Apple: Kein E-Mail Push-Dienst für iPhones

Der Patentstreit in der Mobilfunkbranche geht in die nächste Runde. In dieser muss der iPhone-Hersteller Apple auch weiterhin auf die Ankündigung von eingehenden E-Mails, kurz Push-Dienst genannt, verzichten. Konkurrent Motorola hatte bereits vor wenigen Wochen vor Gericht  erwirkt, dass Apple seinen Push-Dienst deaktivieren musste.

Apple© Apple
20.03.2012, 10:00 Uhr

Dagegen wehrte sich der Smartphone-Hersteller aus Cupertino vor dem Oberlandesgericht in Karlsruhe, doch das Gericht lehnte einen Antrag auf Einstellung der Zwangsvollstreckung ab. So müssen Nutzer von Apple-Diensten wie iCloud oder MobileMe auch weiterhin ihre Applikation öffnen, ehe sich neue Nachrichten anzeigen lassen. Die Deaktivierung des Push-Dienstes erfolgt automatisch bei jedem iOS-Gerät, das sich in Deutschland befeindet - außerhalb Deutschlands funktioniert der Push-Dienst.
Apple strebt nun an, das entsprechende Motorola-Patent für ungültig erklären zu lassen.
 Apple Handy Tests & Testberichte