Datenübertragung per Handy - schnell wie DSL

Schon heute erreichen Mobilfunknetze Übertragungsraten von bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde und damit die Geschwindigkeit von DSL-Verbindungen. Aber was bedeuten diese Angaben für den Anwender, wenn er beispielsweise ein Digitalfoto von einem Megabyte Dateigröße herunterladen will?

Frau mit Smartphone© kaboompics / Pixabay.com
08.06.2009, 16:08 Uhr

Eine hohe Bandbreite sorgt dafür, dass große Datenmengen schnell im Mobilfunknetz oder Festnetz übertragen werden können. Mit der aktuell verfügbaren mobilen Übertragungstechnik HSDPA von 7,2 Megabit pro Sekunde dauert das Herunterladen eines ein Megabyte großen Digitalfotos 1,7 Sekunden, ein Musiktitel mit fünf Megabyte wird in acht Sekunden übertragen und ein Film von 90 Minuten Länge und einem Gigabyte Daten in 29 Minuten.
UMTS-Netz: DSL für unterwegs
Der Anbieter Vodafone beispielsweise hat aktuell etwa 20.000 GSM-Basistationen und versorgt mit diesen mehr als 99 Prozent der Bevölkerung mit einem Mobilfunk-Zugang. Mehr als 13.000 UMTS / HSPA-Basisstationen decken über 80 Prozent der Bevölkerung mit einem mobilen Breitband-Zugang mit Geschwindigkeiten von bis zu 3,6 Mbit/s und HSUPA mit Geschwindigkeiten von bis zu 1.45 Mbit/s ab. An mehr als 650 HotSpots in Deutschland werden schon heute Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 Mbit/s und im nächsten Schritt Geschwindigkeiten von bis 14,4 Mbit/s über HSDPA erzielt. Überall dort, wo aktuell noch keine Versorgung mit HSDPA und HSUPA gegeben ist, wird EDGE angeboten.
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