Deutsche weiter skeptisch bei Mobile Banking

Der weltweite Trend zu mobilen Bankgeschäften stößt bei deutschen Kunden auf Zurückhaltung. Während in den USA heute schon jeder Zweite mit dem Smartphone bezahlt, Kredite beantragt oder Wertpapiere kauft, hat die Mehrheit der Kunden in Deutschland immer noch Sicherheitsbedenken.

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17.05.2013, 15:50 Uhr

Internet- und Technologiekonzerne wie Google, Apple oder Microsoft werden mit ihren Zukunftsplänen als Finanzdienstleister kritisch gesehen. Das ist das Ergebnis einer bevölkerungsrepräsentativen Umfrage der Unternehmensberatung Cofinpro. 1.000 Bundesbürger wurden zu ihrer Meinung zum Mobile Banking befragt.
Mobile Bankgeschäfte sind ein Zukunftsmarkt. Um jedoch die deutschen Kunden für Smartphone-Banking zu begeistern, müssen die Anbieter noch Hürden nehmen. Für Internet- und Technologiekonzerne stellt sich zunächst die Vertrauensfrage: Drei Viertel der befragten Kunden setzen bei künftigen Kreditgeschäften mit dem Smartphone auf die Hausbank statt auf Unternehmen bankfremder Branchen. Gleichzeitig sehen gut 60 Prozent bei Telefon- oder Internetkonzernen den Nachteil, bei der mobilen Kreditvergabe keine Anbindung an Beratungs- und Serviceleistungen des eigenen Geldinstituts zu haben.
  Mobile Payment - mit dem Handy bezahlen
Die klassischen Banken werden dagegen mit der Aufgabe konfrontiert, im Zuge des Mobile Banking den Kundenkontakt zu modernisieren und Konditionen zu vereinheitlichen. So haben beispielsweise 30 Prozent der Kontoinhaber die Erfahrung gemacht, dass es bei den Konditionen der Kreditvergabe einen Unterschied macht, ob der Antrag bei der Bank online oder in der Filiale gestellt wird.