Den Handyvertrag kündigen - mit unserem Partner Aboalarm

Wenn Sie sich dazu entschlossen haben, Ihren Handyvertrag zu kündigen, hilft Ihnen dabei das Kündigungs-Tool unseres Partners Aboalarm weiter, dass Ihnen im Handumdrehen eine Kündigung erstellt. Ihre Daten werden dabei nicht gespeichert, sondern nur zur einmaligen Erstellung des Kündigungsschreibens verwendet.

Ein Service von aboalarm Datenschutzhinweise

Den Handyvertrag richtig kündigen

Den Handyvertrag zu kündigen ist kein schwieriges Unterfangen. Jedoch kann der Mobilfunkanbieter seinem Noch-Kunden durchaus kleine Stolpersteine in den Weg legen. handytarife.de zeigt Ihnen, was bei der Vertragskündigung zu beachten ist und wie Sie auf Nummer sicher gehen, um stressfrei aus Ihrem Vertrag herauszukommen.

Mobilfunkverträge sollten stets sorgfältig ausgewählt werden. Sich im Tarifdschungel zurechtzufinden, kann durchaus eine Herausforderung darstellen. Aber der Aufwand lohnt sich, wenn man am Ende den perfekten, auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnittenen Vertrag in der Tasche hat. Bevor man aber seinen Wunschtarif genießen kann, muss man seinen alten Vertrag erstmal kündigen.

handytarife.de hat für Sie eine Checkliste zusammengestellt, damit Ihnen Kündigungsstress erspart bleibt.

Handy-Vertragskündigung: Die Checkliste

  • Kündigungsfrist beachten
    Die Kündigungsfrist liegt in der Regel bei 3 Monaten. Diese Frist müssen Sie einhalten. Das bedeutet: Bevor diese Frist abgelaufen ist, muss der Anbieter Ihre Kündigung erhalten haben. Kündigen Sie daher nicht erst kurz vor Ablauf der Frist.
  • Vertragslaufzeit
    Viele Kunden gehen davon aus, dass sich Ihr Vertrag nach Ablauf der Kündigungsfrist automatisch um weitere zwei Jahre verlängert. Das stimmt so nicht. Die Mindestlaufzeit eines neu abgeschlossenen Vertrags liegt in der Regel bei 24 Monaten, die Verlängerung kann jedoch auch nur 12 Monate umfassen. Viele Verbraucher wissen das nicht und gehen einfach stillschweigend davon aus, dass ihr Vertrag nun zwei Jahre weiterläuft.
  • Kündigung immer schriftlich
    Kündigen Sie schriftlich, auch wenn dies nicht ausdrücklich in den AGB verlangt wird, und unterschreiben Sie Ihr Kündigungsschreiben auf jeden Fall. Manche Mobilfunkanbieter akzeptieren nur unterschriebene Kündigungen – jedoch ohne den Kunden darüber zu informieren. Der Vertrag läuft weiter, ohne dass Sie es wissen.
  • Richtig formulieren
    Klar und deutlich die rechten Worte zu finden, liegt nicht jedem. Wer auf Nummer sicher gehen will, verwendet den Kündigungskonfigurator unseres Partners Aboalarm. Er erstellt Ihnen, basierend auf der Eingabe Ihrer Daten in ein Onlineformular, zuverlässig ein korrekt formuliertes Kündigungsschreiben.
  • Am besten per Einschreiben
    Schicken Sie Ihre Kündigung per Einschreiben zu Ihrem Provider. Auf diese Weise gehen Sie sicher, dass der Erhalt bestätigt wird und später nicht abgestritten werden kann.
  • Richtiger Zeitpunkt für den neuen Vertrag
    Vermeiden Sie, plötzlich ohne Handynummer dazustehen, weil Ihr alter Vertrag zwar beendet, die neue SIM-Karte jedoch noch nicht freigeschaltet ist. Am besten, indem Sie die Freischaltung nicht auf den letzten Drücker in Auftrag geben, sondern sicherheitshalber zwei Wochen vor Ablauf des alten Vertrags.
  • Rufnummernmitnahme
    Sollten Sie Wert darauf legen, Ihre alte Handy Nummer zu behalten, müssen Sie diese sogenannte Rufnummernportierung bei Ihrem alten Anbieter beantragen. Das kann seit Mai 2012 jederzeit innerhalb der Vertragslaufzeit durchgeführt werden. Nach Ablauf des alten Vertrages kann der neue Anbieter noch bis zu 90 Tage lang die Nummer von dem ehemaligen Provider portieren. Die Rufnummernmitnahme darf seit 2020 eine Gebühr von 6,82 Euro nicht übersteigen. Die Mitnahme kann ggf. auch durch den neuen Anbieter beantragt werden.
  • SIM-Karte zurücksenden
    Bei manchen kleineren Anbietern ist die SIM-Karte eine Art Leihgabe zum Vertrag. Bei Vertragskündigung muss sie an den Provider zurückgeschickt werden. Passiert dies nicht, können 30 Euro Pfand anfallen. Werfen Sie sicherheitshalber einen Blick in die AGB, ob Ihr Mobilfunkanbieter die SIM-Karte zurückhaben will.
  • Vergleichen Sie
    Sie können davon ausgehen, dass der Provider Sie nicht sang- und klanglos von dannen ziehen lassen wird. Kurz nach Erhalt der Kündigung wird Sie ein freundlicher Mitarbeiter kontaktieren und versuchen, Sie durch Sondertarife, Freiminuten und SMS-Pakete zum Bleiben zu überreden. Bleiben Sie hart, selbst wenn Sie sich umentscheiden und doch wieder bei Ihrem alten Anbieter einen Vertrag abschließen wollen – es sei denn, Ihr alter Anbieter kommt Ihnen so weit entgegen, dass er den neuen preislich unterbietet. Gutschriften bis zu 200 Euro oder ein stark vergünstigtes neues Handy sind hier in manchen Fällen durchaus möglich.
  • Vertragsende und Bestätigung
    Lassen Sie sich die Kündigung unter Angabe des Beendigungszeitpunktes schriftlich bestätigen.

Häufig gestellte Fragen

  • Kann ich meinen Handyvertrag vorzeitig kündigen?

    Ja, allerdings nur unter bestimmten Gründen. Eine Unzufriedenheit des Netzes reicht zum Beispiel nicht aus, um den Handyvertrag vorzeitig kündigen zu können.

    Ein Grund für eine vorzeitige Kündigung ist, wenn sich der Tarif verteuert. Dann besteht ein Sonderkündigungsrecht. Steht ein dauerhafter Umzug ins Ausland an, dann besteht ebenfalls ein Sonderkündigungsrecht. Kommt es zu dauerhaften Verbindungsstörungen, kann auch das den Grund für eine außerordentlich Kündigung sein. Aus Kulanzgründen bieten einige Mobilfunker auch die Vertragsübernahme an. Hier muss aber im Einzelnen nach den Bedingungen gefragt werden.

    Bei Anmeldung einer Privatinsolvenz oder in einem Sterbefall müssen die Anbieter auf keine Kündigung eingehen.

  • Wann und wie kann ich meinen Handytarif kündigen?

    Ein Handytarif mit Vertrag hat in der Regel eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten. Während dieser Zeit kann man seinen Handyvertrag jederzeit kündigen, sodass dieser nach Ablauf der Mindestlaufzeit nicht mehr weiterläuft. Wichtig ist allerdings die Kündigungsfrist einzuhalten, die fast immer drei Monate beträgt. Das heißt, dass die Kündigung drei Monate vor Ablauf der Laufzeit beim Anbieter vorliegen muss. Bei kürzeren Laufzeiten sind auch die Fristen in der Regel kürzer.

    Die Kündigung selbst ist in schriftlicher Form auszuführen und dem Anbieter via Post oder E-Mail zu übermitteln. Ein einfacher Satz reicht manchmal nicht aus, sondern das Schreiben muss unter anderem persönlich unterschrieben werden. Genaue Vorgaben finden sich auf den Webseiten der Anbieter. Auch Daten wie die Vertragsnummer, die vollständige Anschrift und die Angabe des Kündigungszeitpunkts sind wichtig. Im Internet gibt es zahlreiche Vorlagen für Kündigungsschreiben, außerdem sollte immer um eine Kündigungsbestätigung gebeten werden.

  • Kann ich meine alte Rufnummer mitnehmen?

    Ja, die Rufnummer kann problemlos und jederzeit mitgenommen werden. Man hat sogar einen gesetzlichen Anspruch darauf, da die Nummer dem Nutzer und nicht dem Provider gehört. Die Bundesnetzagentur hat festgelegt, dass der Antrag auf Rufnummernportierung spätestens am letzten Tag der Beendigung des Mobilfunkvertrages vorliegen muss. Wichtig ist allerdings zu wissen, dass die Rufnummernmitnahme den Handyvertrag nicht automatisch kündigt. Dies muss weiterhin separat und in schriftlicher Form passieren.

    Der einfachste Weg ist, wenn die Rufnummernmitnahme im Zuge eines neuen Handyvertrags erfolgt. Nahezu alle Anbieter stellen dafür ein Formular zur Verfügung und werben sogar mit einem Bonus. Also einfach beim Vertragsabschluss auf diesen Punkt achten.