Alcatel präsentiert zwei Helden

Alcatel hatte am späten Donnerstagabend ins Kraftwerk in Berlin geladen, um das Phablet Hero 2 und das Tablet Hero 8 am Rande der IFA zu präsentieren. Welche Rolle Avicii bei der Party im Anschluss spielte, und wie der erste Eindruck beider Neuvorstellungen ist, beantwortet Ihnen handytarife.de.

Smartphone im Café© Drobot Dean / Fotolia.com
05.09.2014, 20:27 Uhr

Hero 8

Das Tablet soll die Schaltzentrale im Wohnzimmer werden. Darum setzt Alcatel OneTouch auf Konnektivität: Bluetooth 4.0, NFC, Miracast und eine Infrarotschnittstelle sorgen für Verbindung auf verschiedenen Frequenzen. Kontakt zum Smart Home, Streaming auf den Fernseher oder der Einsatz als Fernbedienung gehören zu den Fähigkeiten des Hero 8. Ins Internet kommt man dabei nicht nur per WLAN, sondern auch mit LTE.

Das aktuelle Betriebssystem Android 4.4 wird auf einem Full-HD-Bildschirm dargestellt und von einem Oktacore-Prozessor mit zwei Gigabyte Arbeitsspeicher angetrieben. Der NFC-Chip und der interne Speicher mit 8, 16 oder 32 Gigabyte sind variabel und können somit von Markt zu Markt unterschiedlich verbaut werden. Noch im September soll das Tablet nach Deutschland kommen. Ein Preis wurde nicht kommuniziert.

Hero 2

Die erste Generation vom Alcatel OneTouch Hero hatte uns zunächst neugierig gemacht, weil es mit pfiffigem Zubehör, wie einem Flip-Cover mit E-Ink-Display, angekündigt wurde. Dieses Cover ist nie auf den Markt gekommen und die späte Einführung des Phablets in Deutschland ließ es in unserem Test blass aussehen. Nun versucht man es mit einem neugewonnenen Botschafter besser zu machen – Avicii. Wie das zusammen passt? Die Verbindung von DJ und Smartphone ist erneut eine interessante Erweiterung für das Smartphone. Während im Journalismus das Thema „mobile reporting“ immer wichtiger wird, bringt Alcatel OneTouch „mobile dj-ing“ auf die Tagesordnung.

Ein Mischpult-Cover, das magnetisch an dem Phablet haftet soll den Platten-Jongleuren eine ganz neue Form der Freiheit bieten. Mit einem mitgelieferten Adapter für die Klinkenbuchse soll nicht nur der Mix ausgegeben werden, sondern der DJ kann sich nachfolgende Tracks bereits im Voraus anhören. Sehen wir also Avicii, David Guetta und DJ Mustard in Zukunft nur noch mit einem Alcatel OneTouch Hero 2 in der Hand auf einer Bühne stehen? Ich glaube nicht – die Bedienfläche ist für den professionellen Einsatz zu klein. Auf einer privaten Party kann das MagicFlip DJ in Verbindung mit der vorinstallierten App Cross DJ aber eine witzige Spielerei sein – falls das Cover dann auch wirklich in den Handel kommt.

Zwei weitere Add-Ons, die im Kraftwerk gezeigt wurden, sind das Sidekick 2 und die E-Card. Das Sidekick wird per Bluetooth mit dem Hero 2 gekoppelt. Man kann dann Telefonate und SMS damit tätigen beziehungsweise schreiben. Außerdem dient es als Fernbedienung für den heimischen TV und hilft dabei das Phablet wiederzufinden, wenn es mal verlegt wurde. Die E-Card soll nun den erwarteten E-Ink-Display bringen. Nicht als Cover, sondern als Second-Device, das per Bluetooth gekoppelt wird. Es informiert über neue Nachrichten und die Anzeige des Hero 2 kann auf den sehr sparsamen zweiten Bildschirm gespiegelt werden. E-Books sollen mithilfe einer speziellen App von Alcatel OneTouch auf der E-Card angezeigt werden können.

Das Phablet verfügt über einen Oktacore-Prozessor mit zwei Gigahertz pro Kern und zwei Gigabyte Arbeitsspeicher. Der interne Speicher wird mit 16 Gigabyte angegeben, wovon dem Nutzer 12,9 Gigabyte zur Verfügung stehen. Was bei dem Vorgänger noch nicht ging, soll immerhin mit bis zu 32 Gigabyte MicroSD-Karten funktionieren – die Speichererweiterung. Android 4.4 ist als Betriebssystem vorinstalliert und wird auf einem 6 Zoll großen FullHD-Bildschirm angezeigt. Die Kamera auf der Rückseite löst mit 13 Megapixeln auf und Selfies werden mit bis zu 5 Megapixeln geschossen und können mithilfe des Daten-Turbos LTE – passenden Tarif vorausgesetzt – schnell geteilt werden. Der Marktstart ist ebenfalls für September angekündigt, aber auch hier wurde kein Preis genannt.

Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de