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Vodafone

Vodafone Deutschland ist eine Tochter der britischen Vodafone-Gruppe. Das Unternehmen bietet Privat- und Geschäftskunden Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Mobilfunk, Festnetz, Datendienste und Breitband-Internet. Gegründet wurde Vodafone als Mannesmann Mobilfunk GmbH, 2000 erfolgte die Übernahme durch Vodafone. 2008 erwarb Vodafone zudem die Festnetzsparte von Mannesmann, Arcor.

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Vodafone: Gegengewicht zur Telekom mit Mobilfunk, Internet und TV

Die Vodafone GmbH, eine deutsche Tochtergesellschaft des britischen Mobilfunkunternehmens Vodafone Group, bietet in Deutschland Mobilfunk-, Festnetz-, Internet- und TV-Dienstleistungen für die private oder geschäftliche Nutzung an. Ihr Hauptsitz befindet sich in Düsseldorf. Weitere Standorte befinden sich in Eschborn und Berlin. Darüber hinaus gibt es mehrere regionale Niederlassungen.

Die Anfänge von Vodafone

Als im Jahre 1988 eine öffentliche Ausschreibung für eine Lizenz des GSM-Netzes auf den Markt gebracht wurde und sich diverse Bietergemeinschaften bildeten, erhielt im Dezember 1989 das Mannesmann-Konsortium den entsprechenden Zuschlag für die erste private Mobilfunklizenz (D2-Netz).

Im Jahre 1990 wurde erfolgreich das D2-Netz getestet. 1991, nach dem ersten großen Messeauftritt, startete Vodafone in 15 Gebieten mit den ersten großen Testläufen. Nachdem 1992 die Mitarbeiterzahl auf 1.000 angestiegen war und auch der 1. Kunde zufriedengestellt wurde, erreichte das Unternehmen 1993 erstmals den Break-Even-Point und schrieb seitdem schwarze Zahlen.

1995 kam dann der große Durchbruch für Vodafone: Handy und Mobilität erlangten zunehmend Stärke und Präsenz, was die Kundschaft von Vodafone auf ein 3-faches anstiegen ließ. 1996 folgte dann die Einführung des SMS-Dienstes. Mehr als zwei Millionen Kunden telefonierten im D2-Netz, rund 7.700 Funkzellen bedienten fast den gesamten Markt der deutschen Bevölkerung. Der GSM-Standard wurde nun in über 100 Ländern genutzt. 1997 weitet Vodafone seine Produktpalette erfolgreich aus. Auch die Stiftung für Forschung in der Mobilfunkkommunikation wurde parallel ins Leben gerufen. Aus dem Zusammenschluss von DBKom und der Mannesmann-Gesellschaft Communications Network International (CNI) entstand Arcor, welches nun auch am Markt startete. Bereits 1998 übersteigt die Kundenzahl 5 Millionen. Europa einigte sich in diesem Jahr auf einen gemeinsamen Standard – das Hochgeschwindigkeitsnetz UMTS.

Aus D2 wird Vodafone

Die Erfolgsgeschichte und der Wachstumsprozess setzten sich im Jahre 2000 erfolgreich fort. Nachdem die Vodafone-Gruppe Mannesmann übernommen hatte, ersteigerte sie ebenfalls eine Lizenz zum Betrieb eines gesamten UMTS-Netzes. 2001 folgten weitere Entwicklungen – GPRS geht an den Start. Ebenso feierten die ersten Handy-Spiele ihre Geburt. 2002 dann die neue Präsenz – aus D2 wird Vodafone. Auch die Versendung von Farbfotos mittels MMS (Multimedia Messaging Service) ist nun möglich.

Im selben Jahr ging Vodafone online. 2003 erfolgten weitere Ausbauten der Produktpalette. Zudem bildete sich ein Zusammenschluss aus mehreren Investoren, welche die sechs regionalen Kabelnetzbetreiber erwarb und in der "Kabel Deutschland Gruppe" zusammenführt. 2004 lag das Augenmerk vorrangig auf Leistungsangebote für den Heimbereich. So brachte Vodafone das Zuhause-Angebot auf den Markt. Filme und Serien auf dem Handy schauen? Kein Problem! Ab 2005 bot Vodafone auch diese Möglichkeit per Mobile TV. Weiterhin erfolgt der Ausbau des UMTS-Netzes, sodass nun breit flächig Städte und Gemeinde versorgt werden konnten. Mittlerweile wurde die Grenze von 30 Millionen Kunden überstiegen.

Im Jahr 2008 übernahm Vodafone Arcor. 2010 – der heutige Vodafone Hauptsitz in Düsseldorf wurde gebaut, der Einzug erfolgte 2012. Auch LTE zählte mittlerweile zu dem Vodafone Leistungspaket. Mit dem Weltrekord in Sachen Downloadgeschwindigkeit erreichte Kabel Deutschland hohe Aufmerksamkeit. 2013 firmierte die Vodafone D2 GmbH um in die heutige Vodafone GmbH. 2014 feierte das D2-Netz sein Jubiläum. Vodafone baute seine Netze weiter aus und brachte nun Mobilfunk, Festnetz und TV zusammen. Dem Kunden wurden nun alle Produkte aus einer Hand geliefert. Seit August 2019 gehört der Kabelnetzbetreiber Unitymedia zu Vodafone und wurde in den Konzern integriert. Damit ist Vodafone nicht nur einer der führenden deutschen Mobilfunknetzbetreiber, sondern auch der dominante Kabelnetzbetreiber mit Netzen in allen 16 Bundesländern.

Heute zählt das Unternehmen rund 16.000 Mitarbeiter, erreicht Service-Umsätze von über 13 Milliarden Euro und hat mehr als 50 Millionen Mobilfunk-Karten ausgegeben. Hinzu kommen fast elf Millionen Breitbandkunden und 14 Millionen TV-Kunden.

Kommunikation total

Der Leistungsumfang von Vodafone erstreckt sich auf Festnetz, Mobilfunk, Internet per DSL und Kabel sowie TV. Geschäftskunden erhalten zudem innovative Firmenlösungen betreffend Firmennetzwerke oder Kommunikation. Die Speicherung von Informationen und Daten ist per Cloud problemlos möglich und wird ebenfalls von Vodafone angeboten.

Highspeed im Blick

Vodafone wird seine Erfolgsgeschichte sicherlich fortsetzen und zukünftig weiterhin an dem Ausbau von schnelleren Netzen mitwirken. So treibt Vodafone sowohl Gigabit-Internet als auch den 5G-Ausbau voran. Ebenso stehen Kundenzufriedenheit und Service für Vodafone klar im Fokus. Das wurde unter anderem durch das Unternehmensprogramm ONE bewiesen, welches sich vorrangig um die Kundenbedürfnisse bemüht. Somit bindet Vodafone seine Kunden aktiv in das Geschehen und die Weiterentwicklung des Unternehmens ein. Vodafone ist bestrebt, der Premiumanbieter auf dem deutschen Telekommunikationsmarkt zu werden.