sind alle Gespräche aus dem EU-Ausland, Norwegen, Island und Liechtenstein nach Deutschland und zu ebendiesen Ländern nicht teurer, als ein Inlandsgespräch. Auch alternative EU-Tarife bieten in der Regel die Möglichkeit innerhalb des Landes, in dem man sich aufhält, und nach Deutschland ohne Aufpreis zu telefonieren.

 

Die Preise für Gespräche von Deutschland ins Ausland fallen hingegen nicht unter "Roam-like-at-home" und sind Aufpreispflichtig. Das gilt dann auch für den "WLAN-Call". Diese Funktion steht Vodafone-Kunden im Ausland nicht zur Verfügung, aber Nutzer mit Handyverträgen im Netz der Deutschen Telekom und von o2 sollten vor Reiseantritt überprüfen, ob ihr Smartphone diese Option unterstützt und gegebenenfalls deaktivieren.

 

Weitere Tipps

Speichern Sie Rufnummern immer mit der internationalen Ländervorwahl (für Deutschland: +49 ...) ab. Dann klappt es mit dem Anruf aus dem Ausland nach Deutschland problemlos.

Wenn Sie das Handy-Ladegerät mit in den Urlaub nehmen, sollten Sie sich im Vorfeld informieren, welche Steckdosenspannung im Reiseland herrscht und ob das Ladegerät dafür geeignet ist. Denken Sie ansonsten an evtl. benötigte Adapterstecker.

Und zu guter Letzt: Auch in den meisten Urlaubsländern ist das Telefonieren beim Autofahren nur mit einer Freisprecheinrichtung erlaubt, und die Strafen bei Zuwiderhandlung sind oftmals deutlich höher als in Deutschland.

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