Cebit 2009: Branche trotzt Besucherschwund

Nachdem bereits zahlreiche Hersteller auf dem Mobile World Congress in Barcelona die Handytrends für das Jahr 2009 vorstellten versammelte sich nun die ITK-Branche, um ihre Marschroute für die kommenden Monate zu präsentieren. Beide Messen zeigten ähnliche Trends.

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11.03.2009, 15:35 Uhr

Neben dem Ausbau des mobilen Internet wird vor allem der Umweltschutz ein immer wichtigerer Punkt, den es in der Entwicklung zu berücksichtigen gilt. Außerdem verzeichnen beide Veranstaltungen rückläufige Zahlen - bei Besuchern und Ausstellern.
Wenig Handy-News
Im Bereich Mobilfunk konnte so kurz nach der Messe in Barcelona kaum mit spektakulären Neuankündigungen gerechnet werden. Stattdessen wurde bei verschiedenen Standrundgängen deutlich, dass gerade die umfangreiche Nutzbarkeit der Smartphones für Bewegung im Markt sorgt. Die vielseitigen und schnellen Verbindungsmöglichkeiten zum mobilen Internet und dem damit verbundenen Zugriff auf soziale Netzwerke oder Blogs bieten viele Chancen. So ist es mit Smartphones ohne weiteres möglich, sich unterwegs in das Firmennetzwerk einzuwählen und Daten abzurufen.
Gerade die Standards HSPA+ (bis zu 28 MBit/s) und der UMTS-Nachfolger LTE mit bis zu 100 MBit/s sorgen für einen attraktiven Einstieg in die Welt der mobilen Datenübertragung. Letzterer soll mit seiner verbesserten Reichweite auch die aktuell noch „weißen Flecken“ in der mobilen Landschaft erschließen.
Grüne Welle setzt sich fort
Was im vergangenen Jahr noch unter dem Sammelbegriff Green IT Village geführt wurde, ist 2009 zur Green IT World gewachsen und belegt nahezu eine komplette Ausstellungshalle. Als eines der Hauptanliegen der grünen Welle ist sicherlich die Stormeinsparung zu nennen. Doch auch die Verwendung umweltfreundlicher Materialien und die Nutzung von Umwelteinflüssen, beispielsweise zur Kühlung von Rechenzentren, machen deutlich, wie ernst die Hersteller es mit der Nachhaltigkeit meinen.
Neben zahlreichen handfesten Vorschlägen und Entwicklungen lohnt sich auch in Blick in die Zukunft. Vor allem 3D-Displays beginnen langsam ihren Weg in den breiten Markt. Den suchen auch Haushaltsroboter. Durch innovative Ideen zur Erkennung von Gesten und Mimiken, sowie der voranschreitenden Möglichkeiten der Vernetzung soll dies schon bald gelingen.
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