Blackberry 10 zentral für RIM

Der Deutsche Thorsten Heins, seit einem Jahr Chef des Blackberry-Herstellers RIM, äußerte sich jetzt in einem Interview mit der Tageszeitung "Die Welt" über die Zukunft des Unternehmens. Zentrale Rolle wird seiner Ansicht nach dabei das neue Betriebssystem Blackberry 10 spiele, das in Kürze vorgestellt wird.

Handytarife im Vergleich© blackzheep / Fotolia.com
21.01.2013, 13:25 Uhr

Mit dem Handy Betriebssystem Blackberry 10 will Hersteller RIM wieder Boden gutmachen, denn in den letzten Jahren hatte der Anbieter deutlich Marktanteile eingebüßt.
Das neue Betriebssystem will Nutzern optimale Möglichkeiten bieten, ihre sozialen Netzwerke zu pflegen. Zudem soll es qualitativ hochwertige Apps für Blackberry in größerer Zahl geben. Weiterer Clou der neuen Smartphones mit Blackberry 10: Das Betriebssystem soll sich in zwei Teile aufsplitten, zwischen denen es keinen Austausch gibt. So können ein privater und ein geschäftlicher bzw. dienstlicher Teil völlig unabhängig voneinander genutzt werden, ohne dass es zu Konflikten kommen kann. Dadurch könnten Nutzer auf ihrem Mobiltelefon, das sie auch für die Arbeit nutzen, beispielsweise trotzdem Apps installiert haben, die der Arbeitgeber eigentlich nicht gestattet.
 Testberichte: Blackberry Smartphones im Test
Sollte Blackberry 10 kein Erfolg werden, schließt Thorsten Heins auch drastischere Optionen nicht mehr aus: Der Konzern könnte aufgeteilt und einzelne Teile veräußert werden. Einen Verkauf der Hardware-Produktion sowie die Lizenzierung von Software hält der CEO für denkbare Möglichkeiten.
(Quelle: Die Welt)