Blackberry will keine Smartphones mehr selbst bauen

Das kanadische Unternehmen teilte mit, es werde seine Handys künftig nicht mehr selbst entwickeln und produzieren. Dies soll von Partnerfirmen in Indonesien erledigt werden. Blackberry will sich von nun an auf das Geschäft mit Software und Dienstleistungen fokussieren. Der Marktanteil war schon seit langem abgestürzt.

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28.09.2016, 17:55 Uhr

"Blackberry ist keine Smartphone-Marke mehr", war von CEO John Chen zu vernehmen. Und damit hat er leider Recht: Vor einigen Jahren noch war der Handy Hersteller insbesondere bei Geschäftskunden sehr gefragt, besonders das einfache Tippen auf der Tastatur sowie die E-Mail-Push-Funktionalitäten waren äußerst beliebt. Blackberry war Vorreiter mobiler Kommunikation.
Anschluss verpasst
Dann verpasste Blackberry den Trend moderner Smartphones zu Touchscreen Displays und Apps, das Apple iPhone sowie Smartphones mit dem Google Betriebssystem Android kosteten Blackberry mehr und mehr Marktanteile. Letztendlich landeten die Kanadier in einer Nische mit 0,1 Prozent Marktanteil.
Nun soll das eigene Hardware Geschäft eingestellt werden, zukünftig will man Geld mit Software und Dienstleistungen für Unternehmen machen.