Auslieferung des HTC U11 verschiebt sich

Eigentlich sollte die Auslieferung des neuen Top-Smartphones von HTC bereits in vollem Gange sein. Doch aktuell füttern die Mobilfunkanbieter und Online-Shops ihre Produktseiten mit Lieferdaten bis teilweise Anfang Juli. Wer versendet wann? Und gibt es von dem taiwanesischen Hersteller eine Begründung dafür?

HTC© HTC
07.06.2017, 13:11 Uhr

Bei Vodafone bekommt man das HTC U11 in Kombination mit einem Red L-Tarif, mit Telefon-, SMS- und EU-Roaming sowie 8 GB Datenvolumen die ersten 13 Monate für jeweils 59,29 Euro Grundgebühr. Danach werden monatlich 69,29 Euro fällig. Einmalig müssen 9,90 Euro für das Handy und 34,99 Euro Anschlussgebühr an die Düsseldorfer überwiesen werden. Hier wird die Kalenderwoche 26 vom 26. Juni bis 2. Juli 2017 als vorraussichtliches Liefertdatum angegeben.

​Bei o2 wird weiterhin damit geworben, dass es solange der Vorrat reicht die Bluetooth-Kopfhörer JBL E55BT gratis zum HTC U11 dazu gibt. Das Top-Smartphone gibt es auch mit dem Jubiläumstarif o2 Free 15 mit Telefon-,SMS- und 15 Gigabyte Datenvolumen. Nach Verbrauch des Daten-Kontigentes kann mit bis zu 1 Mbit/s endlos weitergesurft werden. EU-Roaming sowie ein Sky-Ticket Wertgutschein über 150 Euro sind ebenfalls inbegriffen. Das HTC U11 kostet mit diesem Handyvertrag einmalig einen symbolischen Euro, die Anschlussgebühr von 29,99 Euro und Versandkosten von 4,99 Euro. In den ersten 13 Monaten beträgt die Grundgebühr 50,99 Euro. Danach monatlich 60,99 Euro. Die Auslieferung des Handys soll am 12. Juni beginnen.

Bei Sparhandy gibt es das HTC U11 mit dem Magenta Mobil M Friends Classic Tarif im Netz der Deutschen Telekom für 49,95 Euro Grundgebühr monatlich. Dafür bekommt man 6 GB Inklusivvolumen für das mobile Internet, Telefon- und SMS-Flat in alle Netze und auch die neue Streming-Option "StreamOn Music". Der einmalige Bereitstellungspreis beträgt € 29,95 und das Smartphone kostet 4,95 Euro Zuzahlung. Lieferbar ist das Smartphone ab 19. Juni 2017.

Quo vadis HTC?

Auch wenn die Taiwanesen gerade einen Erfolg damit verbuchen konnten, dass Apple bei der WWDC verkündete, in Sachen Virtual Reality auf die HTC Vive Plattform zu vertrauen, so ist das neu Flaggschiff-Smartphone ein Wegweiser für die Zukunft als Handy-Hersteller. Auf Anfrage hat man uns mitgeteilt, dass die Engpässen bei der Verfügbarkeit des HTC U11 mit der hohen Anzahl der Vorbestellungen zusammenhängt. Genaue Zahlen wurden uns aber nicht genannt. Es bleibt also offen, ob die Vorbestellungen so hoch sind, dass man von einem Erfolg sprechen kann, oder ob HTC selber so pessimistisch war, dass zu wenige Smartphones vorab produziert wurden.