App-Alternativen zum Kleiderkreisel

Es regt sich Widerstand gegen den Online-Marktplatz Kleiderkreisel, der mittlerweile einen großen Nutzerkreis zum Verschenken, Tauschen und Verkaufen von gebrauchten Kleidungsstücken hat. Nun sollen Gebühren erhoben werden für den bisher kostenlosen Dienst. Die Redaktion von handytarife.de nennt Alternativen.

Frau mit Smartphone© kaboompics / Pixabay.com
07.11.2014, 13:06 Uhr

Unter dem Suchbegriff (Hashtag) "#Kommerzkreisel" regen sich die Nutzer des Kleiderkreisels (der auch als App verfügbar ist) darüber auf, dass für die Abwicklung von Verkäufen über die Plattform Gebühren anfallen sollen, da nun ein Käuferschutz angeboten wird, bei dem der Kleiderkreisel den Kaufpreis erst auszahlt, wenn der Käufer bestätigt, dass er die Ware erhalten hat. Dieses Prinzip schützt auch Nutzer des Bezahldienstes Paypal vor Benachteiligungen.

Nun ist es mittlerweile zum Standard geworden, dass neue Dienste erstmal kostenlos starten, um viele Nutzer anzulocken. Regelmäßig werden erst später Gebühren oder kostenpflichtige Zusatzleistungen erhoben beziehungsweise angeboten. Nun hat der Shitstorm das beliebte Second-Hand-Portal erwischt, obwohl mit dem Käuferschutz eigentlich mehr Sicherheit geschaffen werden sollte.

Wer nun trotzdem abwandern möchte und auf der Suche nach einem neuen Marktplatz ist, der findet in unserer Rubrik "Handy Apps" zwei Alternativen:

  • Den etablierten Dienst ebay Kleinanzeigen
  • oder den Newcomer shpock.

Bei beiden Anbietern ist das Inserieren kostenlos. Erst wenn man seine Verkaufsgegenstände "highlighten" - also hervorheben - möchte, wird es kostenpflichtig.