Bundesnetzagentur sorgt für günstigere Tarife

Die Bundesnetzagentur in Bonn hat erstmals den deutschen Mobilfunkbetreibern Preise für die Durchleitung von Telefonaten in ihre Handynetze vorgeschrieben. Erfreulich für den Verbraucher: Preissenkungen könnten die Folge sein.  

Smartphone im Café© Drobot Dean / Fotolia.com
09.11.2006, 13:17 Uhr

Die Mobilfunk-Kunden dürfen sich freuen: Die Kosten für Gespräche in die Handynetze könnten weiter fallen. Möglich macht dies eine Verordnung der Bundesnetzagentur, diese hat drei deutschen Mobilfunkbetreibern vorgeschrieben, die sogenannten Terminierungsentgelte (Kosten für die Durchleitung von Gesprächen auf Mobilfunk-Anschlüsse) um rund 16 Prozent zu senken. Die Netzagentur teilte mit, mit den Genehmigungen für die Betreiber T-Mobile, E-Plus und O2 werde bis Ende November 2007 ein neues Entgeltsystem vorgeschrieben.
Die Behörde hatte bereits im September angeordnet, dass die Entgelte in Zukunft der Regulierung unterliegen werden, die Netzbetreiber selbst hatten teilweise eine Erhöhung der Gebühren beantragt.
Die geminderten Entgelte treten ab dem 23. November in Kraft. Eine Entscheidung über die Entgelte für Vodafone soll dagegen erst später fallen.